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Zur Neuigkeit
Bischof Rudolf firmt 51 junge Christen in St. Josef in Regensburg-Reinhausen
„Die Firmung ist kein Ende, jetzt geht es erst richtig los!“
Regensburg, 16. Mai 2026
„Ich heiße alle Firmkandidatinnen und -kandidaten zu ihrem persönlichen Pfingstfest heute hier in St. Josef herzlich willkommen“, so begrüßte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Samstagvormittag die 51 jungen Christen sowie deren Familien und Freunde im Pontifikalgottesdienst zur Firmspendung in der Pfarrkirche St. Josef in Regensburg-Reinhausen. Stadtpfarrer Josef Eichinger von der Pfarreiengemeinschaft St. Josef Regensburg-Reinhausen und Mariä Himmelfahrt Regensburg-Sallern brachte bei seiner Begrüßung die große Freude der Pfarreiengemeinschaft darüber zum Ausdruck, dass Bischof Rudolf persönlich zur Firmung nach Reinhausen gekommen war. „Ihr seid die Zukunft der Kirche“, rief er ihnen allen zu. Mit dem Bischof und dem Stadtpfarrer konzelebrierten Vikar Dr. Rémy Kasanda sowie der Ruhestandsgeistliche Prälat Hans Strunz.
Dem besonderen Anlass entsprechend wurden kirchenmusikalisch alle Register gezogen. Die „Missa Festiva“ des Eichstätter Domkapellmeisters Wolfram Menschick (1937-2010), der in Pielenhofen geboren wurde, erklang ebenso stimmgewaltig wie neues geistliches Liedgut. Der Chor und das Bläserensemble der Pfarrei St. Josef unter der Leitung von Christian Henne sowie Organist Ludwig Schmitt und Kantor Erik Zimmermann ernteten am Ende des Pontifikalamtes das Lob und den Dank des Bischofs sowie den Applaus der voll besetzten Kirche.
Einen Blick zurück auf die Taufe
Einen Blick zurück auf die Taufe warf Bischof Rudolf in seiner Predigt vor den jungen Christen. Oft werde der Einwand laut, dass die Eltern für den Täufling eine Vorentscheidung träfen. Dabei müsse man sich aber darüber im Klaren sein, so Bischof Rudolf, dass Eltern auch über den Namen und das Zuhause des neugeborenen Kindes entscheiden würden. Auch die Muttersprache suche man sich nicht aus, sondern entdecke sie. Vor allem aber suche man sich das Leben selbst nicht aus, sondern bekomme es durch die Eltern geschenkt. Und nicht nur das biologische Leben, sondern auch das geistliche Leben, das sich in Glaube und Taufe zeige, sei eine Vorentscheidung der Eltern für ihr Kind.
„Dein Name ist in sein Herz geschrieben“
Dazu forderte Bischof Rudolf die jungen Christen auf, nun selbstverantwortlich den Weg des Glaubens zu gehen. Dabei sollten sie sich immer darüber im Klaren sein: „Der dreifaltige Gott hat ein großes Herz und kennt dich beim Namen. Dein Name ist in sein Herz geschrieben.“ Die Firmung mit der Handauflegung und der Salbung mit Chrisam sei eine Stärkung für den jungen Menschen, die ihm helfe, nicht gleich ins Wanken zu geraten, wenn man in Sachen Glaube Gegenwind spüre. Zum Schluss der Predigt legte Bischof Dr. Voderholzer den Kandidatinnen und Kandidaten noch ans Herz: „Das wichtigste Geschenk, das ihr heute bekommt, ist das Geschenk des Heiligen Geistes!“ Darüber hinaus dürfe man sich ruhig auch über die materiellen Geschenke freuen. Der Bischof dankte den Firmlingen für ihr Ja zum Glauben, den Paten für ihre wichtige Unterstützung und den Eltern für das Fundament des Glaubens, das sie in der Erziehung gelegt hätten.
Liturgie mit allen Sinnen erleben
Nach der Predigt legten die jungen Christen das Glaubensbekenntnis ab. Bischof Rudolf rief den Heiligen Geist herab, und kniend wurden in einem stillen Gebet die persönlichen Anliegen vor den Herrn getragen. Dann folgte die eigentliche Firmung. Vor dem Volksaltar standen 51 Kerzen mit den Namen der Firmlinge auf einem weißen Tuch. Um eine Taube gruppiert waren die Gesichter der jungen Christen in lodernden Flammen zu sehen, einem Symbol für den Heiligen Geist, den sie in der Firmung erhalten hatten. Bei der eindrucksvollen Gabenprozession wurden nicht nur Brot und Wein zum Altar gebracht, sondern auch eine Regensburger Sonntagsbibel, eine Kerze und eine Flamme. Wie jung die Pfarreiengemeinschaft ist, wurde auch an der großen Zahl von Ministrantinnen und Ministranten deutlich: Fast 40 der insgesamt 138 Mädchen und Jungen waren an diesem Festtag in der Liturgie im Einsatz. Den Abschluss bildete der Dank an den Bischof, die Paten und die Eltern, von einigen Firmlingen persönlich vorgetragen: „Unser Feiertag heute ist auch ein Festtag für euch!“
Text und Fotos: Carl B. Prämaßing
(jas und SG)














