News Bild Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes Regensburg helfen bei Kirchbau in Lima

Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes Regensburg helfen bei Kirchbau in Lima

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(pdr) Eine Gruppe von Mitarbeitern des Kolping-Bildungswerkes Regensburg und Freiweilligen halfen kürzlich beim Bau einer Kirche und eines Pfarrzentrums am Rande der peruanischen Hauptstadt Lima mit. In dem Armenviertel des Stadtteils Ventanilla entstehen eine katholische Kirche, ein Pfarrhaus und ein Sozialzentrum. In knapp vier Wochen arbeiteten die Regensburger vor allem bei der Errichtung der Fundamente mit. Die Fundamente und der Beton wurden jeweils von Hand gegraben bzw. angemischt. Hilfe war auch bei der Erstellung der Kirchenbänke gefragt.

Das Zentrum liegt inmitten einer Armensiedlung am Stadtrand von Lima, wo es vor allem Sand gibt, aber kaum Grünflächen. Viele der Menschen dort sind vom Land in der Hoffnung auf bessere Lebensbedingungen an den Stadtrand geflohen. Am Stadtrand müssen sie jedoch weitgehend von vorne beginnen und leben mehr in Bretterbuden als in festen Häusern. Für die Regensburger war der Anblick dieser Lebensbedingungen in den ersten Tagen „fast ein kleiner Schock“. Umso mehr bemühten sie sich bei der Mitarbeit am Pfarrzentrum, das künftig auch ein wichtiges Versammlungs- und Schulungshaus sein soll. Nach Gesprächen mit den Regensburgern soll später dann auch eine Kolpingsfamilie gegründet werden.
Die Regensburger lebten in dieser Zeit im Priesterseminar der „Misioneros de la Reconciliacion“ (Missionare der Versöhnung) und wurden dort bestens versorgt. Auch die Gespräche und Begegnungen waren jeweils von großer Offenheit und Herzlichkeit.

Vor der Reise wurden Spenden gesammelt, so konnten vor Ort 5400 Euro übergeben werden. Mit diesem Geld wurde unter anderem das Baumaterial gekauft. Jeder Euro kam direkt bei den Peruanern an. Seitdem eingegangene Spendengelder werden nun nach Peru überwiesen. Für die Regensburger waren die Tage in Peru arbeitsintensiv und sehr erlebnisreich. Alle äußerten am Ende die Hoffnung: „Wenn Kolping erneut etwas derartiges plant, wir sind wieder dabei!“