News Bild "Anton Wilhelm ließ sich senden." Abschied von Dompropst Prälat Anton Wilhelm

"Anton Wilhelm ließ sich senden." Abschied von Dompropst Prälat Anton Wilhelm

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Am Nachmittag des 22. Juni 2018 nahm das Bistum Regensburg Abschied von Dompropst Prälat Anton Wilhelm. Bischof Rudolf Voderholzer zelebrierte das Pontifikalrequiem im voll besetzten Dom St. Peter zusammen mit den Weihbischöfen Reinhard Pappenberger und Josef Graf, Abt Thomas Freihart aus Weltenburg, Vertretern der Domkapitel fast aller bayerischen Bistümer, mit den Domkapitularen, Stiftsherren und vielen Priestern aus der gesamten Diözese Regensburg. Unter den Trauernden waren auch der evangelisch-lutherische Regionalbischof Dr. Hans-Martin Weiss, Regierungspräsident Axel Bartelt, als Vertreterin der Landrätin Maria Scharfenberg und als Vertreter der Stadt Regensburg Clemens Unger. Die feierliche Liturgie begleiteten die Regensburger Domspatzen unter Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner. Bereits in der Mittagszeit war der Verstorbene vor dem Hauptaltar aufgebahrt worden.

 

Regens des Priesterseminars

"Anton Wilhelm ließ sich senden": Das war der Leitgedanke der Predigt Bischof Voderholzers. Er zeichnete Stationen des priesterlichen Dienstes des Dompropstes nach und erinnerte zum Beispiel an sein elfjähriges Wirken als Regens des Regensburger Priesterseminars, während der "dem Bistum viele starke Weihejahrgänge geschenkt wurden - ganz gegenläufig zum allgemeinen Trend." Was dem ganzen Bistum Regensburg bis heute außerordentlich zu Gute komme.

Pastorale Laiendienste

Zu den Lebensstationen, die Bischof Rudolf hervorhob, zählte auch das Wirken Prälat Anton Wilhelms in seiner Zuständigkeit für pastorale Laiendienste im Bistum Regensburg. Bischof Rudolf: "Bei den Aussendungsfeiern der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten durfte ich ein ums andere Mal erleben, wie sehr ihm die Frauen und Männer, theologisch und pastoral hervorragend ausgebildet, am Herzen lagen und wie sehr er ihren Dienst schätzte als wertvolle Unterstützung der Pfarrer oder in den verschiedenen Bereichen der kategorialen Seelsorge."

 

Schmetterlingsreliquiar

Von Anfang seines Dienstes als Bischof von Regensburg an verband Bischof Rudolf mit Prälat Anton Wilhelm das einzigartige Schmetterlingsreliquiar, an dessen Entdeckung im Jahre 1991 der Verstorbene beteiligt war. Die Emailarbeit aus dem frühen 14. Jahrhundert war wohl 600 Jahre lang im Hinterkopf einer Figur des gekreuzigten Christus verborgen geblieben. Bischof Rudolf: "Prälat Wilhelm hatte eine große Abbildung dieses Reliquiars in seiner Wohnung hängen. Wir haben es heute zu seinem Sarg gestellt."

 

Wallfahrer

Bischof Rudolf hatte den verstorbenen Dompropst "immer als ebenso klugen wie loyalen und vor allem im guten Sinne männlich frommen Mann erlebt." Sprechendes Zeichen dafür sei, dass er alle wichtigen Schritte im Leben mit einer Wallfahrt ans Grab seines Namenspatrons Antonius nach Padua in Italien verband.

Gebet für den Verstorbenen

Bischof Rudolf endete seine Predigt mit den Worten: "Ein letztes Mal hat der Herr ihn gerufen in den frühen Morgenstunden des 15. Juni. Diesmal nicht mehr zu einem Dienst in der Kirche, sondern zur Begegnung mit ihm selbst im unverhüllten Gegenüber. Beten wir für Prälat Anton Wilhelm, dass alles irdisch-vergängliche von ihm abfalle wie die Hülle der Raupe eines Schmetterlings, und dass er sich bei der Auferstehung der Toten in verklärter Leiblichkeit aufschwingen kann zum ewigen Leben, wo der Herr selbst ihm den Tisch bereitet zum Festmahl des ewigen Lebens. Amen."

Beisetzung

Nach dem Requiem wurde Dompropst Prälat Anton Wilhelm in der Grablege des Domkapitels auf dem Unteren katholischen Friedhof beigesetzt. Auf seinen persönlichen Wunsch hin wurden keine weiteren Ansprachen gehalten. Statt Blumen und Kränzen wurde im Sinne des Verstorbenen um Spenden für die Palliativ- und Hospizarbeit des Diözesancaritasverbandes Regensburg unter dem Stichwort "Dompropst Wilhelm" (Spendenkonto bei der Liga Regensburg: IBAN: DE21 7509 0300 0001 1000 17) gebeten.

 

Predigt zum Requiem für den verstorbenen Dompropst Prälat Anton Wilhelm, Leiter der Hauptabteilung "Pastorale Dienste" im Bischöflichen Ordinariat Regensburg am 22. Juni 2018

 

"Du aber gürte dich, tritt vor sie hin und verkünde alles, was ich dir auftrage." (Jer 1,17)

Diese Worte aus dem Buch des Propheten Jeremia, liebe Schwestern und Brüder im Herrn, wählte sich Anton Wilhelm als Primizspruch, als er 1976 an den Weihealtar trat. Es sollte als besonderes Leitwort über seinem priesterlichen Dienst stehen. Kontext dieses Primizspruches ist die Berufungsvision des Propheten Jeremia - wir haben sie in Auszügen als Erste Lesung gehört. Jeremia ist jung und schüchtern. Er traut sich selbst diese Aufgabe gar nicht zu. Aber Gott lässt den schüchternen Einwand des jungen Jeremia nicht gelten: "Ach mein Gott, ich kann doch nicht reden, ich bin ja noch so jung." - "Sag nicht: Ich bin noch so jung. Wohin ich dich auch sende, dahin sollst du gehen, und was ich dir auftrage, das sollst du verkünden." Und dann der große Zuspruch: "Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin mit dir ..."

Anton Wilhelm ließ sich senden. Zuerst als Kaplan nach Landshut-St. Wolfgang. Dort war er so beliebt, vor allem auch wegen seines guten Drahtes zur Jugend, dass man ihn nach fünf Jahren am liebsten gleich als Pfarrer behalten hätten, wie aus einem kleinen Stapel Briefen im Personalakt hervorgeht.

Die Weisheit des Generalvikars aber gönnte ihm eine weitere pastorale Erfahrung: die Pfarrei Ergoldsbach. Anton Wilhelm ließ sich senden. Nach wiederum nur fünf Jahren kam für den Endreißiger mit der Berufung zum Regens des Priesterseminars ein zugleich gewaltiger Vertrauensbeweis des Bischofs wie auch die größtdenkbare Herausforderung. Anton Wilhelm ließ sich senden und in Pflicht nehmen.

Ein Blick in den Schematismus und auf die elf von ihm begleiteten und vorbereiteten Kurse der Jahre 1987 bis 1997 zeigt, dass in seiner Amtszeit dem Bistum viele starke Weihejahrgänge geschenkt wurden - ganz gegenläufig zum allgemeinen Trend: ein Verdienst nicht allein, wohl aber doch auch des Erstverantwortlichen für die Priesterausbildung, was dem ganzen Bistum Regensburg bis heute außerordentlich zu Gute kommt.

Die Sorge um die Priester und sein Vorbild als Regens ließen Anton Wilhelm nicht verkennen, dass für eine zeitgemäße Pastoral eine Vielfalt an pastoralen Berufen angemessen und notwendig ist, die nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern im gemeinsamen Ziel der Verkündigung des Evangeliums und der Vergegenwärtigung des Reiches Gottes zusammenwirken im Einsatz der verschiedenen Dienste und Ämter.

Und so ließ sich Anton Wilhelm erneut rufen und mit neuer Verantwortung beauftragen: mit der Zuständigkeit für die pastoralen Laiendienste, zunächst noch mit der Erwachsenenbildung zusammengenommen, bald aber als eigene Hauptabteilung unter seiner Leitung. Bei den Aussendungsfeiern der Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten durfte ich ein ums andere Mal erleben, wie sehr ihm die Frauen und Männer, theologisch und pastoral hervorragend ausgebildet, am Herzen lagen und wie sehr er ihren Dienst schätzte als wertvolle Unterstützung der Pfarrer oder in den verschiedenen Bereichen der kategorialen Seelsorge. Ich nehme den Tod von Prälat Anton Wilhelm zum Anlass, Ihnen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Seelsorge, zu danken für Ihren Dienst in der Kirche, den wir dringend brauchen und schätzen.

1997 zum Domkapitular ernannt, wurde Prälat Wilhem nach dem Ausscheiden von Prälat Hüttner 2013 zunächst vom Domkapitel zum Domdekan gewählt, und 2016 übernahm er schließlich auf meine Bitte hin das Amt des Dompropstes. Ich habe ihn dabei immer als ebenso klugen wie loyalen und vor allem im guten Sinne männlich frommen Mann erlebt.

Sprechendes Zeichen dafür ist, dass er alle wichtigen Schritte im Leben mit einer Wallfahrt ans Grab seines Namenspatrons Antonius nach Padua in Italien verband.

Bei fast 200 Firmungen in den Jahren 2004 bis 2017 vermittelte Prälat Wilhelm rund 13.000 jungen Menschen im Auftrag des Bischofs die Fülle der Gaben des Heiligen Geistes, sprach Ihnen Mut zu und stärkte sie in seiner väterlichen Art im Glauben.

In seiner nur kurzen Amtszeit als Dompropst brachte er mit großer Entschlossenheit das pastorale Projekt der beheizbaren und auch einheitlichen Bestuhlung im Dom auf den Weg. Es war ihm nicht vergönnt, die Vollendung zu erleben und gleichsam die Ernte dieser seiner Mühen einzufahren. So wird es seinem Nachfolger vorbehalten bleiben, diese so notwendige Maßnahme zum Abschluss zu führen, die eine von der Temperatur her erträgliche Mitfeier der Domliturgie in den Wintermonaten auch in den inneren Bänken des Mittelschiffes möglich machen wird.

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn!

Von Anfang meines Dienstes hier in Regensburg an habe ich mit Prälat Wilhelm die Entdeckung der wohl größten Kostbarkeit unseres Domschatzes verbunden. Gleich bei meinem ersten Gespräch im Frühjahr 2013 hat er mir voll Stolz davon berichtet. Es war im Jahr 1991. Im Zuge der Restaurierung des am südöstlichen Portal des Priesterseminars angebrachten gotischen Holzkreuzes hatte man im Hinterkopf des Gekreuzigten ein Sepulcrum mit geheimnisvollem und unbekanntem Inhalt entdeckt. Am 19. April 1991 wurde es im Beisein auch des damaligen Regens Anton Wilhelm in den Werkstätten des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege geöffnet. Dabei konnte das einzigartige Schmetterlingsreliquiar geborgen werden, das dort wohl 600 Jahre lang in einem Lederetui verborgen war. Auf den Flügeln des nur 5 x 4 cm großen Schmetterlings sind die Kreuzigung Christi und unter dem Kreuz Maria und Johannes dargestellt. Es handelt sich um eine einzigartige Emailarbeit aus dem frühen 14. Jahrhundert, hergestellt vermutlich in Paris.

Prälat Wilhelm hatte eine große Abbildung dieses Reliquiars in seiner Wohnung hängen. Wir haben es heute zu seinem Sarg gestellt.

Denn: Noch kostbarer als die künstlerische Ausfertigung ist die geistliche Botschaft. Die Verwandlung einer Raupe in einen Schmetterling ist eines der schönsten und eingängigsten Bilder für die österliche Verwandlung; ein Schauspiel, das sich im Frühjahr und Sommer in der Natur unzählige Male ereignet: Eine Raupe, unansehnlich und von der Schwerkraft unten gehalten, entpuppt sich und wird zu einem farbenprächtigen Schmetterling, der sich in die Luft erheben und von Blüte zu Blüte schweben kann. Der Schmetterling, zunächst eingesperrt in die Dunkelheit der Raupenhülle, durchstößt seine enge Lebenswelt und bricht auf in die neue Dimension voll Licht und Farben!

So vermittelt der Schmetterling zumindest eine Ahnung von der Hoffnung, die im Glauben an den gekreuzigt-auferstandenen Herrn gründet, und die der Apostel Paulus mit den Worten zum Ausdruck bringt: "Wir verkündigen ..., was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen bereitet hat, die ihn lieben" (1 Kor 2,9).

Es ist geradezu eine Fügung, dass dieses Schmetterlingsmotiv in diesem Jahr kunstvoll die Osterkerze im Regensburger Dom ziert. In der Osternacht, an der er selbst nicht teilnehmen konnte, haben wir sie gesegnet und in die noch dunkle Kirche hereingetragen, um dann von ihr her das österliche Licht zu verteilen. Diese Kerze brennt jetzt neben dem Sarg von Prälat Wilhelm, zusammen mit dem Schmetterlingsmotiv sagt sie uns ihre stille Botschaft und nährt sie unsere Hoffnung auf den Ostersieg unseres Herrn Jesus Christus.

In dieser Hoffnung hat Prälat Wilhelm seinen Tod angenommen. Im inwendig gelernten Psalm 23 hat er sich immer wieder des Weggeleits des "Guten Hirten" vergewissert, der bei ihm war auch in den finsteren Schluchten seiner Krankheit.

Ein letztes Mal hat der Herr ihn gerufen in den frühen Morgenstunden des 15. Juni. Diesmal nicht mehr zu einem Dienst in der Kirche, sondern zur Begegnung mit ihm selbst im unverhüllten Gegenüber. Beten wir für Prälat Anton Wilhelm, dass alles irdisch-vergängliche von ihm abfalle wie die Hülle der Raupe eines Schmetterlings, und dass er sich bei der Auferstehung der Toten in verklärter Leiblichkeit aufschwingen kann zum ewigen Leben, wo der Herr selbst ihm den Tisch bereitet zum Festmahl des ewigen Lebens. Amen.

 

 

Statio zum Requiem für Dompropst Prälat Anton Wilhelm am 22. Juni 2018 im Dom zu Regensburg (vor der Beerdigung am Unteren katholischen Friedhof)

Es ist fast auf den Tag genau ein halbes Jahr her: An Weihnachten stand Prälat Wilhelm in der Christmette als Dompropst noch neben mir am Altar - es sollte das letzte Mal sein. Tags darauf zeigten sich die ersten bitteren Anzeichen seiner Krankheit.

Was ihn arg schmerzte: nicht in seinen geliebten Dom zu dürfen und die Domliturgie entbehren zu müssen, weil die Ärzte ihm rieten, die winterliche Kälte und überhaupt größere Menschenansammlungen zu meiden, um die Therapie nicht durch eine Erkältung oder eine Infektion zu gefährden.

Heute haben wir Prälat Wilhelm im Sarg noch ein letztes Mal in seinen Dom gebracht, um ihn in dieser Welt endgültig zu verabschieden mit einem großen Dank für alles Wirken in der Nachfolge Christi für die Menschen im Bistum Regensburg.

Allein schon die große Zahl der Gläubigen, die gekommen sind, um für ihn zu beten und ihn auf seinem letzten Weg zu begleiten, zeigt, welch großen Verlust die Kirche von Regensburg mit seinem Tod erlitten hat. Tief bewegt von Ihrer großen Anteilnahme grüße ich Sie alle!

Da ist das Regensburger Domkapitel mit den Weihbischöfen Reinhard und Josef sowie Domdekan Neumüller, das seinen Propositus verliert.

Da sind die Mitglieder der Regensburger Stiftskapitel, da sind die Vertreter der Domkapitel fast aller bayerischen Bistümer, die Ihre Verbundenheit mit Prälat Wilhelm zeigen.

Da sind die Kurskollegen des Weihejahrgangs 1976, am Altar vertreten durch den Kurssprecher Pfarrer Josef Triebenbacher.

Da ist Regens Martin Priller, sein Nach-nach-nach-folger als Leiter des Priesterseminars, und Abt Thomas aus Weltenburg für die Ordensleute, auch sie mit den Domkapitularen am Altar.

Da sind die vielen Mitbrüder im Diakonen- und im Priesteramt, von denen viele heute ihrem ehemaligen Regens danken. Da sind die Ärzte und Pflegekräfte unseres Caritaskrankenhauses, die Prälat Wilhelm behandelt und gepflegt haben.

Da sind die Pastoral- und Gemeindereferentinnen und -referenten, die ihren Hauptabteilungsleiter, ihren Patron und Fürsprecher betrauern und die für ihn gestern Abend in so bewegend-persönlicher Weise den Sterberosenkranz gestaltet und vorgebetet haben. Danke dafür!

Da sind die Vertreterinnen und Vertreter der Theologischen Fakultät und verschiedener Gremien, in denen Prälat Wilhelm mit seinen Kontakten und seiner Erfahrung ein gefragter und geschätzter Ratgeber war.

Eine große Ehre und ein großer Trost ist es für uns, dass Regionalbischof Hans-Martin Weiss von der evangelisch-lutherischen Kirche mit uns betet;

ebenso, dass Sie, lieber Herr Regierungspräsident Bartelt gekommen sind, sowie - in Vertretung der Landrätin - Frau Maria Scharfenberg und als Vertreter der Stadt Regensburg Herr Clemens Unger.

Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt denen, die Prälat Wilhelm in besonderer Weise nahestanden: seinen engsten Mitarbeitern Frau Herrmann, Herrn Ebner sowie Frau Schedl.

Ganz besonders aber Frau Glania, seiner Haushälterin, die ihm aufopferungsvoll gerade in den schwersten Stunden beigestanden ist, sowie allen Angehörigen seiner Familie. Nehmen Sie bitte unseren Dank an für alle Sorge und alles Weggeleit.

Als Dompropst war Prälat Wilhelm in besonderer Weise für den Domchor, unsere Domspatzen verantwortlich. Ihren Gesang und ihre Liturgie vermisste er, so hat er es mir bei jedem Besuch am Krankenbett gesagt, besonders. Am Friedhof werden wir für ihn beten, dass die Chöre der Engel ihn empfangen.

Wir dürfen voll Zuversicht hoffen, dass er nun erleben darf, wie sich irdische und himmlische Liturgie zur Verherrlichung Gottes vereinen. Ja, der Herr schenke ihm sein Erbarmen und lasse ihn nun die Gegenwart Gottes in unverhüllter Herrlichkeit erfahren.

Im Kyrie huldigt der Domchor stellvertretend für uns alle Christus, unserem Erlöser und der Hoffnung auf Herrlichkeit.