News Bild Staunen in Lupburg: Krippenszenen in Fenstern, Hauseingängen, Geschäften und Gasthäusern

Staunen in Lupburg: Krippenszenen in Fenstern, Hauseingängen, Geschäften und Gasthäusern

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„Die Krippe soll Spiegelbild der Botschaft sein, die sie verkündet, die Botschaft von der Menschwerdung unseres Gottes, die sich vor allem an Schwache, Menschen reinen Herzens und die Kinder wendet.“ So steht es auf der Titelseite des Flyers, der über den inzwischen 11. Lupburger Krippenweg informiert und zum Spazierengehen mit Betrachten der ausgestellten Krippen einlädt. Vom ersten Advent bis zum Fest „Heilig Dreikönig“ sind heuer in Lupburg 26 Krippen zu besichtigen. Zu einer festen Einrichtung hat sich der Lupburger Krippenweg inzwischen entwickelt, den bereits zum 11. Mal der Förderverein „Alt-Lupburg“ organisiert. In Fenstern, Pavillons, Hauseingängen, Geschäften, Gasthäusern und natürlich auch in Kapellen und Kirchen sind während dieser gut sechs Wochen ganz unterschiedliche Krippen ausgestellt. Wesentlicher Zweck ist es, so Organisator Erwin Ostermann, mit den Krippen auf die Weihnachtszeit hinzuführen.

 

Lageplan informiert über Krippenstandorte

Schon zuvor stellten Lupburger ihre Krippen zur Advents- und Weihnachtszeit in Fenstern oder auf geeigneten Plätzen auf und aus. Daraus entwickelte sich die Idee, die öffentlich gezeigten Krippen gemeinsam zu präsentieren – mit einem Flyer bzw. Übersichtsblatt der jeweiligen Standorte. Von Beginn an brachte sich der in der Pfarrei St. Barbara wirkende Ruhestandspfarrer BGR Anton Vogl aktiv ein – mit einem religiösen Text auf dem Infoblatt und natürlich mit einer eigenen Krippe. Neben dem Einführungstext finden sich auf einer Übersichtskarte die Krippenstandorte und auf der letzten Seite die Namen und Adressen der Teilnehmer.

 

Jeder ist frei in seiner Gestaltung

Heuer präsentieren sich 26. Krippenbauten. Die Stile der Krippen sind vielfältig – alpenländisch, orientalisch oder auch modern. Jeder, der daran interessiert ist, kann mitmachen. Und es müssen keine hochwertig gefertigten Exemplare sein. „Wir sind kein Krippenbauverein, sondern Laien. Es soll kein Wettbewerb sein, wer die schönste Krippe hat“, betont Ostermann. Auch auf der Pfarrei-Homepage (www.pfarrei-lupburg.de) finden sich die Infos. Ostermann selbst hat heuer für die Johanneskapelle eine orientalische Krippe gefertigt. In seinem eigenen Garten-Pavillon ist eine weitere zu besichtigen. „Jeder ist ganz frei in der Gestaltung. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass die Krippen an einem geeigneten Platz stehen und gut sichtbar oder zugänglich sind“, gibt er zu bedenken.

 

Etwa eineinhalb Stunden dauert der Rundweg zu allen Krippen

Am schönsten ist es natürlich am Abend bei Dunkelheit, wenn die Krippen beleuchtet sind. Und die verschiedenen Ambiente – sei es in der Pfarrkirche am Seitenaltar, in der Kapelle in Seibertshofen oder im Gewölbekeller im Burghof der Lupburger Burg (eine lebensgroße Krippe mit entsprechenden Figuren) – sorgen für eine heimelige Stimmung. Doch auch die anderen Standorte bieten manche Besonderheiten. Und die Krippenaussteller freuen sich über einen „Ratsch“ oder laden zur kurzen Einkehr ins Gasthaus ein. Denn der Fußmarsch den ganzen Krippenweg entlang dauert rund eineinhalb Stunden. „Man muss aber nicht den ganzen Weg gehen, sondern kann sich Etappen raussuchen“, erläutert Ostermann. In jedem Fall kommt man zur Ruhe, zu sich selbst und kann sich auf das Weihnachtsfest einstimmen.