Mit Mut gegen Armut - Caritas und Bistum stellen neues Themenheft für Caritasarbeit in Pfarrgemeinden vor

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Jeder sechste Einwohner in Deutschland ist armutsgefährdet. Viele von ihnen sind Alleinerziehende und ihre Kinder. Das fordert die Kirche und ihre Caritas nicht erst seit Papst Franziskus und seiner am Wohl der Armen orientierten Sichtweise heraus. Die Arbeitsgruppe Gemeindecaritas im Bistum Regensburg hat jetzt eine neue Arbeitshilfe für Pfarreien zum Umgang mit Armut herausgegeben. Das Heft mit dem Titel „Mut gegen Armut – Unsere Pfarrgemeinden an der Seite der Armen“ bietet viele Anregungen zum Nachdenken und zahlreiche praktische Tipps.

„Die Antwort der Pfarrgemeinden auf die Armut in unserer Gesellschaft kann nicht nur in einer akuten Notfallhilfe oder politischen Appellen bestehen“, sagt Maria Plank vom Referat Gemeindecaritas im Diözesan-Caritasverband. In der Arbeitshilfe finden sich Anregungen und Möglichkeiten, die in eine neue Haltung gegenüber den Armen münden und dem Nachdenken über eine menschenwürdige Solidarität mit Armen Raum geben. „Armut ist zunehmend eine seelsorgerliche Herausforderung“, sagt Maria Plank. So will das neue Themenheft die caritative Praxis in der Pfarrgemeinde unterstützen und neue Anregungen geben. Ganz konkrete Beispiele und Handlungsideen bereichern das Heft: Kann beispielsweise ein aufmerksamer Caritas-Sammler an der Haustüre Nöte innerhalb von Familien oder bei alleinlebenden alten Menschen erkennen? Eine noch stärkere Vernetzung von Schule, Kindertagesstätte und Pfarrei kann zum Beispiel Kinderarmut erkennen und abmildern. Oder: Soziale Projekte von Firmlingen können ärmeren Kindern den Eintritt für Schwimmbad oder Kino finanzieren.

Das neue Themenheft ist kostenlos im Internet unter www.caritas-regensburg.de/gemeindecaritas abrufbar. Gedruckte Hefte können telefonisch unter 0941/5021-103 oder per E-Mail unter gemeindecaritas@caritas-regensburg.de bestellt werden.