News Bild „Papst ist nicht nur Landsmann sondern Fels der Katholischen Kirche“

„Papst ist nicht nur Landsmann sondern Fels der Katholischen Kirche“

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Am heutigen Morgen feierte Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller mit Weihbischof Reinhard Pappenberger, Generalvikar Michael Fuchs, den Priestern des Regensburger Domkapitels und 600 Pilgern aus Regensburg einen Gottesdienst am Kathedra-Altar im Petersdom in Rom. Die Eucharistiefeier bildete den Auftakt der einwöchigen Dankwallfahrt der Diözese Regensburg, die damit dem Heiligen Vater für seine Pastoralreise im vergangenem Jahr danken möchte.

Bereits in seiner Begrüßung erinnerte Bischof Dr. Gerhard Ludwig daran, dass sich im Petersdom das Grab des Apostels Petrus befindet. Jesus habe Petrus verheißen, dass er durch seinen Tod Christus und Gott verherrlichen werde. Dadurch sei die Kirche von Rom dafür prädestiniert, in die Nachfolge Petri zu treten, der Bischof von Rom stelle für uns heute Petrus dar, erklärte der Regensburger Bischof.

In seiner Predigt erinnerte sich der Bischof, rückblickend auf seine Reise nach Moskau in der vergangenen Woche, während der er auf einem Symposium zu Menschenwürde und Menschenrechte einen Vortrag hielt, wie er auf dem berühmten Roten Platz vor dem Leninmausoleum stand. Angesichts der mörderischen Ideologie, die Lenin verkündet hat, zeige sich der Triumph und die Überlegenheit des christlichen Glaubens, ein Triumph der Liebe über den Hass und über den Tod. Hier in Rom aber sehe man ganz andere Denkmäler. Erinnerungszeichen derer, die als Bischöfe von Christus innerlich erfüllt waren, Menschen aus den verschiedensten Teilen der Erde, die somit auch die Universalität der Kirche zeigen.

„Wenn wir Regensburger nach Rom pilgern dann machen wir nicht nur einfach eine historische Tour und es geht nicht nur darum, dem Heiligen Vater als unseren Landsmann zu begegnen, sondern um ein viel Tieferes, dass wir uns der Einheit der Weltkirche ganz neu und tief bewusst werden. Wir müssen verinnerlichen, dass wir als Katholische Kirche nicht nur eine unter vielen christlichen Traditionen verkörpern. Die Katholische Kirche, aufgebaut auf dem Fundament des Petrus, des Papstes und der Bischöfe, verbindet uns mit dem ursprünglichen Willen Jesu Christi zu seiner Kirche“, hob der Bischof hervor. In Papst Benedikt XVI. zeige sich die lebendige Realität Petri unmittelbar unter uns gegenwärtig. Jesus habe gesagt, „Du bist Petrus der Fels, auf diesem Fels werde ich meine Kirche bauen“, und so sollten wir auch auf unserer Pilgerreise Papst Benedikt XVI. nicht nur als unseren verehrten Landsmann, sondern als Fels der Katholischen Kirche sehen, erklärte Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller abschließend.

Ein 30-köpfiger Chor mit einem Bläsersextett, zusammengestellt aus Regensburger Gläubigen, begleitet die Pilgerreise musikalisch. Die Leitung hat Dr. Christian Dostal, Leiter des Referats Kirchenmusik.(js)