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Schülerinnen der Niedermünsterrealschule besuchen Dom

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Exklusive Führung rund um die Kathedra des Bischofs

„Wann steht ein Bischof eigentlich morgens auf?“ Das war nur eine Frage unter vielen, mit denen die Mädchen am Mittwochmittag in den Regensburger Dom kamen. Denn auf die Schülerinnen der Klassen 5a und 5b der Niedermünsterrealschule in Regensburg wartete diese Woche eine ganz besondere Unterrichtsstunde. Bischof Rudolf Voderholzer persönlich begrüßte die Mädchen im Dom zu einer Führung.

Mit zahlreichen Fragen im Gepäck kamen die Fünftklässler zusammen mit ihren beiden Lehrerinnen, darunter auch Schulleiterin Schwester Rita, zum Dom, um Bischof Rudolf einen Besuch abzustatten. In der Sailerkapelle im Südchor des Doms begrüßte er die Mädchen. Zu Beginn erklärte er ihnen nicht nur die Bedeutung der Kapelle, in der das Allerheiligste aufbewahrt ist, sondern zeigte den Schülerinnen auch die Grabtafel des ehemaligen Regensburger Bischofs Johann Michael Sailer. Anschließend folgten sie Bischof Rudolf in den Chorbereich der Kathedrale. Um die Kathedra, den Bischofsstuhl, versammelt, erläuterte er den interessierten Zuhörerinnen sein Wappen und den bischöflichen Wahlspruch, die in die Rückenlehne eingestickt sind. Ausführlich beantwortete er alle Fragen der Schulklasse, erzählte von Terminen, die diese Woche anstehen und von den vielen Orten und Gemeinden, die er in seiner Amtszeit bereits besucht hat. Sein Bistum gut zu kennen, das ist Rudolf Voderholzer wichtig und so steckt er nach jedem Besuch eine neue kleine Stecknadel in seine Bistumskarte: „Wir haben ein gutes Bistum.“ Die Mädchen waren sichtlich interessiert: Wie kann man sich eigentlich einen typischen Tag im Leben des Bischofs vorstellen? Hat der Bischof ein Auto oder bevorzugt er das Fahrrad oder doch lieber den Bus? Kann Bischof Rudolf gut kochen? Und ist es eigentlich schön, Bischof zu sein, oder wäre er vielleicht sogar lieber Papst? Neben den vielen Fragen war auch für ein gemeinsames Gebet Zeit. Zur Erinnerung unterzeichnete der Regensburger Oberhirte abschließend für jede Einzelne ein Bildkärtchen mit einem persönlichen Segenswunsch. Bereits zuvor hatten sich die Klassensprecherinnen für die Zeit bedankt, die sich Bischof Rudolf für sie genommen hatte. Mit vielen interessanten Antworten ging die Klasse wieder zurück zur Schule und winkte ihrem Bischof zum Abschied zu.