News Bild Sternwallfahrt zum Gedenken an den Papstbesuch in Regensburg - Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner: „Der Mensch muss angenommen werden mit all seinen Sorgen und Nöten, mit seinen Fragen über das Leben und den Tod“

Sternwallfahrt zum Gedenken an den Papstbesuch in Regensburg - Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner: „Der Mensch muss angenommen werden mit all seinen Sorgen und Nöten, mit seinen Fragen über das Leben und den Tod“

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Viele hundert Gläubige aus ganz Regensburg und Umgebung pilgerten in Erinnerung an den Papstbesuch im Jahr 2006 zum Kreuz am Islinger Feld, um dort gemeinsam zu beten. Eine ganze Reihe von Pfarreien, wie St. Anton, St. Albertus Magnus, St. Benedikt, St. Konrad und St. Franziskus wanderten in einer Sternwallfahrt zur Gedenkstätte. Gemeinsam mit dem Domkapitel kamen die Gläubigen unter dem Kreuz zusammen, um gemeinsam zu beten. „Gott geht auf uns zu. Gehen wir auch Gott entgegen.“ – so laute der diesjährige Leitsatz, sagte Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner.

„Im Gleichnis vom verlorenen Sohn, das am 12. September verkündet wird, zeigt Jesus in mahnender Eindringlichkeit, wie Gott auf uns Menschen zugeht, nämlich als der barmherzige Vater, der niemanden aufgibt“, fuhr Dr. Gegenfurtner fort. Gott kümmere sich um die Menschen als Vater, nicht als Richter. „Gott gibt niemanden auf und geht auf jeden zu. Gott hat es mit diesem Zugehen auf uns Menschen so ernst gemeint, dass er seinen Sohn in die Welt sandte, der die Menschen durch seine befreiende Botschaft ermutigt hat, sich vom barmherzigen Vater ansprechen zu lassen und auf ihn zuzugehen, damit das Leben aus ihm, aus Gott heraus gelingt“, sagte der Dompropst weiter. Die Kirche mit allen Gläubigen sei gefordert, der Welt diese frohe Botschaft weiter zu geben. „Gott geht auf uns Menschen zu, lassen wir uns von ihm ansprechen und unser Leben von ihm begleiten“, appellierte Dr. Gegenfurtner an die Menschen. Papst Benedikt XVI. habe im Jahr 2006 in Regensburg eindringlich an diese Aufgabe erinnert. „Der Mensch muss angenommen werden mit all seinen Sorgen und Nöten, mit seinen Gedanken über das Leben und den Tod“, sagte der Dompropst. Die Kirche und ihre Gläubigen dürften zu diesen Problemen nicht schweigen. „Der Glaube sieht, die Liebe handelt“, sagte Gegenfurtner.