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Zurück in „seinem“ Bistum

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Gerhard Kardinal Müller feiert mit tausenden Gläubigen einen Dankgottesdienst im Dom

So belebt wie am Nachmittag des 4. Mai kennt man den Regensburger Dom sonst eher von ganz hohen Feiertagen - und so einer war es im Prinzip auch. Gerhard Kardinal Müller hat sein altes Bistum besucht und an diesem Sonntag mit allen Gläubigen einen Dankgottesdienst anlässlich seiner Erhebung zum Kardinal gefeiert.

Die Menschen haben ihren alten Bischof offensichtlich nicht vergessen, und so kam es dann auch, dass der Dom an diesem Sonntagnachmittag mehr als gut gefüllt war. Neben Gerhard Kardinal Müller feierte auch Diözesanbischof Rudolf Voderholzer den Gottesdienst mit. Müller, der von 2002 bis 2012 Bischof von Regensburg war, sprach im Gottesdienst seinen Dank an alle Priester und Gläubigen aus und ging auch auf das Motto des anstehenden Katholikentags Ende Mai ein, "Mit Christus Brücken bauen" - auf dass dieses Motto sich erfülle.

Man hätte denken können, der Großteil des Geschehens an diesem Nachmittag spielte sich im Dom ab. Doch wer im Dom keinen Platz mehr gefunden hatte, wartete draußen auf den Kardinal. Bei der anschließenden Begegnung auf dem Domplatz empfing eine Schar von Menschen ihren ehemaligen Bischof. Unter strahlendem Sonnenschein fand ein Fest ganz nach bayerischer Art statt. Viele Gläubige nutzen die Gelegenheit um Gerhard Müller ihre persönlichen Glückwünsche auszusprechen.

Ein Grußwort und Wort des Dankes kam dann auch von verschiedenen Persönlichkeiten aus Regensburg und Bayern. Reinhard Kardinal Marx, der zuvor auch in der Messe anwesend war, sprach seinen Dank für den Dienst Müllers aus. Auch Bischof Radkovský vom Partnerbistum Pilsen wünschte ihm Gottes Segen und viel Freude in seiner Aufgabe als Kardinal und Präfekt der Glaubenskongregation in Rom.

Zu den Gratulanten gehörte auch der frischgebackene Oberbürgermeister von Regensburg, Joachim Wolbergs. Er hieß ihn im Namen der Stadt Regensburg Willkommen und dankte ihm dafür, den Katholikentag in die Stadt gebracht zu haben. Philipp Graf von und zu Lerchenfeld erinnerte noch einmal an die Kardinalserhebung am 22. Februar 2014 in Rom.

Und was sagte der Kardinal selbst zu seiner kurzzeitigen Rückkehr in "sein" Bistum? Regensburg sei für ihn etwas Besonderes und man fände hier alles, was Kirche ausmacht. Es gebe hier viel Engagement und viele Elemente, die einen Bischof freuten.

Impressionen dieses Ereignisses haben wir für Sie in einer Bilderstrecke zusammengestellt.