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missio München veröffentlicht Jahresbericht 2022:

Knapp 13 Millionen Euro für Gerechtigkeit und Frieden

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München/Regensburg, 18. Juli 2023

Mit genau 12.898.947,55 Euro hat das Internationale Katholische Missionswerk missio München im vergangenen Jahr seine Partnerländer gefördert. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht für 2022 hervor. Damit wurden fast 725.000 Euro mehr in die missio-Projekte in Afrika, Asien und Ozeanien vergeben als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt konnten im vergangenen Jahr 759 Projekte umgesetzt werden.

Mehr als die Hälfte der Summe floss mit knapp 7,59 Millionen Euro an Länder in Afrika, mehr als 3,55 Millionen Euro gingen an Länder in Asien. In Ozeanien erhielt Papua-Neuguinea mit 165.725 Euro die größte Fördersumme. Insgesamt engagierte sich das Hilfswerk in 53 Ländern.

31.721 Spenderinnen und Spender unterstützten die Arbeit des katholischen Hilfswerks. Der durchschnittliche Betrag pro Spende beläuft sich bei missio auf knapp 127 Euro – das liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 43 Euro.

Großzügigkeit trotz gestiegener Lebenshaltungskosten

„Damit stehen unsere Spenderinnen und Spender fest an der Seite der Menschen in Krisenländern, die oftmals vergessen werden, weil sie in der täglichen Medienberichterstattung nicht vorkommen. Mich berührt diese Großzügigkeit sehr, die getragen ist vom Gedanken, dass wir eine große Menschheitsfamilie sind.“, sagt missio-Präsident Monsignore Wolfgang Huber. „Mit dem verlässlichen Netzwerk unserer vielen treuen Spenderinnen und Spender konnten unsere kirchlichen Partnerinnen und Partner in Afrika, Asien und Ozeanien auch im Jahr 2022 viel Gutes tun“, betont Präsident. „Trotz der deutlich gestiegenen Lebenshaltungskosten auch hier bei uns in Deutschland haben unsere Unterstützer die Menschen in unseren Partnerländern nicht vergessen. Dafür bin ich sehr dankbar.“

Das Spendenniveau sank nur leicht im Vergleich zum Vorjahr von 7,2 auf 6,9 Millionen Euro. Zuwendungen von kirchlichen und staatlichen Institutionen wie dem Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) oder der Katholischen Zentralstelle für Entwicklungshilfe (KZE) blieben stabil. Nur bei Testamenten und Nachlässen war nach einem ungewöhnlich hohen Ertrag von 8,3 Millionen Euro im Jahr 2021 mit jetzt 2,7 Millionen Euro ein größerer Rückgang zu verzeichnen.

Verantwortungsvoller Umgang mit dem anvertrauten Geld

Das jährlich verliehene Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) belegt, dass missio München mit den anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht, transparent arbeitet und sparsam wirtschaftet. Der DZI-Wert für Werbungs- und Verwaltungskosten lag 2022 bei 16,89 Prozent.

Zugleich legte missio den Rechenschaftsbericht der Solidaritätsaktion „Priester helfen Priestern in der Mission“ (PRIM) vor. Mit 1.919.573,72 Euro haben Priester aus Deutschland ihre Mitbrüder in Afrika und Asien im vergangenen Jahr unterstützt. 7.383 Priester in 19 Ländern erhielten davon einmalige Unterhaltshilfen.

Text: missio – Internationales Katholisches Missionswerk

(SSC)

Weitere Infos

Den aktuellen Jahresbericht von missio München finden Sie unter: https://www.missio.com/ueber-uns/missio-transparent.

Den Rechenschaftsbericht der Solidaritätsaktion PRIM gibt es hier: https://www.missio.com/helfen/priester-helfen-priestern



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