News Bild „Planning Symposium“ der Vereinigung der Virgines consecratae in Chicago in Illionis - Ordinariatsrätin María Luisa Öfele auf Amerikarundreise

„Planning Symposium“ der Vereinigung der Virgines consecratae in Chicago in Illionis - Ordinariatsrätin María Luisa Öfele auf Amerikarundreise

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Vom 2. bis 5. August hat Ordinariatsrätin Öfele am Symposium der Vereinigung der Virgines consecratae (United States Association of Consecrated Virgins USACV) im „Cenacle Retreat Center“ in Chicago teilgenommen. Der Präfekt der Apostolischen Signatur, Erzb. Raymond Leo Burke, bislang Bischöflicher Moderator der USACV und Frau Judith Stegman (Präsidentin der USACV) hatten Frau Öfele zur Teilnahme und Mitarbeit nach Chicago eingeladen.

Ziel dieser gemeinsamen Arbeit war die Vertiefung wichtiger Aspekte der Berufung der geweihten Jungfrauen gemäß can. 604 CIC, die Diskussion offener Fragen in den verschiedenen Kontexten in denen die Berufung in der Welt gelebt wird und die Überlegungen möglicher Wege der Formation (Ausbildung) für Kandidatinnen sowie zur ständigen Weiterbildung in der Berufung auf diözesaner, nationaler und weltweiter Ebene. Die Teilnehmerinnen des Symposiums waren Virgines consecratae (VC) aus den Diözesen Lansing, St. Paul in Minneapolis, Steubenwelle, Miami und Fall River.

Ein erster Teil der Arbeit war dem Studium des Weiheritus gewidmet und der Bedeutung des Ritus in unserer Zeit. In einem weiteren Teil wurden Entwicklungen und unterschiedliche Interpretationen mancher Aspekte der Berufung sowie des Weiheritus diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag in der Darlegung der Spiritualität geweihter Jungfräulichkeit in der Welt sowie in der Stellung der Virgo consecrata im Leben der Ortskirche, da sie durch ihre Weihe ganz Christus und der Kirche gehört.

Die Beziehung der VC zum Diözesanbischof, die im Kirchenrecht und im Weiheritus festgelegt ist, ihre kirchliche Einbindung in der Diözese und in der Pfarrgemeinde waren Themen, denen eine besondere Achtung gewidmet wurde und in denen auch die Verschiedenheit im konkreten Leben der Diözesen und in den verschiedenen Ländern sichtbar wurde.

Der vergangene internationale Kongress in Rom hatte hierzu verschiedene Erfahrungen zur Sprache gebracht.
Die Bedeutung einer Vereinigung der VC war für die weiteren Planungen in USA sehr wichtig, da die USACV für Interessentinnen in der Berufung, für Bischöfe, Priester und VC viele Informationen, Formationsmaterial und Austausch auch über die nationalen Grenzen hinaus, auf verschiedenen Ebenen ermöglicht. Das Kirchenrecht sieht die Möglichkeit der Bildung von Vereinigungen der VC vor, die der Stärkung in der gelebten Berufung dienen soll.

Derzeit gibt es weltweit nur die Vereinigung der VC in USA, der mehr als die Hälfte der VC im Land angehören.
Ein weiterer Arbeitsblock war der menschlichen Bildung und psychologischen Integration der Persönlichkeit der VC gewidmet und der femininen, jungfräulichen und mystischen bräutlichen Liebe zu Christus. Dazu wurden konkrete Übungen und die Teilnahme an unterschiedlichen Kursen (auf diözesaner, nationaler und internationaler Ebene, online-Kurse) in Erwägung gezogen.

Schließlich wurden die wichtigsten Aspekte der Arbeit und des Ausblicks dieser Tage zusammengefasst und Erzbischof Burke vorgestellt, der die VC in ihren Planungen unterstützt und ermutigt hat. Erzbischof Burke ist von Wisconsin zum Abschluss des Symposiums angereist und wird noch für die kommenden Tage der „National Information Conference“ der VC, ein jährliche nationale Tagung der USACV für Interessentinnen in der Berufung, mit eigenen Vorträgen und zu unterschiedlichen Fragen zur Verfügung stehen.