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Zur Neuigkeit
Bistum Regensburg beim Katholikentag 2026 in Würzburg
„Hab Mut! Steh auf!“
Würzburg, 15. Mai 2026
Vom 13. bis 17. Mai 2026 fand der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg statt. Unter dem biblischen Leitwort „Hab Mut! Steh auf!“ sind mehrere 10.000 Katholikinnen und Katholiken und Christen anderer Konfessionen zusammengekommen, um zu diskutierten, gemeinsam zu beten und Gottesdienst zu feiern. Neben den verschiedenen Veranstaltungen zu politischen, sozialen und kirchlichen Themen bildet die Kirchenmeile einen Schwerpunkt, auf der sich die unterschiedlichsten katholischen Verbände und Gruppierungen präsentierten und ihre Arbeit vorstellten. Dadurch gab es viele Gelegenheiten, um sich zu treffen und auszutauschen. Auch alle deutschen Bistümer waren mit einem Stand vertreten. Den Stand für das Bistum Regensburg organisierte das Diözesankomitee und stellte dort das Jubiläum „750 Jahre Gotischer Dom“ vor, das Ende Juni/Anfang Juli groß mit einer Festwoche gefeiert wird.
Die Standbesucher hatten die Möglichkeit, auf einer Postkarte festzuhalten, wofür – analog zum Katholikentagsleitwort - sie aufstehen und wozu sie Mut haben. Die Karte konnte an eine Pinnwand geheftet werden. Ein Team um die Diözesankomitee-Vorsitzende Martha Bauer hatte die Standbetreuung übernommen, die Gäste willkommen geheißen und viele Gespräche geführt. Auch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nahm sich viel Zeit für einen Besuch am Bistumsstand und stellte sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher in einem Gespräch, das vom stellvertretenden Vorsitzenden des Diözesankomitees Noah Walczuch moderiert wurde. Bischof Voderholzer betonte, dass er selbst für den Lebensschutz aufstehe. Papst Leo habe auch bei seiner Afrikareise gezeigt, dass er als moralische Autorität anerkannt sei und gehört werde. Bischof Voderholzer betonte, dass er sich mehr Engagement in den säkularen Arbeitsfeldern wünsche. Zum Thema Synodalität merkte er an, dass dies für ihn ein vertrauensvolles Miteinander und ein Vertrauen auf den Heiligen Geist sei. Es handle sich um ein vom geistlichen Amt verantwortetes Vorangehen.
Der Moderator wies darauf hin, dass viele Karten zum Thema Rechtsextremismus abgegeben worden seien. Der Bischof merkte an, er beobachte eine große Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit. Es helfe aber nicht die Extreme zu bekämpfen, sondern man brauche alle Kräfte der Mitte, um die Gesellschaft voranzubringen. Die katholische Soziallehre würde alle Mittel für eine gute Politik bereitstellen. Auf die Frage, wie politisch die Kirche sein dürfe, antwortete der Bischof, dass er sich nicht ins Tagesgeschäft einmischen wolle, aber alle Getauften seien aufgerufen, in die Parteien und Verbände zu gehen, um mitzuwirken.
Neben vielen Katholikentagsbesuchern aus dem Bistum Regensburg stattete auch Weihbischof Dr. Josef Graf, Bundestagsabgeordneter Peter Aumer, Theologieprofessorin Dr. Ute Leimgruber und etliche Ordensfrauen aus dem Bistum dem Stand einen Besuch ab. Der Katholikentag ging am 17. Mai mit einem Abschlussgottesdienst auf dem Würzburger Residenzplatz zu Ende. Der nächste Katholikentag findet Ende Mai 2028 in Paderborn statt.
Text und Fotos: Manfred Fürnrohr, Geschäftsführer Diözesane Räte










