News Bild Studentenwohnanlage jetzt reif für die Zukunft - Wohnungsbau- und Siedlungswerk investierte über 7 Mio. €

Studentenwohnanlage jetzt reif für die Zukunft - Wohnungsbau- und Siedlungswerk investierte über 7 Mio. €

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(kws) 165 moderne und zugleich kostengünstige Studentenapartments hat das Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg (KWS) am expandierenden Hochschulstandort Regensburg offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Zwar existierten an gleicher Stelle in der Lessingstraße 2+4 ab 1962 bereits 166 Studentenzimmer, doch hatte der damalige Trägerverein den dringend nötigen Umbau samt Erweiterung des nach Bischof Johann Michael Sailer (von 1829 bis 1832 im Amt) benannten Wohnheims nicht leisten können; er löste sich auf, die Immobilie fiel satzungsgemäß an das Bistum, das sie seinem Wohnungsunternehmen übereignete. Immerhin waren 7,1 Mio. € zu investieren. Gut 3 Mio. € waren staatliche Zuschüsse. Bedingt durch diese Förderung ist die durchschnittliche Warmmiete von 225,00 € (einschließlich Internetanschluss etc.) für die rund 16,5 m² großen Apartments vorbestimmt.

Umbau und Erweiterung in drei Abschnitten
Die Sanierung erfolgte ab Sommer 2001 in drei Bauabschnitten. Die letzten 105 Apartments konnten zum Beginn des Wintersemesters 2003/2004 bezogen werden. Nach Erledigung von Restarbeiten in Gemeinschaftseinrichtungen wie dem Musikzimmer und dem Fitnessraum sowie der Gestaltung der Außenanlagen übergab nun am 27. April 2004 Architekt Michael Naumann einen überdimensionierten Hausschlüssel. Und Domkapitular Johannes Neumüller, Ordinariatsreferent für den Bereich Schule/Hochschule, bat um den Segen Gottes für die neue Studentenwohnanlage „J. M. Sailer“ und für alle, die hier zu Hause sind bzw. sein werden.

Der Geistliche berichtete, dass er das frühere Wohnheim schon vor fast 30 Jahren als Kaplan der Pfarrei Herz Marien, zu der es gehöre, kennen gelernt habe. Der jetzige Hausmeister sei bei ihm Ministrant gewesen. Domkapitular Neumüller wünschte, dass die Gedanken des Namensgebers, der für die katholische Kirche zunächst als Theologieprofessor und dann als Regensburger Oberhirte Brücken in die Neuzeit gebaut habe, lebendig sein mögen. Als einen bedeutenden Satz Bischof Sailers zitierte er: „Wer kein Menschenkind achtet, ist selbst noch nicht Mensch.“

Bewohner/innen aus 18 Nationen
Von Gemeinschaft und gegenseitigem Respekt hatte schon Alois Sattler, Vorsitzender des KWS-Aufsichtsrats in seiner Begrüßung gesprochen. Unter anderem freute er sich über die internationalen Begegnungen, die in der Wohnanlage stattfänden. Derzeit würden hier 77 junge Frauen und 88 junge Männer aus 18 Nationen leben – „und gut miteinander auskommen“. Aufsichtsratsvorsitzender Sattler dankte allen Beteiligten für das Gelingen des Bauwerks. Insbesondere verwies er auf den Beistand Gottes und den unfallfreien Abschluss der Arbeiten.

Die Studentenwohnanlage „J. M. Sailer“ sei nicht nur „eines der markantesten Gebäude im Stadtwesten“, sondern biete darüber hinaus aus dem fünften und sechsten Obergeschoss auch „einen der schönsten Blicke auf die Regensburger Turmlandschaft“, stellte Architekt Naumann fest. Auch er betonte, dass ein besonderes Anliegen bei der Neuplanung gewesen sei, entsprechende Räume vorzusehen, um die Gemeinschaft zu fördern. Auch der Energieeinspar- und Umweltschutzgedanke sei wesentlich in die langfristige und zukunftsorientierte Konzeption eingeflossen. So seien die Baukörper mit einem 12 cm dicken Wärmedämmverbundsystem, Wärmeschutzfenstern und einer Solaranlage zur Stromgewinnung bzw. Wasseraufbereitung ausgestattet worden. Mit Stolz erfüllte den Architekten, dass es gelang, den Betrieb des Haus während der gesamten Baumaßnahme zumindest in Teilbereichen aufrecht zu erhalten: „Das heißt, es war die ganze Zeit am Markt präsent.“

Gutes Miteinander von Vermieter und Bewohner/innen
Den Hausschlüssel, den Michael Naumann an KWS-Geschäftsführer Peter Weyh übergab, reichte dieser gleich weiter an Studentenvertreterin Eva-Maria Gareis. Diese lobte das kirchliche Unternehmen, dass die Mitarbeiter/innen stets ein offenes Ohr hätten. Unvorteilhafte Dinge, die erst nach dem Einzug erkannt worden seien, habe das KWS unkompliziert nachbessern lassen.

Dass die Student(inn)en mit ihrem Vermieter zufrieden sind, zeigte sich zum einen an der zahlreichen Beteiligung an der Einweihungsfeier und zum anderen daran, dass einige von ihnen musikalische Akzente setzten: Konstanze Hüttenhofer (Gesang), Gunthild Ruhland (Violine), Florian Peters (Keyboard) und Andreas Tremmel (Akkordeon). Damit alle 165 Bewohner/innen geschlossen nach außen als „Sailerianer/innen“ auftreten können, schenkte ihnen das KWS ein eigens bedrucktes T-Shirt im „Citylook“.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Katholisches Wohnungsbau- und Siedlungswerk
der Diözese Regensburg GmbH
Großprüfening 7
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