News Bild Pastoralbesuch in der Regensburger Pfarrei Mariä Himmelfahrt

Pastoralbesuch in der Regensburger Pfarrei Mariä Himmelfahrt

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Bischof Rudolf Voderholzer stattete der Pfarrei Mariä Himmelfahrt einen Pastoralbesuch ab. Pfarrer Klaus Peter Chrt empfing den Regensburger Oberhirten in der Pfarrkirche, und dankte dem Bischof, dass er in die Pfarrei gekommen sei. Bischof Rudolf freute sich über den herzlichen Empfang in der voll besetzten Pfarrkirche und brachte seine Bewunderung für die freigelegten Fresken in diesem Gotteshaus Ausdruck.

 

Bischof Rudolf ging in seiner Predigt auf die Adventszeit ein und darauf, dass Christ-sein ein Gesendet-sein bedeute. „Der Advent ist eine bewegte Zeit“, stellte Bischof Rudolf fest und fügte an: „Besonders besinnlich geht es in den Schrifttexten des Advent auch nicht zu“. Da hätte es Völkerwanderungen gegeben, ganz Judäa und Jerusalem seien auf den Beinen gewesen, um zu beichten. „Die Ankunft des Herrn bringt Bewegung ins Spiel und verursacht großen Wirbel“, sagte der Bischof. Viele Menschen seien in jener Zeit zu Johannes, dem Täufer, unterwegs gewesen, der der Versuchung widerstand, die Macht und den Einfluss, den er über die Menschen hatte, für sich auszunutzen. Johannes habe stets gesagt, dass er nicht der sei, auf den alle warteten. Johannes sei von Gott gesandt worden, stellte der Bischof fest.

 

Er habe wiederum andere Menschen gesandt, um die Frohe Botschaft und den Glauben weiter zu tragen. „Das Senden und Ausgesandt- werden ist der Grund für die Bewegung in der Zeit vor Weihnachten. Das Senden gehört wesenhaft zu unserem Glauben“, predigte Bischof Rudolf. Gott  habe sich unter den für die Menschen geltenden Bedingungen von Raum und Zeit uns Menschen offenbart. Diese Offenbarung binde sich an konkrete Ereignisse in Raum und Zeit. Daher brauche es eine Sendung und Gesandte, damit die Frohe Botschaft für die Menschen greifbar werde. Gott habe sich nicht als namenloses Prinzip gezeigt, sagte der Bischof. „Gott hat uns sein  menschliches Antlitz gezeigt. Er hat sich in des Beziehungsgeflecht begeben und andere Menschen ausgesandt, um den Glauben weiter zu tragen“, sagte der Bischof.

 

Er dankte all jenen in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, die den Sendungsauftrag verkündeten und ihn weitergäben. All jenen, die sich in den Dienst an der Verkündigung des Glaubens begeben hätten, entbot der Bischof Lob. Noch einmal richtete er sich an die Gläubigen in der Pfarrkirche: „Eine bequeme Zeit war der Advent nie. Keiner braucht ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn er unter Druck kommt. Zum Advent gehört die Bewegung, doch es kommt auf die Richtung an. Wir alle sind Gesandte!“