Einzelne gelbe Kerze im Dunkeln

Das Bistum Regensburg trauert um Pfarrer Josef Schießl

Kondolenz zum Tod von Pfarrer Josef Schießl


Regensburg, 13. Juli 2026

Das Bistum Regensburg nimmt in tiefer Trauer und großer Bestürzung Abschied von Pfarrer Josef Schießl, der völlig unerwartet im Alter von nur 46 Jahren an einem schweren Herzinfarkt verstorben ist. Sein plötzlicher Tod erfüllt die Diözese, seine Gemeinden und viele Menschen, die ihm begegnet sind, mit Schmerz, Fassungslosigkeit und aufrichtiger Anteilnahme.

Pfarrer Josef Schießl wurde am 23. Januar 1980 in Straubing geboren und empfing nach seiner Diakonenweihe im Jahr 2005 am 24. Juni 2006 durch Bischof Gerhard-Ludwig Müller die Priesterweihe. Sein seelsorglicher Weg führte ihn zunächst als Kaplan nach Regensburg-St. Konrad und anschließend nach Cham-St. Jakob mit der Expositur Vilzing. 

Im Jahr 2011 wurde ihm die Pfarrei Zeitlarn St. Bartholomäus anvertraut, die er über viele Jahre mit großer Hingabe, Verlässlichkeit und pastoraler Nähe leitete. Seit 2025 wirkte er als Pfarrer der neugebildeten Pfarreiengemeinschaft Bernhardswald, Wenzenbach, Irlbach, Lampertsneukirchen und Pettenreuth mit dem Kuratbenefizium Kürn.

Die Menschen erlebten ihn als freundlichen und bodenständigen Seelsorger. Er hörte zu, nahm Anteil und suchte den persönlichen Kontakt. Sein Platz war nicht nur am Altar oder am Schreibtisch, sondern mitten unter den Menschen. Er begleitete Kinder und Jugendliche, Familien, Kranke und Trauernde. Bei Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen, in Gesprächen, bei Festen und in den vielen kleinen Begegnungen des Alltags war er für die Menschen da.

Mit seinem Tod verliert die Diözese Regensburg einen engagierten Priester, dessen Wirken von Herzlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und menschlicher Nähe geprägt war. Sein unerwarteter Heimgang hinterlässt eine schmerzliche Lücke in den Gemeinden und bei allen, die ihn kannten und schätzten. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Mutter und seiner Schwester, die einen Sohn und Bruder verloren haben. Ihnen, ebenso wie seinen Freunden, Weggefährten und den Pfarrangehörigen, gilt das Gebet und die tröstende Verbundenheit der ganzen Diözese. 

Pfarrer Josef Schießl wird der Barmherzigkeit Gottes anvertraut. In der Hoffnung auf die Auferstehung und das ewige Leben begleiten Dankbarkeit, Trauer und stilles Gebet den Abschied von ihm. 

Ein Gedenkgottesdienst findet am Samstag, 18. Juli 2026, um 18 Uhr in Straßkirchen statt. Die Totenvesper wird am Sonntag, 19. Juli 2026, um 18 Uhr in Bernhardswald gefeiert.

Das Requiem findet am Montag, 20. Juli 2026, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Bernhard in Bernhardswald statt. Um 15 Uhr erfolgt die Urnenbestattung in Paitzkofen bei Straßkirchen.

Das Bistum Regensburg bittet die Gläubigen um ihr Gebet für Pfarrer Josef Schießl und für alle, die um ihn trauern.

Möge Jesus Christus, der Hohepriester und Gute Hirt, ihn aufnehmen in sein himmlisches Reich.

Herr, gib ihm die ewige Ruhe.

Und das ewige Licht leuchte ihm.

Lass ihn ruhen in Frieden. Amen.

 


(kw)

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