News Bild Zeugen für Gottes Liebe in Europa sein – Paneuropäer im Gottesdienst mit Generalvikar Michael Fuchs in St. Kassian

Zeugen für Gottes Liebe in Europa sein – Paneuropäer im Gottesdienst mit Generalvikar Michael Fuchs in St. Kassian

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„Worauf steht dieses Europa?“ Das fragte Generalvikar Michael Fuchs am vergangenen Samstag in St. Kassian Regensburg, dessen Fundamente deutlich tiefer liegen als der heutige Boden Regensburgs. Hier feierte Generalvikar Fuchs Gottesdienst mit zahlreichen Mitgliedern der Paneuropa-Union Deutschland sowie mit weiteren Gläubigen, die gekommen waren. Die ideenpolitische Vereinigung hielt am Wochenende, wenige Wochen vor der Europa-Wahl am 26. Mai, die 45. Paneuropa-Tage in Straubing und Regensburg ab. Kurz zuvor war der christliche Europa-Politiker Bernd Posselt erneut zum Vorsitzenden gewählt worden.

Europa braucht die Erneuerung aus den jüdisch-christlichen Wurzeln: „Daher kommt der Saft, der die Blätter austreibt.“ Das sagte M. Fuchs in seiner Predigt. Der Glaube an Gott bewahre uns davor, vom Staat alles zu erwarten oder ihn gänzlich zu verwerfen. Wo ein Gott ist, da werden die Dinge dieser Welt relativ. Auf die Ebenbildlichkeit des Menschen mit Gott geht außerdem die unveräußerliche Würde des Menschen zurück. Gleichzeitig ermöglicht der Glaube auch eine Gelassenheit der Wirklichkeit gegenüber. „Wir brauchen unsere Sprache nicht zu verbiegen, wie dies andere tun.“ Auch gezielte Mehrdeutigkeiten der Sprache sind im Licht dieser Gelassenheit unnötig. So sei es möglich, auch schwierige Fragen differenziert, aber einfach darzustellen, sagte Generalvikar Fuchs weiter. „Das hat mit Ehrlichkeit zu tun.“

Michael Fuchs griff das Anliegen der Paneuropa-Union auf: Demnach sind nationale Grenzen zwar zeitweilig notwendig. Europa aber gelte es größer zu denken. „Danken wir Gott, dass er uns in diese Zeit gestellt hat: Er braucht Zeugen für seine Liebe und die Würde des Menschen.“