News Bild Weichenstellung in eine gute Zukunft - Im aktuellen Schuljahr sichert die KJF für 3.079 Kinder und Jugendliche mit Behinderung Teilhabechancen

Weichenstellung in eine gute Zukunft - Im aktuellen Schuljahr sichert die KJF für 3.079 Kinder und Jugendliche mit Behinderung Teilhabechancen

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Für Kinder und Jugendliche mit Behinderung ist die Integration und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft nicht selbstverständlich. Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e.V. legt traditionell als kirchlicher Träger privater Schulen und Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in intensiver Förderung und Begleitung, Erziehung und Bildung das Fundament für ein selbstbestimmtes und selbstständiges Leben.

Denn Bildung und Arbeit sind zentrale Teilhabevoraussetzungen. Aktuell besuchen 1.465 Schülerinnen und Schüler Förderschulen, 222 Kinder eine schulvorbereitende Einrichtung, weitere 1.392 junge Menschen eine Förderberufsschule der KJF.

Die KJF unterhält neun Förderzentren für Kinder und Jugendliche mit Behinderung, eine Schule für Erziehungshilfe und drei Förderberufsschulen. Förderzentren sind komplexe Einrichtungen und gliedern sich organisatorisch in die Bereiche: Frühförderung, schulvorbereitende Einrichtung, Schule mit sogenannten Diagnose- und Förderklassen, den Klassen drei bis neun, Grund- und Hauptschulstufe sowie Berufsschulstufe.

Sie haben einen Förderschwerpunkt – je nach Behinderung. Förderschwerpunkte der Förderschulen der KJF sind: geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sprache und sozial-emotionale Entwicklung.

Integration und Teilhabe ermöglichen
Die Förderzentren gewährleisten für Eltern und deren Kinder mit einer Behinderung vom 3. Lebensmonat an die individuelle Förderung, Therapie und Begleitung. Auf Grundlage einer fundierten Diagnostik können für die Kinder die bestmöglichen Förder- und Therapiekonzepte entwickelt werden. Das Kind, die Familie steht im Mittelpunkt der Anstrengungen einer Vielzahl von Fachkräften. Die Schulzweige sind durchlässig und ermöglichen jederzeit einen Wechsel, auch in eine andere Schulart, wenn dies angezeigt ist.

Ein Hauptanliegen der schulischen Bildung, besonders in den höheren Klassen, das möchte KJF-Direktor Michael Eibl herausstellen, sei die berufliche Orientierung der Jugendlichen und, je nach Behinderung, der Einstieg in die Ausbildung oder die Aufnahme einer Beschäftigung. „Auf diesem Hintergrund ist Teilhabe möglich, kann Chancengerechtigkeit für die uns anvertrauten jungen Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen erreicht werden“, so Eibl.

Mit den Schulstandorten Regensburg, Abensberg, Cham, Eggenfelden, Offenstetten, Schwandorf, Plattling und Straubing deckt die KJF ein großes Einzugsgebiet innerhalb der Diözese Regensburg ab. Im vergangenen Schuljahr 2007/2008 waren es 236 Kinder, die zum Schuljahresende eine schulvorbereitende Einrichtung der KJF besuchten, heuer sind es momentan 222. Die Schülerzahl betrug im letzten Schuljahr 1.458 Schüler an einer Förderschule und 79 an der Schule für Erziehungshilfe. Sie beläuft sich im neuen Schuljahr auf 1.465 Schüler an Förderschulen sowie weiteren 70 an der Schule für Erziehungshilfe.

In der Förderberufsschule St. Erhard in Plattling wurden im Schuljahr 2007/2008 674 Schüler ausgebildet, im neuen Schuljahr sind es 720, davon 54 im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und 14 im Berufsgrundschuljahr (BGJ). Die Förderberufsschule in Abensberg, organisatorisch dem B.B.W St. Franziskus angegliedert, hat aktuell 375 Schüler, 60 davon nehmen an einer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB) teil.

Die Zahlen aus dem vergangenen Schuljahr: 290 Schüler, davon 71 in einer BvB. In Schwandorf/Ettmannsdorf an der Förderberufsschule im Haus des Guten Hirten sind es derzeit 297 Schüler, davon 62 in einer BvB, weitere 49 im BVJ. Im Vorjahr waren es 301 Schüler, 67 davon in einer BvB und 41 im BVJ.