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Zur Neuigkeit
Zweite Vesper zum Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Brot vom Himmel
Regensburg, 8. Juni 2026
„Sei gegrüßt, Herr Jesus, gegenwärtig im heiligen Sakrament“, betete Rudolf Voderholzer mit den Gläubigen im Lobpreis. Der Bischof feierte zusammen mit Mitgliedern des Domkapitels am Donnerstagnachmittag die zweite Vesper an Fronleichnam im Dom St. Peter. Am Vormittag hatte der Bischof bereits die Pontifikalmesse mit anschließender Prozession durch die Innenstadt zelebriert.

Die Kathedrale war zum Hochfest Fronleichnam festlich geschmückt mit den frischen Birkenzweigen an den Pfeilern, Portalen und im Altarraum. Zudem zierten frische, farbenfrohe Blumen den Altarraum. Bischof Rudolf Voderholzer zog mit dem Domkapitel und dem liturgischen Dienst zu Beginn der nachmittäglichen Vesper feierlich durch das Südportal ein. Dompropst Franz Frühmorgen und Domdekan Roland Batz assistierten.
Zahlreiche Gläubige versammelten sich zu dieser Vesper mit eucharistischer Anbetung und Segen. Der Lektor trug bei der Kurzlesung die Überlieferung vom Abendmahl vor, die im ersten Korintherbrief im elften Kapitel in den Versen 23 – 25 steht. Nach der Aussetzung des Allerheiligsten auf dem Altar begab sich der Bischof mit seiner Assistenz an die untersten Altarstufen zu Lobpreis, Fürbitten und einem lateinisch gesungenen Vaterunser. Auf jede der Fürbitten antworteten die Gläubigen: „Du Brot vom Himmel, gib uns das ewige Leben.“
Am Ende der Vesper nach dem sakramentalen Segen betete Bischof Rudolf mit dem Dompropst und dem Domdekan vor der Marienstatue der Verkündigungsgruppe. Es erklang die Marianische Antiphon „Salve Regina“; die Vesper wurde musikalisch umrahmt von einem großen Chor der Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß. Junge Sänger des Knabenchores wurden ergänzt von Mädchen des Chores sowie Männerstimmen, die sich zusammen vor dem Silberaltar aufstellten. Domorganist Franz Josef Stoiber spielte die Orgel. Nach der Vesper gingen die Gläubigen gestärkt hinaus in den sonnigen Nachmittag.
Text und Fotos: Claudia Erdenreich
(sig)





