Pastoralbesuch in der Region Straubing-Deggendorf

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Bischof Rudolf Voderholzer besuchte die Region Straubing-Deggendorf. Drei Tage dauerte der Besuch, vom 23. Bis zum 25. Oktober 2013. Damit vervollständigte der im Januar 2013 in Regensburg geweihte Bischof die Pastoralbesuche hinein in sein Bistum. Noch in seinem ersten Amtsjahr wollte er alle acht Regionen des Bistums Regensburg besucht haben.

Wie immer begann der Pastoralbesuch mit dem Gebet. In Straubing trafen sich dazu die Priester, Ordensleute, Diakone, Seelsorger- und Seelsorgerinnen im kirchlichen Dienst, die Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker und viele Gläubige in der Jesuitenkirche, um die Non, das Stundengebet der Kirche,  zu feiern. Regionaldekan Jakob Hofmann hieß den Bischof herzlich willkommen. In der anschließenden Regionalkonferenz stellte er die ihm anvertraute Region vor. Danach entwickelte sich ein intensives Gespräch über die Anliegen und Herausforderungen, denen sich die Pfarreien gegenübersehen.

Um 18:15 Uhr begann die Vesper der Prämonstratenser in Windberg. Abt Hermann Josef Kugler und Dekan Pater Martin Müller begrüßten den Bischof herzlich zusammen mit den Mitbrüdern und luden zum Abendessen ein. Der Bischof trug sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein. Zum anschließenden Taize-Gebet in der Pfarr- und Klosterkirche fanden sich mehrere hundert Jugendliche und junge Erwachsene zusammen. Nach dem Gottesdienst traf sich der Bischof mit den jungen Leuten zum Gespräch und neben vielen Gruppenfotos blieb auch noch genügend Zeit für alle Themen, die junge Menschen immer schon mal mit ihrem Bischof besprechen wollten.  

Der Donnerstag begann in der Berufsschule Sankt Erhard in Plattling. Schulleiter Stephan Eichinger begrüßte den Bischof herzlich in der Hauskapelle und lud zu einem Rundgang durch die Schule mit abschließendem Frühstück ein. Die Auszubildenden hatten unglaublich leckere Kanapees zubereitet, die sie mit verlockendem Gebäck noch zu steigern wussten. Bischof Rudolf bereute zutiefst, am Morgen schon gefrühstückt zu haben.

Bürgermeister Erich Schmid empfing den Bischof gleich anschließend im Rathaus der Stadt – unterstützt von zahlreichen Mitgliedern des Stadtrates und der Stadtverwaltung. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt feierte der Bischof in der gut besuchten Magdalenenkirche Gottesdienst mit den Kindern der Kindergärten und Grundschulen. Er legte allen Jungen und Mädchen die Hände auf und bat um Gottes Segen für sie. Mit dabei waren auch zahlreiche Eltern und Großeltern, die mit den ganz Kleinen zum Bischofssegen gekommen waren.

Mit der Bischof-Michael-Sailer-Medaille zeichnete der Bischof eine Frau aus, deren Leben ein Zeugnis für das Evangelium Christi sei. Die Frau hatte über 50 Jahre ihre schwerstbehinderte Tochter gepflegt und ihr ein Zuhause im Kreis ihrer Familie bereitet.

In Natternberg kam Bischof Rudolf Voderholzer mit Betroffenen und Helfern der Flutkatastrophe zusammen. Mit dabei waren der Landtagsabgeordnete Bernd Sibler, der Landrat Christian Bernreiter und der Bürgermeister Hermann Wellner. Der Bischof informierte sich über den Stand der Hilfe und über die Sorgen der Menschen.

Am Abend fand dann in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt das große Pontifikalamt statt. In der randvoll besetzten Kirche feierte der Bischof mit den Menschen einen ergreifenden Gottesdienst. Anschließend traf man sich im Kolpinghaus zu einer Begegnung ohne große Ansprachen. Man konnte den Bischof kennenlernen, das Gespräch mit ihm suchen und ihm Sorgen und Anliegen benennen.

Der Freitag begann mit der Heiligen Messe in der Peter- und Erasmuskirche in Geiselhöring. Vor allem die Alten waren geladen und in großen Scharen gekommen. Beeindruckend war das Bild der vielen Rollstühle, die von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern die Anhöhe zur Kirche hinaufgeschoben wurden. Wieder war es ein ergreifender Gottesdienst mit einem ausgezeichneten Chor, schwungvollem Gesang und einer feierlichen Liturgie. Nach der Messe empfing Bürgermeister Bernhard Krempl den Bischof, der sich in das goldene Buch der Stadt eintrug. Nach dem sich anschließenden Besuch im Alten- und Pflegeheim der AWO und dem Gespräch mit den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der IN-DOMO-Initiative, fand das abschließende Pressegespräch im Haindlinger Pfarrsaal statt. Zum Abschluss segnete der Bischof in der prächtigen Haindlinger Wallfahrtskirche die Kinder der Region.

Der Bischof bedankte sich mehrfach für die gute Organisation des Pastoralbesuchs und die Begleitung bei Regionaldekan Jakob Hofmann. Der ließ den Dank nicht auf sich sitzen, sondern betonte die Zusammenarbeit mit seinem Team, insbesondere mit Magdalena Goldbrunner, ohne deren Hilfe die drei Tage so nicht hätten organisiert werden können.