News Bild Mit der Hilfe von Gottesmutter Maria das Leben bewältigen - Rosenkranzgebet mit Lichterprozession in der Regensburgber Altstadt

Mit der Hilfe von Gottesmutter Maria das Leben bewältigen - Rosenkranzgebet mit Lichterprozession in der Regensburgber Altstadt

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Rund 150 Gläubige hatten sich zum traditionellen Rosenkranzgebet unter dem Leitsatz "Mit Maria auf dem Weg-voller Hoffnung leben" und der anschließenden Lichterprozession durch die Straßen der Altstadt Regensburg im Hohen Dom St. Peter versammelt. Gemeinsam mit Weihbischof Reinhard Pappenberger, den Mitgliedern des Domkapitels, vielen Geistlichen, Priesteramtsanwärtern, Ministranten und Abordnungen von Vereinen der Stadt betete die Gemeinschaft der Gläubigen den Freudenreichen Rosenkranz. Die Geheimnisse lauteten: "Jesus, den Du, o Jungfrau, zu Elisabeth getragen hast" (Lk 1,39), "Jesus, den du, o Jungfrau, geboren hast" (Lk 2,34 und 2,30), "Jesus, der dich uns zur Mutter gegeben hat" (Joh 19,25-26), "Jesus, der uns voller Hoffnung leben lässt" (Röm 8,35-39) und "Jesus, der in seiner Kirche lebt und wirkt"(1 Kor 12,4-6.12).

In seiner Ansprache erinnerte Weihbischof Reinhard Pappenberger an den 7. Oktober 1962, als der damalige Bischof Rudolf Graber zum Rosenkranzgebet gerufen hatte und Tausende gekommen waren. Man habe ihm damals gesagt, erzählte der Weihbischof, dass „in Regensburg noch gebetet wird“. Auch wenn es heute keine Tausende mehr seien, meinte Pappenberger, so gelte es immer noch für den Beginn des von Papst Benedikt XVI. ausgerufenen Jahr des Glaubens, „dass in Regensburg gebetet wird“. Dies sei sicherlich auch für den neuen Bischof des Bistums Regensburg von großer Bedeutung, meinte der Weihbischof. Dann erläuterte er das Verhältnis der Mutter Gottes zur Kirche. "Kirche und Maria gehören zusammen", stellte der Weihbischof fest. Die Kirche erkenne, dies habe man im Zweiten vatikanischen Konzil festgelegt, das Mitwirken Marias am göttlichen Heilsplan an. Sie sei die Mittlerin zwischen den Menschen und Gott und dabei Vorbild und Bezugspunkt für die Gläubigen. Durch den Blick auf die Gottesmutter Maria könnten die Menschen ihren eigenen Auftrag, ihre eigenen Charismen deutlicher erkennen, sagte Pappenberger. Die Gottesmutter stelle ein Vorbild des Glaubens dar und biete den Menschen ganz besonderen Schutz und Fürsprache.

Auch die selige Anna Schaeffer, die demnächst heiliggesprochen werde, habe das Rosenkranzgebet geliebt, da es ihr Trost und Wegweiser zum ewigen Heil gewesen sei. "Maria ist der sicherste Weg für den Glauben", stellte Weihbischof Pappenberger fest, denn sie biete mütterlichen Schutz, Barmherzigkeit und eine innige Verbindung zu Gott. Nach dem Rosenkranzgebet begab sich die Schar der Gläubigen und der Geistlichen mit brennenden Kerzen in der Hand als Lichterprozession durch die Straßen der Altstadt. Ziel der Prozession war die Dominikanerkirche und das Bild der Schutzmantelmadonna. In St. Blasius beteten die Gläubigen vor dem Bildnis der Gottesmutter und baten um ihren Schutz und ihre Fürsprache. Mit dem Marienlied "Segne du, Maria" endete das Rosenkranzgebet.