Suche
Kategorien
Seiten
Nachrichten
Bilder
Videos
{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Seite{{{_highlightResult.post_title.value}}}
{{#helpers.snippet}}{ "attribute": "content", "highlightedTagName": "mark" }{{/helpers.snippet}}
Zur Neuigkeit
Person der Woche: Andreas Süß, Pfarrer und Mitbegründer von Nightfever
"Offene Kirchen, Kerzenlicht und Stille"
Regensburg, 03. Juli 2026
Im Rahmen unserer Reihe „Person der Woche” stellen wir jede Woche interessante Persönlichkeiten aus dem Bistum Regensburg und darüber hinaus vor. Heute möchten wir Ihnen Pfarrer Andreas Süß vorstellen. Er ist einer der Mitbegründer der Initiative "Nightfever". Stefan Groß sprach mit dem Mitbegründer von Nightfever, Pfarrer Andreas Süß, über die Anfänge nach dem Weltjugendtag 2005, über offene Kirchentüren mitten in der Stadt und über eine Form der Glaubensverkündigung, die nicht auf große Programme setzt, sondern auf Einladung, Stille, eucharistische Anbetung und persönliche Begegnung.
Sie haben Nightfever nach dem Weltjugendtag 2005 gemeinsam mit Katharina Fassler mitbegründet. Die Initiative begann am 29. Oktober 2005 in der damaligen Franziskanerkirche St. Remigius in Bonn und war ursprünglich als einmaliger Gebetsabend gedacht. Erinnern Sie sich noch an den Moment, in dem aus der Begeisterung dieser Tage plötzlich die Idee wurde: Wir machen weiter?
Der Weltjugendtag hatte gezeigt, wie offen Menschen für den Glauben sind, wenn sie Christus in einer einladenden Atmosphäre begegnen können. Pilger aus aller Welt tanzten, sangen und beteten auf den Straßen und in den Kirchen in mehreren Städten im Rheinland. Katharina Fassler und ich sangen im Weltjugendtagschor, der sowohl beim ersten Seminaristentreffen auf einem Weltjugendtag mit 4.500 Seminaristen aus 88 Nationen die Vesper musikalisch gestaltete als auch die Vigilfeier auf dem Marienfeld vor der Abschlussmesse mit Papst Benedikt XVI. Der Papst forderte uns auf, dass der Weltjugendtag Früchte tragen solle. Katharina hatte Erfahrungen mit dem „Abend der Barmherzigkeit“ in der Gemeinschaft Emmanuel gemacht. Aus einem geplanten Dank- und Gebetsabend mit Heiliger Messe um 18.00 Uhr und Anbetung, Einladen auf der Straße, Gesang, Gebet und Gespräch mit den Priestern bis 24.00 Uhr im Geist des Weltjugendtags am 29.10.2005 wurde sehr schnell mehr, weil deutlich wurde, dass viele Menschen einen solchen Ort der Begegnung mit Gott suchten. Es bildeten sich vor den acht Priestern Schlangen von jungen Leuten, die wie beim Weltjugendtag das Sakrament der Versöhnung empfangen wollten. Die große Resonanz machte deutlich: Der Weltjugendtag sollte weitergehen – deshalb hieß der erste Abend auch „WJT goes on … Nightfever“.
Was ist Nightfever eigentlich – für jemanden erklärt, der abends zufällig an einer offenen Kirche vorbeigeht und nicht weiß, was ihn dort erwartet?
Bei Nightfever ist eine Kirche mitten in der Stadt geöffnet und einladend gestaltet – zu einer Zeit, in der Kirchen normalerweise geschlossen sind, gerne auch parallel zu Festen in der Stadt. Wer eintritt, findet eine Atmosphäre aus Kerzenlicht, ruhiger Musik, Stille und eucharistischer Anbetung. Es gibt die Möglichkeit, eine Kerze anzuzünden, ein Gebetsanliegen aufzuschreiben, mit einem Priester zu sprechen, sich segnen zu lassen oder das Sakrament der Versöhnung zu empfangen. Im Mittelpunkt steht die Einladung, Christus in der Eucharistie persönlich zu begegnen. Am Empfang erläutern junge Menschen, welche Möglichkeiten die Besucher haben, Schritte auf Jesus zuzugehen. Viele knien vor Jesus in der Monstranz auf dem Altar, der auch durch die Lichtführung Mittelpunkt des Raumes ist, so dass den Eintretenden deutlich wird, wem sie begegnen dürfen.
Warum ist die offene Kirchentür so wichtig? Reicht es manchmal schon, dass Menschen merken: Ich darf einfach hereinkommen, ohne etwas leisten oder erklären zu müssen?
Ja. Die offene Tür senkt jede Schwelle. Viele Menschen würden keinen Gottesdienst besuchen, betreten aber eine geöffnete Kirche aus Neugier. Dort erleben sie, dass sie willkommen sind und nichts leisten müssen. Gerade diese Erfahrung der bedingungslosen Gastfreundschaft öffnet häufig das Herz für eine Begegnung mit Gott.
Bei Nightfever spielen Kerzen, Musik, Stille, Gespräch, Beichte, Segen und Gebet eine Rolle. Was berührt die Menschen Ihrer Erfahrung nach am stärksten?
Im Mittelpunkt steht immer die eucharistische Anbetung. Viele Besucher berichten, dass sie von der Stille vor dem Allerheiligsten tief berührt werden. Andere erleben nach langer Zeit die befreiende Kraft der Beichte oder eines persönlichen Segens. Viele schreiben ihre Bitten und ihren Dank auf Zettel, die später von kontemplativen Schwestern im Gebet mitgetragen werden. Immer wieder zeigt sich: Christus selbst berührt die Herzen.
Was für einen Rat können Sie Jugendlichen geben, die Nightfever in ihren Gemeinden starten möchten?
Wir schauen immer auf konkrete Anfragen von Gemeinden. Es braucht eine zentrale Kirche, in der abends auch Passanten eingeladen werden können, junge Erwachsene zwischen 16 und 35 Jahren, musikalische Gruppen für ruhigen Lobpreis und Priester, die in den Seitenschiffen einfach auf Stühlen sitzen, zuhören, segnen und das Sakrament der Versöhnung spenden. Wir helfen den Städteleitern und ihren Teams, einen Nightfever-Abend als Abend der Gemeinde anzubieten. Die Gemeindepfarrer oder Kapläne sitzen in der Regel in den Seitenschiffen, sind für Gespräche bereit und spenden den Segen.
Die Leitung der Abende erfolgt immer für zwei bis drei Jahre durch Städteleiter, sodass das Team vor Ort genau prüfen kann, wer welches Charisma hat. Die Leitung wird dann der internationalen Leitung vorgeschlagen und geschult, sodass Nightfever überall im gleichen Geist gefeiert wird.
Nightfever setzt nicht auf große Programme, sondern auf eine Einladung. Ist das vielleicht gerade der Grund, warum auch Menschen kommen, die sonst kaum noch Kontakt zur Kirche haben?
Ja. Nightfever verzichtet bewusst auf große Programme oder Veranstaltungen. Menschen werden freundlich auf der Straße eingeladen und dürfen selbst entscheiden, ob und wie lange sie bleiben. Diese Freiheit schafft Vertrauen. Gerade deshalb kommen viele, die sonst keinen Kontakt mehr zur Kirche haben.

Kommen zu Nightfever auch Menschen, die nicht an Gott glauben oder aus der Kirche ausgetreten sind? Und wie begegnet man jemandem, der vielleicht neugierig ist, aber mit Kirche eigentlich abgeschlossen hat?
Ja, regelmäßig. Immer wieder kommen Menschen, die sich selbst als ungläubig bezeichnen oder der Kirche fernstehen. Ihnen wird ohne Vorbehalte begegnet. Es geht zunächst um das Zuhören und das Gespräch. Ein Besucher sagte einmal, er sei ungläubig, und fragte, ob er trotzdem kommen dürfe. Die Antwort lautete: Gerade für ihn werde dieser Abend angeboten.
Die Initiative wird vor allem von jungen Christen getragen. Was verändert sich, wenn junge Menschen nicht nur teilnehmen, sondern selbst Gastgeber des Glaubens werden?
Nightfever wird bewusst von jungen Menschen zwischen 16 und 35 Jahren getragen und richtet sich besonders an junge Menschen; grundsätzlich werden aber alle Menschen auf der Straße eingeladen. Wer Verantwortung übernimmt, entdeckt häufig seine eigenen Begabungen und wächst im Glauben. Viele Ehrenamtliche haben durch Nightfever ihre Berufung gefunden – zur Ehe, zum Ordensleben, zum Priestertum oder zu einem pastoralen Dienst. Junge Menschen erfahren, dass sie Kirche aktiv mitgestalten können. Das macht Mut, auch in der eigenen Gemeinde aktiv zu werden und Gemeinde vor Ort mitzugestalten.
Die Idee kam nach dem Weltjugendtag in Köln, als die Kirchen plötzlich wieder leerer wurden. War Nightfever auch eine Antwort auf die Frage, wie man die Kraft solcher großen Glaubensereignisse in den Alltag retten kann?
Ja. Nightfever entstand ausdrücklich aus dem Wunsch, die Erfahrung des Weltjugendtags in den Alltag zu übertragen. Was während der Tage in Köln Tausende bewegte, sollte nicht mit dem Abschlussgottesdienst enden, sondern dauerhaft in den Gemeinden weiterleben, so der Wunsch von Papst Benedikt XVI. Dem sind wir gerne gefolgt.
Was ist für Sie der geistliche Kern von Nightfever: die eucharistische Anbetung, die Barmherzigkeit Gottes, die Stille – oder die Erfahrung, dass Christus mitten in der Stadt gegenwärtig ist?
Der geistliche Mittelpunkt ist eindeutig die eucharistische Anbetung. Christus ist im Allerheiligsten gegenwärtig und berührt die Menschen selbst. Daraus erwachsen die Erfahrung seiner Barmherzigkeit, die Stille, die Gespräche und die Einladung zum Glauben. Alles andere ordnet sich diesem Zentrum unter. Nightfever heißt daher für mich, Jesus und Gott im Heiligen Geist bei der Beziehungsarbeit mit jedem Menschen zuzusehen.
Viele Menschen zünden bei Nightfever einfach eine Kerze an und bleiben vielleicht nur ein paar Minuten. Ist das für Sie schon ein Anfang von Glaubensverkündigung?
Ja. Schon das Anzünden einer Kerze kann Ausdruck einer Sehnsucht oder eines stillen Gebets sein. Viele Menschen schreiben ihre Anliegen auf und verweilen nur kurze Zeit. Dennoch können gerade diese wenigen Minuten der Beginn eines neuen Glaubensweges sein. Viele kommen dann bei den monatlichen Nightfever-Abenden in den großen zentralen Kirchen in Deutschland und anderen Ländern wieder oder besuchen bewusst Nightfever in einer anderen Stadt.
Nightfever ist von Bonn aus in viele Städte und Länder gewachsen. Was hat Sie an dieser Entwicklung am meisten überrascht?
Überraschend war vor allem die internationale Ausbreitung. Heute wird Nightfever in 27 Ländern auf allen Kontinenten gefeiert und war bei mehreren Weltjugendtagen, Papstbesuchen und sogar den Olympischen Spielen präsent. Dass aus einem Bonner Gebetsabend eine weltweite Initiative werden würde, war am Anfang kaum vorstellbar.
Wie gelingt es, dass Nightfever überall wiedererkennbar bleibt und trotzdem jede Stadt, jede Gemeinde und jedes junge Team einen eigenen Klang einbringen kann?
Es gibt einen klaren geistlichen Rahmen mit eucharistischer Anbetung, Einladung auf der Straße, Musik, Gebet und Gespräch. Gleichzeitig bringen die örtlichen Teams ihre eigenen Begabungen ein. Neue Leiter werden von einem internationalen Leitungsteam geschult und für eine begrenzte Zeit von zwei bis drei Jahren eingesetzt, sodass immer wieder neue Leiter in den Städten gesucht und ausgebildet werden und Nightfever weltweit im gleichen Geist gefeiert wird, zugleich aber die Handschrift der jeweiligen Gemeinde trägt. Häufig ist der Diözesan- oder Dekanatsjugendpfarrer, Ortspfarrer oder Kaplan auch als Begleiter des Teams dabei. Wir sind nicht in der Gemeinde zu Gast, sondern es ist ein Format der jungen Menschen der jeweiligen Stadt – und dennoch im gleichen Geist und nach demselben Konzept, nach dem Nightfever weltweit gefeiert wird.
Wer unterstützt Nightfever konkret vor Ort – und was braucht ein neues Team, damit aus Begeisterung auch ein tragfähiger geistlicher Abend wird?
Nightfever lebt vom Zusammenwirken vieler Charismen. Junge Erwachsene organisieren den Abend, Musiker gestalten den Lobpreis, Priester stehen für Gespräche, Segen und Beichte bereit. Entscheidend sind eine zentral gelegene Kirche, ein engagiertes Team junger Menschen zwischen 16 und 35 Jahren sowie die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und neue Leiter auszubilden.
Was erhoffen Sie sich für die Zukunft dieser Initiative: mehr Orte, mehr junge Helfer, neue Berufungen – oder vor allem, dass Menschen durch eine offene Tür neu entdecken, dass Gott sie sucht?
Das Wichtigste bleibt, dass Menschen Christus begegnen und seine Liebe erfahren. Daraus können Berufungen, lebendige Gemeinden und neues kirchliches Engagement wachsen. Entscheidend ist jedoch die persönliche Begegnung mit Jesus Christus.
Sie sind Menschenfischer? Welche Rolle spielt das persönliche Gespräch, die Meditation und die Anbetung für Menschen, die nicht mehr an Gott glauben, wieder an das Thema heranzuführen?
Nightfever möchte niemanden überreden, sondern einen Raum eröffnen, in dem Gott selbst handeln kann. Das persönliche Gespräch schafft Vertrauen und nimmt die Lebensgeschichte des anderen ernst. Die Stille und die eucharistische Anbetung ermöglichen eine unmittelbare Gottesbegegnung. Viele Menschen, die der Kirche lange fernstanden, finden gerade über diese Erfahrung einen neuen Zugang zum Glauben. Der eigentliche „Menschenfischer“ ist dabei Christus selbst; die Aufgabe der Ehrenamtlichen besteht darin, Menschen zu ihm einzuladen.

Was möchte die Nightfever-Initiative erreichen?
Nightfever hat zwei Zielrichtungen: Einerseits möchte die Initiative Menschen einladen, die sonst nicht zur Kirche kämen. Andererseits möchte sie jungen Menschen helfen, Jesus Christus kennenzulernen, in der Beziehung zu ihm zu wachsen und wiederum andere in eine Freundschaft mit Christus einzuladen – im Sinne einer „Jüngerschaftsschule“. Dazu bieten wir Nightfever-Akademien, Glaubenskurse oder Exerzitien in den französischen Alpen in Kooperation mit den Herz-Jesu-Priestern vom 26. Juli bis 1. August 2026 und Nightfever-Wochenenden, dieses Jahr in Frankfurt vom 21. bis 23. August 2026, an.
Jeder Nightfever-Abend lebt davon, dass Jesus Christus in der Heiligen Eucharistie in der Monstranz auf dem Altar die Herzen der Menschen berührt, weil er der Schöpfer aller Menschen ist. Die jungen Nightfever-Aktiven knien vor dem Allerheiligsten und machen so die ganze Kirche zu einer Kirche der Anbetung und des Gebets. Wir erklären den eintretenden Besuchern, dass sie hier Jesus Christus auf dem Altar anbeten. Viele Besucher sind tief berührt, schreiben Dank, Lob oder Anliegen auf Zettel, die sie zu Füßen des Allerheiligsten in eine rote Box werfen. Kontemplative Schwestern beten in diesen Anliegen. Der ruhige Lobpreis und die Gebete führen viele zur Frage nach der eigenen Christusbeziehung.
Viele Besucher kommen auch zu den Priestern in den Seitenschiffen. Eine Frau sagte einmal zu mir: „Ich möchte das erfahren, was die Person vor mir erlebt hat.“ Andere kamen nach Jahren zum ersten Mal wieder zu einem Gespräch mit einem Priester – nach langer Zeit der Kirchenferne. Viele erleben die erlösende Erfahrung der Beichte.
In wie vielen Ländern und Kontinenten wird Nightfever gefeiert?
Heute wird Nightfever in 27 Ländern auf allen Kontinenten gefeiert: von Australien, Indien und vielen europäischen Ländern bis nach Kanada, Brasilien, Mexiko und den USA. Wir waren bei Papstbesuchen, den Olympischen Spielen in London und bei den Weltjugendtagen in Sydney, Madrid, Rio de Janeiro, Krakau, Panama-Stadt und Lissabon präsent. Außerdem feiern wir regelmäßig in den Kirchen der Deutschen in Rom, etwa Santa Maria dell’Anima.
Pfarrer Süß, Sie sind nun koordinierender Pfarrer der katholischen Kirche in der Stadt Neuss und in Korschenbroich-Glehn mit 63.000 Katholiken. Wie wirkt sich Ihre Erfahrung bei Nightfever auf Ihre Aufgabe als Pfarrer von 20 Gemeinden aus?
Ich habe Nightfever während meiner Zeit als Student, Seminarist, Diakon, Kaplan und Pfarrer aufgebaut und bringe diese Erfahrungen selbstverständlich auch in meine hauptamtliche Tätigkeit ein. Wie bei Nightfever bemühen wir uns in den Gemeinden, den Menschen einladend zu begegnen und auf sie in ihrem Alltag zuzugehen, wie es Kardinal Joseph Höffner als „Geh-hin-Kirche“ formuliert hat.
Wir heißen die Besucher der Gottesdienste auch an der Kirchentür – wie bei Nightfever – herzlich willkommen und leben Gastfreundschaft. Ähnlich wie bei Nightfever gibt es Glaubenskurse und Exerzitien. Außerdem bieten wir eine Kirche an, die Tag und Nacht, rund um die Uhr, Ewige Anbetung ermöglicht, sodass immer ein Gemeindemitglied die Gemeinde vor Gott bringt. Ich bin überzeugt, dass alle Transformationsprozesse vom Gebet getragen werden müssen.
Wir bemühen uns, die Charismen der Gemeindemitglieder zu entdecken und zu fördern, Aufgaben entsprechend zu übertragen und eine Leitungspipeline aufzubauen. In kleinen Gemeinschaften treffen sich Mitglieder zum Glaubensaustausch und Bibelteilen und übernehmen im siebten Schritt des Bibelteilens Dienste in der Gemeinde und Caritas. Darüber hinaus gibt es neben vielen musikalischen Richtungen – auch dem lateinischen Hochamt – Gottesdienste mit Lobpreismusik.
Das Interview führt Dr. Dr. Stefan Groß
Vita Andreas Süß
Andreas Süß wurde am 29. August 1975 geboren und ist in Monheim am Rhein aufgewachsen. Das Abitur legte er an der Erzbischöflichen Marienschule Opladen ab. Danach schloss sich sein Zivildienst beim Deutschen Roten Kreuz an. Es folgte ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln und eine berufliche Tätigkeit bei der France Telecom.
Schließlich studierte er Theologie in Bonn, Rom und Köln. Von 2006 bis 2007 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre in Freiburg.
2007 wurde er im Altenberger Dom zum Diakon und 2008 im Kölner Dom zum Priester geweiht. Hieran schlossen sich Kaplanzeiten in Bornheim und Düsseldorf an. Später war er Diözesandirektor für Berufungspastoral, Subregens am Priesterseminar und Dozent für Pastoralliturgie sowie geistlicher Beirat für Geistliche Gemeinschaften und Bewegungen.
2015 wurde er leitender Pfarrer in Bensberg. Seit 2021 ist er leitender Pfarrer von 20 Gemeinden in Neuss und Münsterpfarrer an St. Quirin.
Fotos: Pfarrer Andreas Süß
(chb)
Weitere Infos
Sehen Sie sich weitere Menschen unserer Diözese an, die wir Ihnen als Person der Woche vorgestellt haben.
Angebot: Exerzitien in den Alpen vom 26.7. – 1.8.2026 und das Nightfever-Weekend vom 21.-23.8.2026 in Frankfurt.
Infos und Anmeldung unter: Nightfever Termine
Es gibt auch in Regensburg eine Nightfever-Gruppe. Das nächste Nightfever in Regensburg findet am 11.07.26 in derDominikanerkirche St. Blasius, Albert-Magnus-Platz 1. statt:
18:30 Heilige Messe
19:30 Gebet, Gesang, Gespräch
21:30 Nachgebet (Komplet)



