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Zur Neuigkeit
Papst Leo XIV. besucht Lateinamerika im November
Uruguay, Argentinien und Peru
Rom / Regensburg, 7. August 2026
Papst Leo XIV. wird vom 6. bis zum 17. November 2026 eine apostolische Reise nach Uruguay, Argentinien und Peru unternehmen. Es ist sein erster Besuch in Lateinamerika seit seiner Wahl im Konklave. Wie das Presseamt des Vatikans mitteilte, hat der Papst die Einladung der Staatsoberhäupter und der kirchlichen Würdenträger der drei Länder angenommen. Für diesen Pastoralbesuch sind mehrere bedeutende Städte jedes dieser Länder eingeplant.
Die erste Etappe der Reise findet in Uruguay statt, wo Leo vom 6. bis zum 8. November weilen wird. Während dieser Tage wird er die Städte Montevideo, Paysandú und Florida besuchen. Anschließend reist er nach Argentinien weiter, wo er vom 8. bis zum 11. November seine Zeit verbringen wird. Auf dem Programm stehen Besuche in Buenos Aires, Córdoba und dem Marienheiligtum Nuestra Señora de Luján, einem der wichtigsten Wallfahrtsorte des Landes.
Der letzte Teil der Reise findet vom 11. bis zum 17. November in Peru statt. In diesem Land, dessen Staatsangehörigkeit er seit 2015 besitzt, wird er Lima, Chiclayo, Cuzco und Pucallpa besuchen. Die Reiseroute führt ihn sowohl an die Küste als auch in die Bergregion und das peruanische Amazonasgebiet. Der Heilige Stuhl teilte mit, das detaillierte Programm der Reise werde später veröffentlicht. Der Besuch wird gerade für Peru eine besondere Bedeutung haben, jenes Land, in dem Leo vor seiner Wahl zum Papst umfangreiche pastorale und missionarische Arbeit leistete. Pater Robert Francis Prevost OSA lebte ab 1985 insgesamt mehr als zwei Jahrzehnte in Peru.
Der Besuch wird für Peru eine besondere Bedeutung haben, denn dies ist das Land, in dem Leo vor seiner Wahl zum Papst umfangreiche pastorale und missionarische Arbeit leistete. Pater Robert Francis Prevost OSA lebte insgesamt mehr als zwei Jahrzehnte in Peru. Er kam 1985 in das Land. Seine erste Station war Chulucanas, doch erst in Trujillo und Chiclayo schlug sein pastorales Engagement tiefe Wurzeln. Im Jahr 2015, als er die peruanische Staatsbürgerschaft erhielt, wurde er zum Bischof von Chiclayo ernannt, wo er eine bürgernahe und engagierte Führung ausübte. Dort blieb er bis Januar 2023, als er von Papst Franziskus zum Präfekten des Dikasteriums für die Bischöfe ernannt wurde.
„Mit großer Freude nehmen wir die offizielle Bestätigung des apostolischen Besuchs Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. in Peru entgegen“, erklärte Bischof Carlos García Camader, der Vorsitzende der peruanischen Bischofskonferenz, nach der Ankündigung in einer Mitteilung auf der Webseite der Bischofskonferenz. „Seine Anwesenheit unter uns wird ein wahres Geschenk für unser Volk sein und eine Gelegenheit, unseren Glauben zu erneuern, die Hoffnung zu stärken und als Kirche im Dienst des Evangeliums gemeinsam voranzuschreiten“, betonte der zugleich als Bischof von Lurín amtierende Garcia Camader.
Text: CNA Deutsch
(sig)




