News Bild Weihbischof Reinhard Pappenberger: „Christus ist lebenserfüllend und packend“ - Die Schülerinnen der sechsten Klassen der Marien-Schulen erhielten das Sakrament der Firmung

Weihbischof Reinhard Pappenberger: „Christus ist lebenserfüllend und packend“ - Die Schülerinnen der sechsten Klassen der Marien-Schulen erhielten das Sakrament der Firmung

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(pdr) An diesem Freitag, am Namenstag des heiligen Andreas, spendete Weihbischof Reinhard Pappenberger 110 Schülerinnen der Regensburger Marienschulen das Sakrament der Firmung. Sechs sechste Klassen von Realschule und Gymnasium waren mit den Eltern und den Firmpaten in den Hohen Dom St. Peter gekommen, um im Rahmen eines Pontifikalamtes gefirmt zu werden.

In seiner Predigt ging Weihbischof Pappenberger auf die Frage ein, wie man den Glauben weitertragen könne. Dies hätten ihn auch die Firmmütter gefragt. Weihbischof Pappenberger erklärte diese Frage, indem er Bezug auf den Namenspatron des Religionslehrers der Marienschulen, Domvikar Andreas Albert, nahm. Der heilige Andreas habe das Speisungswunder von Jesus beobachtet und daraus gelernt, dass „wenn man Christus vertraut, alle satt werden und sogar noch etwas übrig bleibt“. Dieses Sattwerden nahm Weihbischof Pappenberger als Metapher und erklärte damit das geistige und seelische Stillen aller menschlichen Bedürfnisse durch das Sich-Einlassen auf Jesus Christus. „Dies ist Firmung", sagte der Weihbischof. Man müsse auf Christus hören, denn „Christus ist lebenserfüllend und packend“. Christus trage die Sünde der Welt und nehme Lebensunmut und Lebensunlust fort.
Wer Christus in sein Leben und in seine Seele lasse, der leuchte von innen und gebe dies Licht an die anderen weiter, ebenso wie der heilige Andreas es weitergegeben habe oder die heilige Anna Schäffer.

„Zu Christus gehen heißt entflammt zu werden, das Licht mitzunehmen und durch uns den anderen leuchten zu lassen“, sagte der Weihbischof. „Wo immer ein Mensch sich auf Christus einlässt, nicht nur hört, sondern es sich zu Herzen nimmt - der wird hell für das Licht, der wird durchsichtig, der wird selber Licht!“ Mit Christus im Herzen gebe man alles, was man habe, tue man, was man tun könne und lasse „das Licht Christi hereinfallen in den dunklen, kalten Raum“.

Nach der Predigt bekräftigten die Filmlinge ihr Taufbekenntnis. Danach traten sie einzeln vor und wurden von Weihbischof Reinhard Pappenberger mit ihrem Namen angesprochen und mit dem heiligen Öl gesalbt. Diese Firmung war die letzte Firmung im Jahr 2012. Insgesamt wurde in diesem Jahr 12.534 Kindern in der Diözese Regensburg das Sakrament der Firmung gespendet.