News Bild Sport, Gemeinschaft und Glaube: die DJK-Bundeswinterspiele in Bayerisch Eisenstein

Sport, Gemeinschaft und Glaube: die DJK-Bundeswinterspiele in Bayerisch Eisenstein

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Bischof Rudolf Voderholzer hat in der Pfarrkirche von Bayerisch Eisenstein eine Pontifikalmesse zum Abschluss der 11. DJK-Bundeswinterspiele zelebriert, die in diesem Jahr der DJK-Diözesanverband Regensburg ausgerichtet hatte. Die Wettkämpfe, die alle vier Jahre stattfinden, standen  unter dem Motto „DJK-Spuren im Schnee“, Schirmherr war Ministerpräsident Horst Seehofer. 400 Sportlerinnen und Sportler, so viele wie noch nie zuvor, nahmen an den diesjährigen Wettkämpfen in den alpinen und nordischen Meisterschaften sowie im Eisstockschießen teil.

„Die Kombination von Leistungssport, Gemeinschaft und gelebtem christlichen Glauben machen unsere Winterspiele so einzigartig“, sagte DJK-Präsident Volker Monnerjahn. Die Wettkämpfe wurden am Arber sowie in der Eishalle in Regen durchgeführt. Bischof Dr. Rudolf Voderholzer zelebrierte in der Pfarrkirche St. Nepomuk die Abschlussmesse zusammen mit DJK-Landesbeirat Martin Cambensy, dem Passauer DJK-Diözesanbeirat Prälat Hans Wagenhammer, dem Ortspfarrer von Bayerisch Eisenstein, Dr. Emeka Ndukaihwe, und dem Regensburger Stadtdekan und Diözesanbeirat Roman Gerl. Neben vielen DJK-Sportlern und Funktionären nahmen auch der Diözesanvorsitzende der DJK Regensburg, Bundestagsabgeordneter Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, sowie zahlreiche weitere Politiker und Geistliche an der Messe teil.

Bischof Rudolf erklärte, dass man als Sportler auf seinen Trainer und medizinischen Betreuer sowie auf die Schieds- oder Kampfrichter hören müsse. „Wir brauchen Autoritäten, die uns den Weg zeigen, damit alles gut gelingen kann“, sagte der Bischof. „Wenn wir auf Jesus Christus hören, bekommen wir eine Weisung für unser Leben und eine Antwort auf die Frage: Wie kann mein Leben als Ganzes gelingen, mit Freude und Glück und dem Finden des letzten Zieles.“ Gott gebe den Menschen eine Weisung, wie sie miteinander umgehen sollten und jeden als ein geliebtes Ge-schöpf Gottes betrachten sollten. Die Fastenzeit bezeichnete der Bischof als ein „geistliches Trainingslager“, in dem man sich Gott wieder nähern könne. Den DJK-Sportverband lobte Bischof Rudolf Voderholzer ausdrücklich für sein eindrückliches Engagement gegen Doping. Am Ende des Pontifikalamtes erhielt der Bischof vom DJK-Präsidenten Volker Monnerjahn einen grünen DJK-Schal.

Konrad Gietl, Geschäftsführer des Regensburger Diözesanverbandes der DJK, zog am Ende der Bundeswinterspiele eine positive Bilanz. „Wir können mit dem Ablauf der Bundeswinterspiele hochzufrieden sein. Wir hatten eine Rekordbeteiligung und es gab keine schweren Verletzungen. Sehr stolz bin ich auf all die ehrenamtlichen Helfer vom Diözesanverband Regensburg, die mir stets eine große Rückendeckung gegeben haben und immer bereit waren zu helfen. Unsere sportlichen Partner vor Ort waren hochprofessionell und wir hatten optimale Bedingungen an allen Austragungsorten, auch was das Wetter  und die Schneeverhältnisse angeht“, sagte Gietl. Ganz besonders habe er sich über den herzlichen Empfang in Bayerisch Eisenstein gefreut: „Hier ist auch menschlich etwas passiert, etwas, das über den Sport hinaus geht und für das Leben wichtig ist. Ich habe hier Freunde fürs Leben gewonnen!“

Der DJK-Sportverband ist ein katholischer Sportverband mit ca. 507.000 Mitgliedern in 1200 Vereinen. DJK steht für „Deutsche Jugendkraft“. Der Verband wurde 1920 in Würzburg von Prälat Karl Mosterts gegründet. Während des Naziregimes wurden 1933 die ersten Ortsvereine der DJK aufgelöst. Die DJK wurde 1935, wie alle anderen konfessionellen Sportverbände reichsweit verboten. 1947 wurde der DJK-Sportverband wiedergegründet. Die DJK ist in Landes- und Diözesanverbände gegliedert. Der katholische Sportverband definiert sich als Mittler zwischen Kirche und Sport.