News Bild "Valerie und der Priester" - ein ungewöhnliches Projekt

"Valerie und der Priester" - ein ungewöhnliches Projekt

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Das Zentrum für Berufungspastoral der Deutschen Bischofskonferenz hat das Projekt "Valerie und der Priester" gestartet. Das Konzept: Eine Journalistin begleitet ein Jahr lang einen Priester. Sie dokumentiert seinen Alltag und versucht zu verstehen, warum er heutzutage Priester ist. Das Projekt soll eine Brücke bauen zwischen denen, die wenig mit der katholischen Kirche anfangen können, und jenen, die alles für Gott geben, weil ihnen der Glaube so viel gibt.

Die Journalistin ist Valerie Schönian, 25 Jahre alt, gebürtig aus Magdeburg. Sie hat dort ein katholisches Gymnasium besucht, ist evangelisch getauft und konfirmiert. Seit Jahren hat sie aber keinen Bezug mehr zur Kirche.

Der Priester ist Kaplan Franziskus von Boeselager, 38 Jahre alt, geboren in Wickede (Ruhr). Seit September 2014 lebt und arbeitet er in Roxel, einem Ortsteil von Münster.

Bis Ostern 2017 wird Valerie den Priester begleiten und seinen Alltag teilen. Sie ist dabei, wenn er den Gottesdienst feiert oder im Gespräch mit Freunden und der Gemeinde ist. Auch zum Weltjugendtag nach Krakau kommt sie mit. Sie begleitet ihn zum Mittagessen, beim Morgengebet, bei seinem Weg zum Steuerberater. Es geht darum, neben der Kirche und dem Alltag auch den Menschen Franziskus von Boeselager kennenzulernen. Dabei hat die Journalistin völlige Freiheit bei der Beschreibung ihrer Erlebnisse.

Auf der Internetseite www.valerie-und-der-priester.de und auf Facebook, Twitter und YouTube wird Valerie Schönian ab sofort dokumentieren, was sie in diesem Jahr erlebt.