News Bild Neue Veröffentlichung beleuchtet Glasgemälde des 19. Jahrhunderts im Dom

Neue Veröffentlichung beleuchtet Glasgemälde des 19. Jahrhunderts im Dom

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(pdr) „Die Glasgemälde des 19. Jahrhunderts im Dom zu Regensburg“ lautet der Titel des zweiten Werkes in der Reihe „Regensburger Domstiftung“, das am Donnerstag abend in St. Ulrich in Regensburg vorgestellt wurde. Autorin ist Dr. Elgin van Treeck-Vaassen, Kennerin der Glasmalereikunst des 19. Jahrhunderts, erschienen ist das Buch bei Schnell und Steiner in Regensburg. Der vorliegende Band widmet sich den Glasmalern, der Technik und der Ausführung wie auch den einzelnen Fenstern, die in farbigen Abbildungen dargestellt werden.

König Ludwig I. von Bayern hatte die Glasgemälde zur Wiedergewinnung des ursprünglichen farbigen Gesamteindrucks im Regensburger Dom gestiftet. Etwa ab 1826 war die königliche Glasmalereianstalt beschäftigt, die Fenster zu schaffen. Die Kunst der Glasmalerei war im Barock verloren gegangen und musste im 19. Jahrhundert wiedergewonnen werden. Bis vor kurzem wurde die vor dem Hintergrund der Romantik entstandene neogotische Kunst nicht selten geringgeschätzt oder gar rundweg abgelehnt.

Dr. Wilhelm Weidinger, Regierungspräsident a. D. und Vorsitzender der Domstiftung, drückte seine Freude über das neuerschienene Werk aus. Aufgaben der Stiftung seien die Forschung und Bestandsaufnahme sowie die Bestandspflege des sakralen Bauwerks im Herzen Regensburgs. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Regensburger Bürger „das alte geistliche Zentrum der Stadt“ in ihr Herz einschließen. Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner dankte für das „gute Miteinander“ mit den Vertretern des Eigentümers, des Freistaats Bayern, in der Domstiftung. Der Dom müsse vom Sakralen her geprägt bleiben, so Gegenfurtner. „Die Glasfenster sollen ausstrahlen, dass hier das Haus Gottes ist.“

Dr. Elgin van Treeck-Vaassen führte in die Glasgemälde des 19. Jahrhunderts ein und stellte kenntnisreich die einzelnen Fenster im Dom vor. Dr. Albrecht Weiland, Geschäftsführer des Verlags Schnell und Steiner, versicherte, der Verlag werde sich auch in Zukunft für die Aufgabe einsetzen, einzelne Aspekte des Doms durch Monographien ausgewiesener Fachleute einem breiten Publikum vorzulegen. (ven)