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Bischof Rudolf bei der Weinlese im „Niedermünster Kreuzgang“

„In Maßen sehr positiv!“

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Regensburg, 22. September 2022

„Mir macht es Freude. Ich habe ja auch nicht die Hauptarbeit damit“, erzählt Bischof Rudolf mit einem Schmunzeln. Auch heuer erntet er wieder Trauben im „Niedermünster Kreuzgang“. Er freue sich an jeder Phase, die der Wein durchläuft. Wenn die Stöcke im Frühjahr „zum Treiben beginnen, wenn sie dann blühen und wenn man dann sieht, wie sie langsam ansetzen und kräftiger werden“. Die Lage „Niedermünster Kreuzgang“ befindet sich im Innenhof des Bischöflichen Ordinariats und eignet sich gut für den Weinanbau. Die Mauern speichern die Wärme und schützen die Weinstöcke vor starkem Wind. Letztes Jahr wurde der „Weinberg“ um ein paar Stöcke erweitert. Heuer konnte Bischof Rudolf bereits zusammen mit Helfern aus dem Ordinariat von diesen Stöcken Trauben ernten. Oswald Zitzelsberger, Winzer aus Regensburg, wird sich um die Weiterverarbeitung der Trauben kümmern. Geöffnet wird der fertige Wein dann zu besonderen Anlässen. „Mit 18 Flaschen kommt man nicht sehr weit“, erklärt Bischof Rudolf. „Es ist dann meistens nur zur Dreingabe, aber ein Gläschen für eine Tafelrunde, das geht dann schon.“ Der Wein spiele in der Heiligen Schrift eine große Rolle und wird „in Maßen“ sehr positiv bewertet. Er gelte als ein Getränk, das das Herz des Menschen erfreut, das Gemeinschaft stiftet und im letzten sogar als eucharistische Materie dient.

Video: Harald Beitler/Jacinta Fink