News Bild Thema Islam und Lebensschutz beim MMC-Bezirkskonvent in Pielenhofen

Thema Islam und Lebensschutz beim MMC-Bezirkskonvent in Pielenhofen

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(pdr) Rund 180 Sodalen aus dem Bezirk Naab-Vils fanden sich am Tage nach Maria Lichtmess in der Kloster- und Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Pielenhofen ein, um ihren traditionellen Jahreskonvent zu feiern. Neun Bannerabordnungen aus Bubach, Dietldorf, Duggendorf, Eitlbrunn, Hainsacker, Kallmünz, Pettendorf, Pielenhofen und Wolfsegg begleiteten den Einzug der Ehrengäste und der Sodalen. Auch aus den Ortsgruppen Burglengenfeld und Steinsberg waren noch mehrere Mitglieder gekommen.

Den Festgottesdienst feierte Direktor Josef König in Konzelebration mit Zentralpräses Prälat Heinrich Wachter, Pater Andrzej Slovik, Pater Jose Adapoor, Pfarrer Alfons Eder und Pfarrvikar Josef Hu. Für die musikalische Begleitung sorgte Anna Buber, Organistin der Pfarrkirche und der Domspatzen. In seiner Predigt berichtete Direktor König, wie in der Geschichte Menschen immer wieder Zuflucht zu Maria genommen haben und wie dieser Weg über Maria zu Jesus Christus führte. Nach der Eucharistiefeier erteilen Direktor König und Pfarrer Eder den Blasiussegen.

Zum Festkonvent in der Klosterwirtschaft Pielenhofen begrüßte Bezirksobmann Johann Faltermeier die zahlreich erschienenen Sodalen, die Geistlichen und die Ehrengäste. Dritter Bürgermeister Rudolf Gruber überbracht die Grüße der kleinen, idyllisch im Naabtal gelegenen Gemeinde und gab einen geschichtlichen Überblick von der Entstehung der Gemeinde bis zur Gegenwart. In seinem Rechenschaftsbericht ging Bezirksobmann Faltermeier auf die bedeutendsten Ereignisse im Bezirk X ein und gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten 2007. Direktor Josef König referierte über das Verhältnis von Christentum und Islam. Er zitierte dabei einige Suren aus dem Koran und ging auf die Vorlesung von Papst Benedikt XVI. im vergangenen September ein. Die Botschaft des Pontifex sollte verdeutlichen, so der Referent, dass Glaube und Vernunft sich nicht widersprechen. Vernunft aber vertrage sich nicht mit Gewalt.

Nach dem Grußwort von Präfekt Markus Spitzer sprach Zentralpräses Wachter zum Thema Abtreibung. Dabei rügte er die zögerliche Umsetzung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig, wonach Beratungsstellen, die keinen Beratungsschein ausstellen, ebenso Anspruch auf staatliche Bezuschussung haben wie zum Beispiel Donum Vitae. Mit einer feierlichen eucharistischen Andacht nach dem Mittagessen klang der Bezirkskonvent aus.