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Zur Neuigkeit
Mitgliederversammlung des Institutum Marianum
Marianische Frömmigkeit fördern
Regensburg, 20. November 2025
Vor kurzem fand im Kolpinghaus St. Erhard in Regensburg die jährliche Mitgliederversammlung des Institutum Marianum Regensburg e. V. (IMR) statt. Dabei hielt Prof. Dr. Manfred Hauke von der Theologischen Fakultät Lugano (Schweiz) einen beachtenswerten Vortrag über die Erscheinungen der Gottesmutter von Fatima.
Professor Hauke, der Vorsitzende der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Mariologie, ging in seinem Vortrag besonders auf die „große Verheißung“ von Pontevedra im Jahr 1925 ein. Schwester Lucia dos Santos (1907-2005) hat als einziges der drei Seherkinder von Fatima das Erwachsenenalter erreicht. Sie ist in ein Kloster in Pontevedra in Nordspanien eingetreten und hörte – in Fortsetzung der Botschaft der Gottesmutter in Fatima – weitere Botschaften der Gottesmutter.
Das Institutum Marianum Regensburg, das 1966 von Bischof Dr. Rudolf Graber gegründet wurde, hat die Aufgabe, sich der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Glaubenslehre, der Geschichte und der Kunstgeschichte zu widmen. Außerdem ist es dem IMR aufgetragen, die marianische Frömmigkeit, z. B. durch die Durchführung von Wallfahrten zu Marienheiligtümern, zu fördern und Schriften zur Marienverehrung herauszugeben. Bleibende Verdienste haben sich führende Fachleute der Mariologie im deutschen Sprachraum und weit darüber hinaus durch die Herausgabe des sechsbändigen „Marienlexikons“ in den Jahren 1988 bis 1994 erworben. Das vom IMR herausgegebene „Marienlexikon“ ist – so Joseph Kardinal Ratzinger 1994 – „ein Werk, das der deutschsprachigen Theologie Ehre macht“. Das Marienlexikon wurde in den letzten Jahren vollständig digitalisiert und kann im Internet abgerufen werden. Das IMR gibt auch seit Jahrzehnten die Zeitschrift „Bote von Fatima“ (vier Ausgaben pro Jahr) heraus, in der wichtige Artikel über die Botschaft von Fatima veröffentlicht werden. Im Jahr 2017 hat das Institutum Marianum Regensburg im Verlag Friedrich Pustet das umfangreiche Buch „100 Jahre Botschaft von Fatima“ veröffentlicht.
Das Institutum Marianum Regensburg hat über 200 Mitglieder und rund 1100 Abonnenten des „Bote von Fatima“. Vorsitzender des IMR ist seit 2017 Domkapitular Prof. Dr. Josef Kreiml, der von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer ernannt wurde. Schriftleiter des „Bote von Fatima“ ist seit vielen Jahren Prof. Dr. Sigmund Bonk, der Direktor des Akademischen Forums Albertus Magnus. Bei der Mitgliederversammlung des IMR am 8. November 2025 standen auch Neuwahlen an. Domkapitular Kreiml dankte den bisherigen Vorstandsmitgliedern Stiftsdekan Prälat Robert Thummerer und Schriftführerin Elke Völcker, die nicht mehr kandidierten, für ihren langjährigen engagierten Einsatz. Als neue Vorstandsmitglieder wurden Kanonikus Msgr. Martin Martlreiter und Schriftführerin Julia Wächter gewählt.

Text: Domkapitular Prof. Dr. Josef Kreiml, Leiter der Hauptabteilung Orden und Geistliche Gemeinschaften im Bistum Regensburg
(kw)




