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Neue Lebensräume für behinderte Kinder

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(kjf) Große Freude bei den Kindern, Eltern und Mitarbeitern des Heil-pädagogischen Zentrums: Mit starker Unterstützung der Aktion „Sternstunden e.V.“ und der „Aktion Mensch“ kann die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Regensburg (KJF) mit der Aktionsgemeinschaft „Kind in Not“ den herbeigesehnten Erweiterungsbau der Tagesstätte einweihen.

Nikolaus Raith, 1. Vorsitzender AG „Kind in Not“, Wolfgang Gabler, Abteilungsleiter Behindertenhilfe der KJF, Architekt Peter Kessler, Rektor Helmut Olzowy, sowie Manfred Klein von „Sternstunden e.V.“ eröffneten die neuen Räume. Pfarrer Egon Dirscherl gab der Einrichtung den kirchlichen Segen.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt betragen 370.600 Euro. Das Projekt wird von der Aktion „Sternstunden“ mit 185.300 Euro, der „Aktion Mensch“ mit 111.180 Euro sowie mit Eigenmitteln der KJF und der AG „Kind in Not“ von 74.120 Euro finanziert. Im Heilpädagogischen Zentrum werden etwa 100 Schüler sowie 20 Kinder in schulvorbereitenden Gruppen gefördert. Die meisten Kinder besuchen nachmittags noch die Tagesstätte St. Rupert. Daneben hat die KJF noch die Trägerschaft für die Tagesstätte der öffentlichen Förderschule für Lernbehinderte St.-Johannes-Still. Hier werden circa 80 Kinder pädagogisch betreut. Insgesamt besuchen also etwa 190 Kinder täglich nach dem Schulunterricht die Tagesstätten.

Der vorhandene zentrale Raum der Tagesstätte war mit nur 100 Quadratmetern zu klein geworden. Zudem fehlten Toiletten, erforderliche Abstellflächen sowie eine Bühne. Mit einem großen Multifunktionsraum von 200 Quadratmetern, mit eigenen Toiletten, einem Nebenraum und einer Bühne werden nun Therapien und Sozialübungen im größeren Verband, Gruppenveranstaltungen der Kinder wie Laienspiel, Musizieren, Singen, Film- und Feierstunden, Begegnungen zwischen Eltern, Lehrer und Erziehern sowie Begegnungen zwischen Eltern und Kindern ermöglicht. Durch das größere Raumangebot können nun alle Kinder die Mahlzeiten gemeinsam einnehmen. Darüber hinaus können die Fortbildungsveranstaltungen für das gesamte Personal – im HPZ sind etwa 125 Personen beschäftigt – stattfinden. Die Räume werden außerdem für Elternabende, Elternschule, Elternzusammenkünfte sowie für Veranstaltungen von Behinderten und nicht behinderten Menschen im Sinne der Integration genutzt. Gerade die integrativen Maßnahmen liegen Rektor Helmut Olzowy und seinen Mitarbeitern besonders am Herzen. So können in Zukunft hier gemeinsame Veranstaltungen von Schulklassen der Regelschulen mit Klassen des Förderzentrums stattfinden.