News Bild Teddyklinik im Krankenhaus Barmherzige Brüder feiert Jubiläum

Teddyklinik im Krankenhaus Barmherzige Brüder feiert Jubiläum

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Reger Betrieb in der Teddyklinik: Ob Husten, Magenverstimmung oder Knochenbrüche – die Teddy-Docs haben mal wieder alle Hände voll zu tun. Bereits zum zehnten Mal behandeln die Teddy-Docs heuer „kranke“ Kuscheltiere und laden zum Familientag am Samstag, 9. Mai, von 10 Uhr bis 15 Uhr. „Kranke“ und „verletzte“ plüschige Elefanten, Löwen und Co. müssen in der Zeltklinik im Garten des Krankenhauses Barmherzige Brüder verarztet werden. Seit Donnerstag ist die Teddyklinik geöffnet. Die ersten beiden Tage sind für Kindergärten reserviert. Beim Familientag am Samstag können alle interessierten Kinder gemeinsam mit ihren Eltern die Teddyklinik ohne Anmeldung besuchen und ihre Stofftiere untersuchen und behandeln lassen.

Durch die Teddyklinik setzen sich die Kinder spielerisch mit den Themen „krank sein“ und „gesund werden“ auseinander und verlieren ihre Angst vorm Arztbesuch. Als Teddy-Eltern lernen sie, was bei einem Arztbesuch passiert. Sie können den Teddy-Docs – allesamt Medizinstudenten der Universität Regensburg – über die Schulter schauen und beobachten, wie diese ihre Kuscheltiere versorgen. So wird zum Beispiel ganz genau erklärt, was auf Röntgenaufnahmen zu sehen ist oder wozu eine Narkose gut ist. 

„Der Ablauf ist eigentlich wie in einem richtigen Krankenhaus“, erläutert Medizinstudentin Antonia Pausch. Sie ist eine der Organisatorinnen der Teddyklinik. Zuerst müssen die Teddy-Eltern ihre kuscheligen Lieblinge anmelden und Name, Gewicht und natürlich die Beschwerden nennen. Nach kurzer Zeit im Wartebereich, in dem gespielt und gemalt werden kann, kommen die Patienten schließlich in Begleitung ihrer Teddy-Eltern in die Untersuchungs-Zelte. Hier betreut je ein Medizinstudent ein Kind. Kleinere Blessuren und Brüche werden im Behandlungsraum verarztet. Schwere Kuscheltierkrankheiten behandeln die Teddy-Docs zusammen mit den Kindern im OP-Zelt. Kittel, OP-Kleidung und Mundschutz dürfen natürlich nicht fehlen. Bei Zahnschmerzen hilft der Teddy-Zahnarzt. Wenn das Kuscheltier dann erst einmal versorgt ist und auf dem Weg der Besserung, können die kleinen Eltern in der Teddy-Apotheke noch „Medikamente“ wie Obst, Saft oder Gummibärchen abholen. „Nicht nur die Kinder haben Freude an der Teddyklinik. Auch für uns Studenten ist sie eine interessante Abwechslung zum Studium, die uns spielerisch an unseren späteren Beruf heranführt“, findet Antonia Pausch.

In der Teddyschule mit dem „verrückten Professor“ lernen die Kinder außerdem, welche Erste-Hilfe-Maßnahmen auch sie im Ernstfall schon ergreifen können. Darüber hinaus haben die Kinder die Möglichkeit, einen Krankenwagen von innen genauer zu erforschen. In der Cafeteria gibt es eine Stärkung für die kleinen Besucher, denn so ein Krankenhausbesuch ist natürlich anstrengend. Am Familientag sind mit Kinderschminken und Hüpfburg besondere Highlights geboten.

Die Teddyklinik ist eine Initiative Regensburger Medizinstudenten. Schirmherrschaft hat Chefarzt Professor Dr. Hugo Segerer von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Krankenhauses Barmherzige Brüder, Klinik St. Hedwig. Knapp ein Jahr dauern die Vorbereitungen der Human- und Zahnmedizin- bzw. Pharmazie-Studenten. Getragen wird das Projekt durch viele freiwillige Helfer und materielle sowie finanzielle Unterstützung von Sponsoren. Mehr Informationen im Internet unter www.teddyklinik-regensburg.de.