News Bild „Ohne Kreuz geht es nicht!“ – Fußwallfahrt von Regensburg nach Altötting

„Ohne Kreuz geht es nicht!“ – Fußwallfahrt von Regensburg nach Altötting

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Vom 17. bis 20. Mai ist es wieder soweit: Mehr als 5.000 Menschen machen sich in Regensburg auf den Weg, um auf einer Strecke von insgesamt 111 Kilometer nach Altötting zur schwarzen Madonna zu pilgern. Dort feiern die Wallfahrer mit Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am Pfingstsamstag (19. Mai) um 10:30 Uhr den Gottesdienst in der Basilika St. Anna. Aus verschiedenen Regionen stoßen während der Wanderung immer wieder weitere Wallfahrer hinzu, sodass in Altötting rund 8.000 Gläubige einziehen. Heuer findet die Wallfahrt zum 189. Mal statt.

 

Bischöflicher Pilgersegen zum Start

Die zweitgrößte Wallfahrt in Europa startet am Donnerstag, dem 17. Mai um 8:00 Uhr an der Regensburger Kirche Albertus Magnus (Schwabenstr. 2). Dort feiern die Pilger bereits um 7:15 Uhr einen Gottesdienst. Hier steht auch der Bürowagen, in dem die Wallfahrer ihr Pilgerzeichen, Gebets- und Liederbuch sowie alle nötigen Informationen zu Wegstrecke, Unterkunft, etc. erhalten. Der "rollende" Bürowagen reist mit der Wallfahrt mit und kann bei jeder Raststation aufgesucht werden. Die Teilnahme an der Regensburger Diözesanfußwallfahrt verlangt keine vorherige Anmeldung. Zum Start der Fußwallfahrt spendet Bischof Rudolf den Wallfahrern den Pilgersegen und wird die erste Etappe zu Fuß begleiten. Auch am letzten Tag (Samstag) wird der Regensburger Bischof mitpilgern, um dann alle Pilger in Altötting zu empfangen.

"Konradsweckerl" für die Pilger

"Ohne Kreuz geht es nicht!", ein Ausspruch des heiligen Bruder Konrad, ist heuer das Wallfahrtsmotto. Der Geburtstag des Altöttinger Kapuzinermönchs jährt sich 2018 zum 200. Mal. Zu Lebzeiten verpflegte er als Klosterpförtner die zahlreichen Pilger. Heute noch erinnert ein Brunnen am Kloster St. Konrad an den Heiligen. Das Wasser, das dem Brunnen entspringt, läuft zuvor über eine Reliquie des heiligen Konrad.  Pilger nehmen gerne von dort Wasser mit oder waschen sich damit die Augen aus, soll es doch gegen Augenleiden helfen. Darum wird der Pilgerzug heuer beim Einmarsch in Altötting einen Schwenk über den Konrads-Brunnen machen, damit jeder Wallfahrer sich am Brunnen die Augen auswaschen kann. Nach dem Pontifikalamt mit dem Regensburger Bischof werden an mehreren Stationen "Konradsweckerl" verteilt. Die Rosinenbrötchen erinnern an den fürsorglichen Ordensmann.

Im Regensburger Dom: Urne für persönliche Anliegen

Alle Menschen, denen es aus persönlichen Gründen nicht möglich ist, an der Wallfahrt teilzunehmen, haben die Möglichkeit, ihre Anliegen nach Altötting tragen zu lassen. Dazu steht im Regensburger Dom am Marienaltar vom 30. April bis 16. Mai eine "Anliegenbox", in die die Gläubigen ihre Anliegen einwerfen können. Pilgerpfarrer Hannes Lorenz trägt die Handzettel während der Wallfahrt in einem Rucksack zur Gottesmutter nach Altötting. Wer keine Möglichkeit hat, seinen Anliegenbrief in den Dom zu bringen, kann diesen auch postalisch an Pfarrer Lorenz schicken (Kath. Pfarramt Nabburg, Kirchplatz 2, 92507 Nabburg).

Alle weiteren Informationen findet man unter www.regensburger-fusswallfahrt.de