Gruppenfoto von Priestern und Diakonen

Weihbischof Pappenberger erteilt den Bewerbern für Ständigen Diakonat Beauftragungen und Admissio

Franz von Assisi: Diakon mit Strahlkraft


Regensburg, 28. April 2026

Eine Pontifikalmesse mit Weihbischof Reinhard Pappenberger in der Hauskapelle des Diözesanzentrums Obermünster bildete nicht nur den geistlichen Auftakt zum diesjährigen Diakonentag am 18. April 2026 unter der Leitung von Dompropst Dr. Franz Frühmorgen. Sie bot auch den liturgischen Ort für die Dienstämter-Beauftragung sowie für die Admissio von Bewerbern für den Ständigen Diakonat.

Die Botschaft des Heiligen Franz von Assisi

In seiner Predigt vor dem Kreis der Diakone und Bewerber verwies Weihbischof Reinhard Pappenberger auf die Wirkkraft des bekannten und beliebten Heiligen Franz von Assisi, dessen 800. Todestag die Kirche feiert. Viele Gläubige fühlten sich angezogen von diesem heiligen Diakon, der uns auch heute ans Herz legt: Der Dienst am Nächsten säumt den Weg der Kirche.

Zwei Diakone wurden zum Lektoren- bzw. Akolythendienst beauftragt, drei Bewerber wurden in den Kreis der Weihekandidaten für die Diakonenweihe im Oktober aufgenommen. Zum Lektorendienst wurde Florian König aus Landshut beauftragt, Oliver Weiß aus Amberg zum Akolythendienst. Weihbischof Reinhard segnete sie und überreichte ihnen als ausdeutenden Ritus das Lektionar bzw. die Hostienschale. Es gehe hier um zentrale Inhalte des Glaubens, nämlich die Verkündigung des Wortes Gottes und den Dienst an der Eucharistie.

Gegen Ende der vierjährigen Ausbildung zum Ständigen Diakon stand für drei Bewerber die Admissio, die offizielle Aufnahme unter die Weihekandidaten: Martin Bartlreiter aus Schwarzach, Gereon Gräf aus Sulzbach-Rosenberg sowie Martin Reiger aus Regensburg.

Glaube gibt Zuversicht in Krisenzeiten

Im anschließenden Festvortrag „Was uns die Lehre vom 1000-jährigen Reich heute noch sagen kann“ skizzierte Dr. Bernard Mallmann den geistlichen Horizont der Endzeitvorstellung in der Offenbarung des Johannes und warnte vor falschen Messias-Figuren und deren fatalen Heilsversprechen. Auch wenn derzeitige Krisen Anklänge an den Weltuntergang enthielten und bewusst mit beängstigenden Bildern gearbeitet würde, gebe uns der christliche Glaube begründete Zuversicht und ermutigende Hoffnung.

Text: Sebastian Aichner

(kw)

Weitere Infos

Es gibt derzeit 115 ständige Diakone im Bistum. Interessenten können sich unverbindlich mit der Fachstelle im Bischöflichen Ordinariat in Verbindung setzen. Informationen hierzu sind zu finden im Bereich Berufung und Berufe - Diakon werden



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