News Bild Stadtmission Regensburg - Schwester Teresa macht allen Menschen Mut - "Gott liebt euch, ihr seid doch seine Kinder"

Stadtmission Regensburg - Schwester Teresa macht allen Menschen Mut - "Gott liebt euch, ihr seid doch seine Kinder"

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Es war ein denkwürdiges Frühstück, das sich die Frauen im Pfarrsaal von St. Franziskus im Rahmen der Stadtmission heute morgen gönnen konnten. Schwester Teresa Zukic, berühmt geworden als Skateboard-fahrende Nonne, kam zu Besuch nach Regensburg, um den Frauen (und auch ein paar Männern) über das Abenteuer, ein Christ zu sein, zu erzählen.

Das Phänomen "Schwester Teresa" ergriff im Nu alle Anwesenden. Die Nonne verströmte gute Laune, Lebensfreude, Humor und vor allem einen überaus lebendigen und tiefen Glauben. "Gott liebt euch, ihr seid doch seine Kinder", lautete die Kernaussage ihres Referats, das die Zuhörerinnen vom ersten bis zum letzten Wort faszinierte. Es war in dem Sinne auch kein "Vortrag", es war mehr eine Weitergabe von eigenen Erfahrungen, ein Hinweisen auf das Offensichtliche, ein Appell, daran zu denken, dass jeder Mensch etwas Einmaliges, jeder Moment unwiederbringlich und jeder Tag etwas Besonderes sei. Schwester Teresa selbst sprühte vor Zufriedenheit, Energie und einer so innig empfundenen Liebe zu Gott, dass sich dieses gute Gefühl dem Zuhörer ganz automatisch erschloss.

Die Stadtmission in Regensburg, lobte Schwester Teresa, sei eine ganz tolle Sache. Vor allem deswegen, weil es wichtig sei, dass man neue Wege gehe, dass man das Leben und vor allem auch den Glauben als Abenteuer begreife und dass man in der Liebe zu Gott die schönste Liebesgeschichte des eigenen Lebens erleben könne. Schwester Teresa erzählte von ihrem "verrückten Leben", das sie aus Kroatien (sie wurde 1964 dort geboren) im Jahr 1971 nach Deutschland verschlug. Ihr Lebensweg sei ursprünglich völlig anders vorgezeichnet gewesen.

"Ich bin Leistungssportlerin gewesen, habe Kunstturnen und Fünfkampf betrieben und war mir sicher, dass der Sport mein Leben prägt. Bis zu dem einen Tag, als ich einmal nicht schlafen konnte und zu einer zufällig herumliegenden Bibel griff. Ich las die Bergpredigt und sie nahm mich völlig gefangen. Von da an nahm mein Leben einen anderen Weg", erzählte Schwester Teresa. Sie habe gefühlt, dass Gott den Menschen liebt und sie wollte diese Liebe an die anderen weitergeben beziehungsweise ihren Mitmenschen helfen, die Liebe Gottes am eigenen Leib zu spüren. "Gott ist ein Gentleman. Er kommt nicht einfach ungebeten in das Herz. Man muss ihn schon herein lassen.

Und Gott achtet die Freiheit der Menschen. Er würde nie einen Menschen zu etwas zwingen", erklärte die Schwester. Sie berichtete von ihrem abenteuerlichen Weg, bei der sie vor allem sozialpädagogische Arbeit an menschlichen Brennpunkten verrichtete und so die Probleme und Nöte der Menschen kennen lernte.

"Wer selbst verletzt ist, verletzt auch andere", erklärte die Nonne. Sie gründete schließlich 1994 die "Kleine Kommunität der Geschwister Jesu" in Pegnitz gründete, schrieb Bücher und Musicals und ist auf der ganzen Welt als Referentin für ihre Botschaft der Liebe und als Motivationstrainerin gefragt. Schwester Teresa appellierte an die Frauen, Gott in ihr Herz zu lassen. Sie forderte sie auf, ihrer Umwelt mit Freundlichkeit und Liebe zu begegnen, da dadurch ebenso viel an positiven Gefühlen zurückkehren würde.

Und sie gab den Frauen eine Hausaufgabe mit auf den Weg: "Lächeln Sie einfach einen wildfremden Menschen an und Sie werden staunen, was passiert. Und wenn sie nachhause kommen, dann knuddeln Sie Ihren Liebsten so richtig fest.“ Noch lange unterhielten sich die Frauen mit Schwester Teresa über den Glauben, über Gott, aber auch einfach über alltägliche Probleme. Lebenslust wirkt ansteckend und so fuhren alle, die Schwester Teresa gehört hatten, mit einem warmen Gefühl im Herzen nachhause.

Nähere Informationen zum Gesamtprogramm der Stadtmission findet man unter www.stadtmission-regensburg.de