News Bild Offene Kirchen für Beterinnen und Beter – damit man merkt: Hier sind die Christen daheim

Offene Kirchen für Beterinnen und Beter – damit man merkt: Hier sind die Christen daheim

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Pfarrvikar Antony Koottummel, Sprecherin des Pfarrgemeinderats Ingrid Ferch und Kindergartenleiterin Gertraud Kelbl hatten sich besonders gefreut: Der Pastoralbesuch am vergangenen Donnerstag stand ganz im Zeichen des Abschlusses der Großen Visitation des Dekanats Abensberg-Mainburg, und begonnen wurde der Besuch in der Pfarrkirche St. Andreas Pürkwang. Mit dem Pfarrer, der PGR-Sprecherin und der Leiterin des Kindergartens freuten sich zahlreiche Mitglieder der Pfarrei, die auch am Werktag in die bemerkenswerte und weit über das Land sowie auf die Gemeinde Wildenberg blickende Kirche gekommen waren, die sich in ihrem Inneren in einem sehr ansprechenden Zustand zeigt. Auch Regionaldekan Pfarrer Johannes Hofmann und Dekan Alois Hammerer begleiteten Bischof Voderholzer den Tag über.

Zunächst wurde eine Andacht mit den Kindern des Kindergartens gefeiert, in deren Verlauf sich der Regensburger Bischof an die Kinder sowie ebenfalls an die Erwachsenen wandte. Nur Kinder können ein „so großes Vertrauen“ haben. Denn sie seien noch in der Lage, zu staunen und sich zu freuen. Vor allem aber können sie sich noch aufrichtig beschenken lassen, ohne gleich zu meinen, sich revanchieren zu müssen, sagte Bischof Voderholzer. „Gott gegenüber brauchen wir nur danke zu sagen“, stellte er fest. Allerdings sollten wir dann auch das weitergeben, was wir erhalten haben. Allen Kindern legte der Regensburger Bischof die Hände auf, um den Segen Gottes auf sie herabzurufen.

Anschließend kam es zur Begegnung von Bischof Voderholzer mit Senioren im benachbarten Pfarrheim. Dabei drückte er den Wunsch aus, dass tagsüber die Kirchen offen stünden. Denn die Gläubigen sollten auch tagsüber zum persönlichen Gebet in die Kirche gehen. Schließlich solle man merken, dass hier Christen daheim sind.