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Zur Neuigkeit
Neuer kleiner Kunstführer für den Dom vorgestellt
Erster offizieller Termin im Jubiläumsjahr
Regensburg, 18. Mai 2026
„Er ist eine Liebeserklärung an unseren Dom“, beschrieb Franz Frühmorgen den neuen Kunstführer. Der Dompropst begrüßte Autoren, Organisatoren und zahlreiche Dom-Gästeführer im Infozentrum Domplatz 5. Dort wurde der neue Kleine Kunstführer im Rahmen einer Feierstunde vorgestellt.
„Unser Dom erhält zu seinem 750. Geburtstag einen neuen Kleinen Kunstführer“, führte Franz Frühmorgen weiter aus. Baubeginn für den gotischen Dom St. Peter war 1276. Bischof, Domkapitel und alle Verantwortlichen feiern heuer das große 750-jährige Jubiläum mit verschiedenen Gottesdiensten, Ausstellungen und Führungen. Die Vorstellung des neuen, völlig überarbeiteten Kleinen Kunstführers war der erste offizielle Termin der Jubiläumsfeiern in diesem Jahr.
Aktualisierung nach über zwanzig Jahren
Der erste Kleine Kunstführer zählt zu den frühen Bänden der Reihe im Verlag Schnell und Steiner, er erschien bereits 1934. Der letzte Kleine Kunstführer zum Regensburger Dom wurde bereits 2003 verfasst und war an manchen Stellen überholt. Dieser vorhandene Kunstführer wurde von Grund auf überarbeitet und aktualisiert und erscheint nun als insgesamt elfte Auflage seit 1934. Franz Frühmorgen bedankte sich ausdrücklich bei Achim Hubel, der sofort zusagte, hier sein Wissen einzubringen. Achim Hubel zählt zu den großen Kennern der Kathedrale und übernahm die Arbeiten am Buch. Er integrierte vor allem die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Bau und die Geschichte. Der 1945 in Sünching geborene Kunsthistoriker lehrte lange Jahre Denkmalpflege. Am Mittwochvormittag stellte er das Konzept des neuen Domführers und die inhaltlichen Schwerpunkte vor.
„Wir haben es Ihnen nicht leicht gemacht“, wandte sich Dompropst Frühmorgen an Achim Hubel. Er dankte ihm für seine Geduld und sein Entgegenkommen bei allen Anmerkungen und Anregungen, unter anderem durch Diözesankonservatorin Maria Baumann. Sie begleitete ebenso wie Hagen Horoba das Projekt.
Klein und handlich
Die Kleinen Kunstführer des Verlages Schnell und Steiner wurden 1934 begründet und umfassen inzwischen über 3.000 Titel. Sie begleiten Reisende auf der ganzen Welt. Sie sind klein und handlich, passen in jede Tasche und sogar Hosentasche und liefern dennoch fundiertes und aktuelles Wissen. Dabei wird stets auf ein einheitliches Schema zurückgegriffen. Die Kleinen Kunstführer liefern einen Überblick über Geschichte, Kunstgeschichte, Architektur, Stil und Ausstattung des jeweiligen Bauwerks. Verfügbar sind sie für Kunstschätze in ganz Europa, jährlich kommen etwa 100 Neuerscheinungen hinzu oder bestehende Ausgaben werden überarbeitet, wie jetzt beim Dom.
„Wir wollten die Vorstellung bewusst im Kreis derer vornehmen, die das ganze Jahr über Gäste durch unseren Dom führen“, erklärte Franz Frühmorgen die Auswahl des Ortes für die Buchpräsentation. Im Infozentrum Domplatz 5 werden Dom- und Kirchenführungen vermittelt und rund 40 qualifizierte Domführer zeigen Gästen Geschichte, Bedeutung und Schönheit der gotischen Kathedrale und weiterer Regensburger Kirchen.
Entstanden ist ein klar gegliederter und hochwertig bebilderter 50 Seiten starker Kunstführer, der alle wichtigen Aspekte des gotischen Doms berücksichtigt. Der kleine Band beschreibt Baugeschichte und Altäre, einzelne wichtige Figuren sowie die Glasfenster sowie Orgel, Grablege und Kreuzgang. Eine Zeittafel und eine Legende erleichtern die Orientierung. „Der Kunstführer ist eine kleine Kostbarkeit“, betonte Dompropst Franz Frühmorgen.

Text: Claudia Erdenreich
(kw)
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Hören Sie auch den Radiobeitrag zum Kleinen Kunstführer an




