News Bild „Was immer ist, der Herr ist gütig“ – Weihbischof Reinhard Pappenberger sprach über den Festtagspsalm und die Gottesmutter

„Was immer ist, der Herr ist gütig“ – Weihbischof Reinhard Pappenberger sprach über den Festtagspsalm und die Gottesmutter

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Weihbischof Reinhard Pappenberger hat am Dienstagabend bei der Dominikanischen Laiengemeinschaft im Dominikanerinnenkloster Heilig Kreuz Regensburg gesprochen. Das Thema lautete „Dienet dem Herrn mit Freude“. Somit gab der Weihbischof – gemäß dem Untertitel – marianische Impulse zum Jahr des geweihten Lebens.

Weihbischof Pappenberger legte den Psalm 100 aus, den sogenannten Festtagspsalm. Ein Teil davon, „Dienet dem Herrn mit Freude, kommt vor sein Angesicht“, bildete den Primizspruch des Vortragenden vor 30 Jahren. Außerdem verwies R. Pappenberger auch auf den Zusammenhang mit seinem bischöflichen Wahlspruch „Wir gehören dem Herrn“ (Röm 14,8). Im Festtagspsalm heißt es „Wir sind sein Eigentum“.

Vor zahlreichen Mitgliedern der Dominikanischen Laiengemeinschaft sowie Mitgliedern des Konvents von Heilig Kreuz erklärte Weihbischof Pappenberger, dass die Gottesmutter Maria den Psalm 100 immer wieder gehört haben muss. In der Betrachtung des Psalms sei man „schon die ganze Zeit marianisch“, er sei bereits das „Lied des Neuen Bundes“. Außerdem machte Pappenberger deutlich, dass der Auferstandene, als er den Aposteln erscheint, „grenzenlos lebendig“ sei, „nicht wiederbelebt“. Dass er den Aposteln nach der Auferstehung zunächst mit dem Wort „Der Friede sei mit Euch“ begegnet, sei keine Höflichkeitsfloskel, sondern sei vielmehr „dramatisch“. Weihbischof Pappenberger – mit Bezug zum Psalm 100: „Was immer ist, der Herr ist gütig.“

Der Weihbischof forderte auf, „neu zu lernen, hinzuschauen, was froh macht“. Psalm 100 sei der Psalm der Gottesmutter, er sei „ihr Psalm“. Dies hat in der Frömmigkeit seinen Platz gefunden, woran Weihbischof Pappenberger ebenfalls erinnerte – mit Hinweis auf schöne Marienlieder wie „Freu dich, du Himmelskönigin“ oder „Lasst uns erfreuen herzlich sehr, Maria seufzt und weint nicht mehr“.