News Bild Neubauprogramm des Siedlungswerks der Diözese: ein weiterer Spatenstich in Landshut

Neubauprogramm des Siedlungswerks der Diözese: ein weiterer Spatenstich in Landshut

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„Ich wünsche dem Haus den Segen Gottes, der über dem Bau und der Fertigstellung liegen möge. Den Menschen, die hier ein neues Zuhause finden, wünsche ich Frieden in der Hausgemeinschaft, Glück und Zufriedenheit und ein gutes Klima. Dann wird das geplante Haus auch ein Haus des Friedens sein.“ Das erklärte Regionaldekan Msgr. Josef Thalhammer am vergangenen Dienstag beim Spatenstich in Landshut. Dieser Spatenstich erfolgte für 32 überwiegend öffentlich geförderte Wohnungen, die vom Katholischen Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg GmbH (KWS) als Bauherr im Landshuter Norden gebaut werden.

Neubauprogramm des KWS auf Initiative von Bischof Rudolf Voderholzer

Das rund 2.500 Quadratmeter große Grundstück in der Nikolastraße 35 lag bis vor kurzem brach. Nur ein kleines baufälliges Haus wurde von einer Familie bewohnt. In knapp zwei Jahren werden dort 32 nagelneue Wohnungen stehen.
Nach den Abbrucharbeiten ist nun der Spatenstich für diese überwiegend öffentlich geförderte Wohnanlage erfolgt. Vertreter des Bauherrn sowie aus Kirche und Politik waren gekommen, um den Startschuss für diese Maßnahme zu geben. Bauherr ist das KWS. Die Errichtung des Wohnquartiers ist Teil seines aktuellen Neubauprogramms.
„Der Initiative des Bischofs von Regensburg, Dr. Rudolf Voderholzer, ist es zu verdanken, dass wir heute erneut einen Baubeginn feierlich begehen können“, sagte Maximilian Meiler, einer der beiden Geschäftsführer des kirchlichen Wohnungsunternehmens. Dank der Unterstützung der Diözese und ihres Oberhirten hatte das KWS Regensburg vor einigen Jahren ein umfangreiches Neubauprogramm aufgelegt.

Win-Win-Situation: KWS und Gemeine arbeiten zusammen

Die neuen Wohnungen in der Landshuter Nikolastraße kommen dann hauptsächlich finanziell weniger gut gestellten Familien zugute. Neben Mitteln des Freistaates Bayern erfolgt der überwiegende Teil der Finanzierung mit diözesanen Finanzmitteln in Form eines Gesellschafterdarlehens.
„Nur deshalb können wir eine Maßnahme dieser Größenordnung stemmen“, betonte Meiler. Auch die Pfarrei St. Nikola in Landshut hat einen erheblichen Teil zur Realisierung des Projekts beigetragen. Die Katholische Kirchenstiftung St. Nikola ist Eigentümer des Grundstücks und hat dem KWS dieses im Erbbaurecht zur Verfügung gestellt. „Pfarrer und Kirchenpfleger haben vor Ort die Maßnahme engagiert mit angeschoben“, so Maximilian Meiler. Er sprach weiter von einer echten Win-win-Situation für alle Beteiligten des Vorhabens. „Das KWS schafft bezahlbaren Wohnraum in der Diözese Regensburg, die Kirchenstiftung führt ihr Grundstück einer sinnvollen Nutzung zu und erhält neuen Wohnraum in ihrer Gemeinde“, sagen übereinstimmend alle Partner.

Bezahlbarer Wohnraum als wichtiges Thema der Gesellschaft

In der Nikolastraße 35 entstehen nun 32 Wohnungen. 29 Wohnungen werden mit Mitteln des Freistaates Bayern gefördert. Dazu kommt eine Tiefgarage. Beauftragter Architekt ist das Architekturbüro Eck-Fehmi-Zett aus Landshut. Nach dem Bauzeitenplan sind die Wohnungen im Sommer 2021 bezugsfertig.
Regionaldekan Msgr. Josef Thalhammer blickte bei seinem Grußwort auf die lange Vorgeschichte des Grundstücks und der Gebäude. In Gesprächen mit der Stadt Landshut und der Regierung von Niederbayern wurde nun ein realisierbarer Weg gefunden. Abschließend drückte Regionaldekan Thalhammer seine Freude über diese für die Kirche sinnvolle und akzeptable Lösung für das Grundstück der Kirchenstiftung aus.
Herr Esterl von der Regierung von Niederbayern betonte, dass bezahlbare Wohnungen das Thema unserer Zeit seien, gerade in einer Stadt wie Landshut mit überdurchschnittlich hohem Bevölkerungszuwachs. Er nannte das Bauvorhaben eine gute und notwendige Investition.
„Ein gutes Gebäude braucht ein festes Fundament“, sagte Bürgermeister Erwin Schneck und erklärte, dass dies bei der KWS als Träger gegeben sei. Die Stadt Landshut mit ihren 72.500 Einwohnern sei eine Zuzugsregion und eine aufstrebende Stadt.
Architekt Dieter Eck erläuterte das Bauvorhaben, das sich harmonisch in die Nikolastraße einordnen wird. Auch ein Grünbereich soll entstehen. Alle Wohnungen werden barrierefrei sein. Die Wohnungsgröße wird zwischen 46 und 56 Quadratmetern variieren.