News Bild „Wir alle müssen als Familie Gottes neu zusammenwachsen“ - Tausend Gläubige feiern mit Bischof Gerhard Ludwig Müller beim Amberger Bergfest Eucharistie

„Wir alle müssen als Familie Gottes neu zusammenwachsen“ - Tausend Gläubige feiern mit Bischof Gerhard Ludwig Müller beim Amberger Bergfest Eucharistie

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Das traditionelle Amberger Bergfest vor den Toren des Franziskanerklosters auf dem Maria Hilfberg zieht nicht nur viele Hungrige und Durstige an: Rund 1000 Gläubige, darunter Erwachsene wie auch Jugendliche feierten mit Bischof Gerhard Ludwig Müller am Mittwoch unter freien Himmel einen Gottesdienst anlässlich des Jugendtages der Region Amberg. In Anlehnung an die Fußball-WM und unter dem Motto „J.F.C. – Jesus Fan Club – Wessen Fan bist Du?“ gestaltete die Katholische Jugendgemeinde St. Martin die Eucharistiefeier.

Auch der Regensburger Bischof nahm in seiner Predigt Bezug auf das derzeitige sportliche Großereignis: „ Wie sieht eine Fußballmannschaft aus, in der Misstrauen herrscht, der Stürmer nicht der Abwehr traut? In der jeder Spieler Torschütze sein möchte? Das Team kann keine Erfolge feiern. Auch die Gemeinschaft der Gläubigen ist wie eine große Mannschaft, in der jeder jedem vertrauen können muss. Lassen wir uns daher nicht beirren von denen, die innerhalb der Kirche Misstrauen säen wollen. Jeden Tag mühen und bemühen sich in der Diözese viele Tausende von Pfarrern, kirchlichen Mitarbeitern, Religionslehrern und Laien um das Wohl der Menschen. Das sind die Gläubigen, die die Stimme Jesu Christi aus den vielen wirren Stimmen der Anderen heraushören“.

Auf Jesus Christi könne man sich stets verlassen, im Leben wie im Sterben, betonte Bischof Gerhard Ludwig Müller und rief die vielen Gläubigen auf, ihre eigenen guten Erfahrungen in der Kirche lebendig werden zu lassen. Wichtig sei es auch innerhalb der Kirche, dass die verschiedenen Aufgaben verteilt würden. Auch beim Fußball könne nicht jeder der Torschütze sein. Dies mache auch eine effektive Arbeit aus, wenn jeder seine spezielle Aufgabe inne habe: „Im Wesentlichen kommt es auf das gute Zusammenspiel an. Wenn viele verschiedene und gute Kräfte zusammenwirken, kann alles gelingen. Wichtig ist aber, dass wir uns alle nicht von den vielen aufgebauschten Stereotypen aufbringen lassen“, ermutigte der Bischof die Gläubigen. Wir alle müssten als Familie Gottes neu zusammenwachsen, mit Begeisterung und Freude uns auf den Weg der inneren Erneuerung machen. Dies sei unsere Aufgabe und Ziel, da wir nicht gegeneinander, sondern miteinander geschwisterlich für den Glauben kämpften, stellte Bischof Gerhard Ludwig Müller abschließend fest.