News Bild Weltmissionsmonat Oktober - Zahlreiche Angebote im Bistum Regensburg

Weltmissionsmonat Oktober - Zahlreiche Angebote im Bistum Regensburg

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„Du führst mich hinaus ins Weite“ Ps 18

...unter dieses Leitwort stellt das internationale Missionswerk missio in diesem Jahr den Weltmissionsmonat Oktober, die größte Solidaritätsaktion der katholischen Kirche weltweit.

Mit Gästen aus dem diesjährigen Beispielland Burkina Faso in Westafrika werden Themen wie die Rechte der Frauen, der interreligiöse Dialog und Auswege aus der Armut in den Blick genommen.

 

Auch wir im Bistum Regensburg freuen uns auf einen Gast aus Burkina Faso:

Bischof Joachim Ouédraogo aus der Diözese Koudoudgou kommt zu uns und berichtet von seinem Einsatz für das friedliche Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen in seiner Diözese.

Burkina Faso gilt momentan als eines der Länder, in denen der interreligiöse Dialog weitgehend erfolgreich ein respektvolles Miteinander ermöglicht.

Ich möchte Sie herzlich einladen, Bischof Joachim auf einem der Termine persönlich kennenzulernen, sich von seinen Ideen und Impulsen inspirieren zu lassen und die Chance zu nutzen, sich „hinausführen zu lassen ins Weite“!

Für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung vielen herzlichen Dank und ich freue mich auf den gemeinsamen Weltmissionsmonat.


Ruth Aigner

Fachstelle Weltkirche, Bistum Regensburg

 

 


Zu Gast: Bischof Joachim Ouédraogo

aus der Diözese Koudougou in Burkina Faso

 

„Radikale wird es immer geben. Wir müssen dafür sorgen, dass sie nicht gewinnen.“

Die Diözese von Joachim Ouédraogo liegt ziemlich genau im Zentrum von Burkina Faso und hat eine Fläche von 26.354 km².

Der momentane Schwerpunkt in seiner Arbeit liegt auf dem friedlichen Zusammenleben der Religionen. „Unser Land ist ein Modell für den Dialog und die Toleranz zwischen den Religionen“, betont der Bischof. Doch das Toleranzmodell wird an seinen Rändern erschüttert. Die Grenze zu Mali und Niger ist 1300 Kilometer lang – unmöglich, effektiv zu kontrollieren, wer da ins Land kommt. Und es sind vor allem junge Leute, die zum Studium nach Libyen oder Saudi-Arabien gehen und die nach ihrer Rückkehr in ihrem islamischen Glauben oft viel radikaler als zuvor sind. Doch auch die aufstrebenden evangelikalen Pfingstgemeinden sorgen für Unruhe und Spannungen. Darum möchte Bischof Joachim als katholische Kirche positiv in die Gesellschaft von Burkina Faso hineinwirken, um den Frieden zu fördern.

(Textauszüge von missio)

 

 

Das Land Burkina Faso

• Ehemalige französische Kolonie, seit 1960 unabhängig, unter dem Namen Obervolta. 1984 Umbenennung in Burkina Faso = „Land der aufrechten Menschen“

• Seit Beginn der Unabhängigkeit wurde das Land überwiegend von Präsidenten regiert, die sich mit Hilfe des Militärs an die Macht putschten. 2014 wollte Blaise Compaoré seine Amtszeit nach 27 Jahren durch eine Verfassungsänderung verlängern. Er wurde zum Rücktritt gezwungen.

• Das Land hat heute eine parlamenta-rische Demokratie nach französischem Vorbild. Präsident (seit 2015) ist Roch Marc Christian Kaboré.

• Trotz großer entwicklungspolitischer Fortschritte lebt rund die Hälfte der fast 20 Millionen Einwohner unter der absoluten Armutsschwelle. Rund ein Drittel der Kinder ist unterernährt.

• Das interreligiöse Zusammenleben in Burkina Faso gilt als vorbildlich. Rund ein Viertel der Bevölkerung sind Christen, über 60 Prozent Muslime, rund 15 Prozent gehören einer Naturreligion an.

• Die katholische Kirche in Burkina Faso – rund 19 Prozent sind Katholiken – ist in elf Bistümer gegliedert, die sich auf drei Erzbistümer erstrecken. Das größte Bistum umfasst die Hauptstadt Ouaga-dougou (rund 500.000 Katholiken).

(Textauszüge von missio)

 

Termine in unserem Bistum

Mittwoch 4. 10. – Donnerstag 5. 10.:

Begegnungsveranstaltungen im Dekanat Viechtach

Mit Abendmesse am Mittwoch, 4.10.:

19.00 Uhr, Pfarrei Böbrach

Freitag 6.10. :

14.00 – 20.00 Uhr: Studiennachmittag,

Priesterseminar Regensburg

Thema: „Es geht doch!“ – Positivbeispiele aus dem christlich-muslimischen Zusammenleben in Afrika und Europa

Samstag 7.10.:

16.00 - 17.30 Uhr: Gespräch mit Bischof Joachim und Flüchtlingen/Helferkreisen,

Kath. Pfarrheim, Theoderichstr.11, 93326 Abensberg

Thema: „Interreligiöser Dialog: Was sind die Voraussetzungen für einen Erfolg?“

18 Uhr: Vorabendmesse in Abensberg, Klosterkirche der Karmeliter, Abensberg

19.30 - 21.00 Uhr Vortrag in Abensberg, Kath. Pfarrheim, Theoderichstr.11, 93326 Abensberg

Thema: „Radikale wird es immer geben - Sie dürfen nicht gewinnen“

Sonntag 8.10.:

10.30 Uhr: Gottesdienst in Teublitz, Pfarrei Herz Jesu

mit anschließender Möglichkeit zur Begegnung im Pfarrheim Herz Jesu

17.00 Uhr: Vortrag in Waldthurn, Pfarrheim, Vohenstraußerstr. 14, 92727 Waldthurn

21.00 Uhr: Abendgottesdienst „Blaue Stunde“, St. Paul in Regensburg

Montag 9.10.:

12.00 Uhr: Mittagsmeditation im Dom St. Peter in Regensburg

19.00 Uhr: Spendertreffen mit missio, Gasthaus „Leerer Beutel“, Bertoldstrasse 9, 93047 Regensburg

(bitte vorher anmelden)

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ruth Aigner

Fachstelle Weltkirche, Bistum Regensburg