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Zur Neuigkeit
Dekan Jürgen Josef Eckl überreicht Bischof-Johann-Michael-von-Sailer-Medaille an zwei Ehrenamtliche
Sichtbares Zeichen einer lebendigen Kirche
Pilsting, 18. Dezember 2025
Es war ein feierlicher Akt der Anerkennung, eingebettet in die heilige Messe in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt: Im Auftrag von Bischof Rudolf Voderholzer durfte Dekan Jürgen Josef Eckl zwei herausragende Persönlichkeiten der Pfarreiengemeinschaft ehren. Auf seine explizite Bitte hin verlieh der Bischof die Johann-Michael-von-Sailer-Medaille an Maria Hertreiter aus der Pfarrei St. Georg Großköllnbach und Albert Pöschl aus der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Pilsting.
In seiner Laudatio ging Dekan Eckl zunächst auf die Bedeutung der Auszeichnung ein. Sie erinnert an den 69. Bischof von Regensburg, Johann Michael von Sailer, den eine „große Innerlichkeit“ auszeichnete. Sailer schöpfte stets aus den „Quellen des Glaubens“ – der Feier der Eucharistie, dem Gebet, dem christlichen Brauchtum und der Kultur. Dies gab ihm, so zitierte Eckl, die „Kraft in Zeiten des Umbruchs das Evangelium in Wort und Tat zu verkünden“.
Genau dieses Verkünden in „Wort und Tat“ prägt das Wirken der Geehrten. Maria Hertreiter erhielt die Auszeichnung für ihr „herausragendes soziales Engagement in verschiedenen Bereichen des pfarrlichen Lebens“, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Hilfe für Geflüchtete liegt. Dekan Eckl schilderte eindringlich, wie sie seit vielen Jahren Menschen begleitet, die aus „Not und Verzweiflung“ ihre Heimat verlassen haben, um für sich und ihre Familien ein „sicheres Zuhause“ und ein „Leben in Würde ohne Angst und Bedrohung“ zu finden. Besonders hob er hervor, dass Frau Hertreiter seit fast zwei Jahren zwei junge Männer aus Syrien begleitet – nicht nur bei den zahlreichen Behördengängen, sondern auch als Patin auf ihrem Weg zur Taufe. Durch ihr Leben und Handeln zeige sie in „besonders anerkennenswerter Weise die Liebe Christi unter den Menschen“ und diene dem Evangelium.
Herrn Albert Pöschl wurde die Medaille aufgrund seines „jahrzehntelangen Engagements für die jährliche Altötting-Wallfahrt unserer Pfarreiengemeinschaft“ verliehen. Schon seit seiner Jugend nimmt er aktiv teil und fungiert seit vielen Jahren in verantwortungsvoller Position als Organisator und Pilgerführer. Der Dekan würdigte den „großen Aufwand“, die „vielen persönlichen Kontakte“ und den „Sachverstand“, die mit dieser Aufgabe verbunden sind. Die Wallfahrt sei Dank ihm ein „großes Zeugnis des Glaubens“. Dies gelte für die zahlreichen Wallfahrer gleichermaßen – ob sie nun zu Fuß pilgern, mit den organisierten Bussen oder privat anreisen. Auch für die Kommunionkinder, Firmlinge und Ministranten sei er ein Vorbild. Pöschl und die Wallfahrer seien ein „sichtbares Zeichen für eine lebendige Kirche“ und hätten sich damit in den Dienst des Evangeliums gestellt.
Dekan Eckl überreichte die Medaillen zusammen mit den Urkunden des Bischofs. Exemplarisch verlas er den Text der Urkunde von Frau Hertreiter, da beide im Inhalt gleichlautend sind. Abschließend dankte er beiden „persönlich und im Namen von Bischof Rudolf“ herzlich. Er betonte, dass die Auszeichnung auch als „Erweis des Dankes für alle“ zu verstehen sei, die den Geehrten bei ihrem Dienst zur Seite stehen.
Text und Fotos: Sabrina Melissa Melis. Unser Titelbild zeigt: Maria Hertreiter und Albert Pöschl (m.) mit Dekan Jürgen Josef Eckl und den Ministrantinnen und Ministranten.
(jas)




