News Bild Stimmungsvolle baugeschichtliche und theologische Annäherung an die Kathedrale

Stimmungsvolle baugeschichtliche und theologische Annäherung an die Kathedrale

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Am Sonntag, 8. Juni, lädt die Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Kelheim (KEB) zu einer Donaufahrt auf den Spuren des Regensburger Doms ein. Experten der Baugeschichte und der theologischen Bedeutung des Regensburger Wahrzeichens begleiten diese vielgestaltige „Annäherung“ an die gotische Kathedrale. Die Fahrt folgt auf einem Donauschiff von Kelheim bis Regensburg dem alten Weg der Steine für den Dom. Die gut zweistündige Fahrt geht vorbei an den wichtigsten Steinbrüchen für den Dombau, zum Beispiel an Saal, Kapfelberg, Bad Abbach oder Oberndorf. Steinmetze der Dombauhütte haben zeitweise auch im Landkreis Kelheim gearbeitet, zum Beispiel in Kelheim Mariä Himmelfahrt.

Unterwegs führen kurze, mit Bildern illustrierte, Vorträge an die Baugeschichte der mittelalterlichen Kathedrale heran. Auch die Arbeit in den Steinbrüchen, die Auswahl des Steins, seine Erhaltung, der Transport und seine Bearbeitung sind Themen auf der Fahrt. Ein besonders Kapitel ist dem Bau der Domtürme im 19. Jahrhundert gewidmet, die auf der letzten Etappe der Fahrt auf der Donau auftauchen.

Texte und Musik verschiedener Epochen versuchen, während der Fahrt das Geheimnis des Domes auch theologisch, literarisch, musikalisch oder zeitgeschichtlich zu entschlüsseln. Auf dem Schiff bleibt genügend Zeit, um mit den Referenten in ein persönliches Gespräch zu kommen.

Mittelalter erleben in der Dombauhütte
In Regensburg nähern sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dem Dom von seiner „Schauseite“ her über die Steinerne Brücke. In der Staatlichen Dombauhütte stellen der Bauoberrat Markus Kühne vom Staatlichen Bauamt und Hüttenmeister Helmut Stuhlfelder die Arbeit der Steinmetze und Handwerker vor, die heute den Dom erhalten. Dabei pflegen sie noch heute mittelalterliche Bautechniken. Im sonst nur bei Führungen zugänglichen Domkreuzgang mit der frühmittelalterlichen Stephanuskapelle und zwei Innenhöfen eröffnet sich ein einmaliger Blick auf die Kathedrale.

Geistliche Domführung im Licht der Abendsonne
Im Licht der untergehenden Sonne zeigt Innenstadtseelsorger Dr. Werner Schrüfer bei der abschließenden geistlichen Domführung, wie die vermeintlich toten Steine der Kathedrale im Spiel von Licht und Schatten lebendig die Botschaft des Evangeliums verkünden.Der Kelheimer Dekanatskirchenmusiker Thomas Harrieder spielt zur Geistlichen Domführung an der Domorgel.

Die Referenten
Die Annäherung an den Dom begleiten: Dr. Friedrich Fuchs, Kunsthistoriker und Spezialist für die Baugeschichte des Regensburger Doms, Bauoberrat Markus Kühne vom Staatlichen Bauamt, Domvikar Dr. Werner Schrüfer, Leiter der Innenstadtseelsorge „Domplatz 5“ und Helmut Stuhlfelder, Hüttenmeister der Staatlichen Dombauhütte.

Geplanter Ablauf
Beginn am Sonntag, 8. Juni, um 14.30 Uhr mit einer kurzen Führung in Kelheim – Mariä Himmelfahrt und der Hinführung zum Thema, 15.45 Uhr Abfahrt Kelheim-Altmühltal, 18 Uhr Ankunft Dultplatz, 18.30 Uhr Dombauhütte, 19.45 Uhr Dom, Ende gegen 20.30 Uhr.

Kosten
25 Euro pro Person für die Schifffahrt, alle Führungen einschließlich und die Rückfahrt mit dem Bus von Regenburg nach Kelheim. Familien (mit 2 Jugendlichen bis 16 Jahren) 50 Euro.
Konto: 240 400 960 bei der Sparkasse Abensberg (BLZ 750 515 65)

Anmeldung erforderlich!! Anmeldeschluss: 2. Juni 2008
Weitere Informationen: Geschäftsführender Bildungsreferent Gregor Tautz, Tel.: 09443/91842- 24; Fax: -22; mail: gtautz(at)keb-kelheim.de und www.keb-kelheim.de.