News Bild Wolfgangscup 2011 - Wer wird Meister im Ministrantenfußball? – Gedenkminute für Japan

Wolfgangscup 2011 - Wer wird Meister im Ministrantenfußball? – Gedenkminute für Japan

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Ein Turnier voll Spannung und Begeisterung spielte sich am Wochenende für 18 Ministrantenmannschaften ab. In Teublitz, Herz Jesu trafen sich die Sieger des Regionalturniers der Ministranten. Es ging um den begehrten Wolfgangscup der Ministranten. Es war ein langer Tag mit vielen Spielen und knappen Entscheidungen. In der Altersklasse der U15 (bis einschließlich 14 Jahre) konnten sich am Ende durch 7-meter schießen die Minis von St. Stephan Waldmünchen durch ein 7:6 gegenüber Hl. Dreifaltigkeit Grafenwöhr mit etwas Glück durch setzen. Somit geht der Wanderpokal der Diözese nach Waldmünchen. Den 3. Platz hatten sich die Ministranten aus St. Michael Köfering hart erarbeitet. Die Siegerehrung übernahm Bürgermeisterin Steger, Diözesanjugendpfarrer Thomas Helm und Diakon Neumüller in Vertretung von Stadtpfarrer Eichinger.
In seinem Grußwort betonte der Jugendpfarrer Helm dass Ministranten keine Einzelkämpfer sondern Teamplayer sind. In der Gemeinschaft könne vieles erreicht werden.

Für die Diözese Regensburg bedankte sich der Jugendpfarrer bei der Stadt Teublitz, den Ministranten Herz Jesu Teublitz, dem sportlichen Leiter Michael Koller und bei all den vielen Helfern. Die Turniere könnten nur stattfinden, wenn sich immer wieder Pfarreien fänden, die bereit sind die Veranstaltung auszurichten. Das Turnier der Ü15 – der großen Minis – zeugte von hohem technischen Können aber auch harten Zweikämpfen. Am Ende konnten sich die Ministranten aus Mindelstetten, St. Nikolaus gegenüber den Minis von Wiesau St. Michael – ebenfalls im 7-Meterschießen - durchsetzen. Das Spiel um den dritten Platz konnten die Minis aus St Elisabeth Weiden gegenüber den Minis aus St. Laurentius Falkenberg für sich entscheiden.

Die Ministranten aus Teublitz sorgten mit dem sportlichen Leiter Michael Koller für einen reibungslosen Ablauf. Leider konnte Pfarrer Eichinger krankheitsbedingt nicht dabei sein. Er ließ die Teilnehmer durch den Ministrantenbetreuer für Fußball, Stefan Kraus, grüßen. Ministrantenreferent Diakon Johann Graf stimmte die Ministranten auf das Turnier ein und betonte, dass ministrieren mehr ist als Fußball und mehr ist als Turnier. Ministrieren bedeute, mit dem Herzen dabei zu sein. Zu Beginn des Turniers wurde für die vielen Opfer und das ungezählte Leid von Japan mit einer Schweigeminute gedacht. „Gerade für uns Christen ist Barmherzigkeit und die Fähigkeit Mitleid zu zeigen, eine wichtige Tugend. Deshalb wollen wir der vielen Opfer dieser schrecklichen Katastrophe gedenken“, so Diakon Graf. Für Abwechslung sorgte am Abend der Auftritt der Rock´n Rollgruppe aus Teublitz mit eindrucksvollen Darbietungen. Jeder Spieler erhielt eine Gedenkmedaille, die eine Künstlerin aus Teublitz eigens für den Wolfgangscup kreiert hat. Die Sieger dürfen zum Bayerncup nach Würzburg reisen, der nächste Wolfgangscup findet im Norden der Diözese in Kemnath statt.