News Bild Weihbischof Reinhard Pappenberger zelebriert an Mariä Himmelfahrt Festmesse auf dem Fahrenberg - „Es nützt nichts, nur für sich allein zu denken. Pragmatismus, Hedonismus und Zynismus schaden uns nur“

Weihbischof Reinhard Pappenberger zelebriert an Mariä Himmelfahrt Festmesse auf dem Fahrenberg - „Es nützt nichts, nur für sich allein zu denken. Pragmatismus, Hedonismus und Zynismus schaden uns nur“

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(pdr) Vor Hunderten von Gläubigen hat Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Fahrenberg bei Waldthurn ein Pontifikalamt zelebriert. Die Kirche war übervoll besetzt und auch draußen standen viele Gläubige, um den Gottesdienst mitzufeiern. Traditionsgemäß segnete Weihbischof Pappenberger auch die Kräuterbüschel, die die Gläubigen mitgebracht hatten. „Freut euch am Fest der Himmelfahrt Mariens. Das Fest berührt den Himmel, es betrifft vor allem uns, weil wir unser Ziel vor Augen sehen können!“ sagte der Weihbischof zu Beginn des Pontifikalamtes.

Das trübe Wetter passe eigentlich sehr gut zur Stimmung auf der Welt. Auch wenn die jungen Leute nach wie vor an Werte wie Ehrlichkeit, Respekt, Verlässlichkeit und Treue glaubten, so hätten viele doch keine Perspektive mehr vor Augen. „Der Blick nach vorn ist eingetrübt. Aber woran liegt das?“ fragte der Weihbischof. „Wenn es nach vorne nicht weiter geht, dann stimmt es innen nicht mehr.“ Diese Haltung behindere den Fortschritt und lasse den Menschen in Unsicherheit zurück. „Die Menschen, nachgerade die jungen Menschen, fühlen sich im Treibsand des Lebens verloren“, sagte Pappenberger. Das „innere Leer-sein“ müsse der Grund für die Trübung der Menschen sein. „Es nützt nichts, nur für sich allein zu denken“, riet Pappenberger. „Pragmatismus, Hedonismus und Zynismus schaden uns nur!“ Es fehle den Menschen der Blick hinauf zu Gott. Dies jedoch könne den Niedergang des Menschenreiches bedeuten.

„Es fällt auf, dass solche Tage wie der heutige so viele Menschen an sich ziehen. Es fällt auch auf, dass so viele junge Menschen nach Altötting pilgern“, stellte der Weihbischof fest. Er führte dies darauf zurück, dass sich die Menschen an Maria, die Mutter Gottes klammerten, eine Person, „die die Menschen auf ihrem Weg weiter bringt. Die Gottesmutter hat von oben her für uns ein Kontrastprogramm am Laufen! Die Mutter Gottes bringt eine Gegenbewegung gegen alles Grobe, Pragmatische, Genusssüchtige und Rücksichtslose. Damit hilft sie verzweifelten Menschen, wieder mit Hoffnung nach vorne zu schauen. Die Mutter Gottes hat sich ganz Gott zu eigen gemacht und ihr Weg endete am Herzen Gottes. Sie ist das sichere Wegzeichen in einer Zeit der Trübung der Menschen“, sagte Weihbischof Pappenberger. Er machte den Gläubigen Mut und appellierte an die Menschen: „Wir müssen das Wort vom Himmel zur Erde hören. Christus ist auferstanden! Das Böse geht weit, aber es bekommt das eine nicht, unser Herz!“