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Zur Neuigkeit
Ebola-Epidemie: Misereor fordert mehr Hilfe für Kongo
WHO-Gelder reichen nicht
Aachen / Regensburg, 23. Mai 2026
Das Ebola-Virus breitet sich in der Demokratischen Republik Kongo mit dramatischer Geschwindigkeit aus. Misereor wird daher örtliche Gesundheitsstationen und Krankenhäuser darin unterstützen, Schutzmaßnahmen zu verstärken und die Menschen umfassend über die Gefahren und Hygieneregeln aufzuklären.
Über Gesundheitseinrichtungen, aber auch Pfarreien und Schulen im Nordosten der Provinz Ituri geben die Ortskräfte von Misereor gezielt Informationen an die Bevölkerung weiter – verständlich, zugänglich und in verschiedenen lokalen Sprachen. Die Misereor-Partnerorganisation BDOM Mahagi, ein Netzwerk aus 24 Gesundheitseinrichtungen – darunter fünf Krankenhäuser – verstärkt seine Maßnahmen zur Bekämpfung des aktuellen Infektionsgeschehens. Gleichzeitig wird das Personal gezielt geschult, um Verdachtsfälle frühzeitig zu erkennen und professionell zu behandeln.
„Die aktuelle Lage stellt eine besondere Herausforderung dar: Das Infektionsgeschehen breitet sich ungewöhnlich schnell aus und ist durch eine hohe Zahl schwerer Krankheits- und Todesfälle gekennzeichnet. Vor Ort eskalieren immer wieder anhaltende Konflikte, die die humanitäre Lage verschärfen und Migration und Fluchtbewegungen hervorrufen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Gesundheitsversorgung seit Jahren dramatisch unterfinanziert ist“, berichtet Astrid Meyer, Regionalreferentin für die Demokratische Republik.
Weltweite Kürzungen der WHO rächen sich
Der aktuelle Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der insgesamt 17. in der Region und reiht sich in eine lange Serie von Ebola-Epidemien ein, die das ohnehin schwache Gesundheitssystem im Kongo stark belasten. „Die weltweiten Kürzungen im Bereich der globalen Gesundheit rächen sich auf dramatische Weise und treffen wieder einmal die Verletzlichsten. Die enorme Bedeutung der WHO als länderübergreifendes Organ für die Koordinierung und fachliche Unterstützung von Maßnahmen nationaler und internationaler Akteure ist offensichtlich. Ihre chronische Unterfinanzierung insbesondere seit dem Austritt der USA - ist fatal und muss schnell revidiert werden“, so Ellen Schmitt, Fachreferentin für Gesundheit bei Misereor.
Text: Barbara Wiegand
(sig)
Weitere Infos
Für die Unterstützung der Gesundheitseinrichtungen im Kampf gegen Ebola in der DR Kongo ist Misereor auf Spenden angewiesen:
Pax-Bank für Kirche und Caritas eG, IBAN: DE75 3706 0193 0000 1010 10, Stichwort: “Ebola Zentralafrika”




