News Bild Mehr als 1000 Gläubige feiern mit Bischof Gerhard Ludwig Pontifikalamt zum Hochfest der Auferstehung des Herrn –„ Was für die Menschen unmöglich zu bewirken und zu denken ist, das ist möglich für Gott“

Mehr als 1000 Gläubige feiern mit Bischof Gerhard Ludwig Pontifikalamt zum Hochfest der Auferstehung des Herrn –„ Was für die Menschen unmöglich zu bewirken und zu denken ist, das ist möglich für Gott“

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(pdr)Im übervoll besetzten Hohen Dom St. Peter in Regensburg haben rund 1200 Gläubige gemeinsam mit Bischof Gerhard Ludwig Müller am Ostersonntag das Hochfest der Auferstehung des Herrn gefeiert. In seiner Predigt ging Bischof Gerhard Ludwig Müller auf die Lesung aus der Apostelgeschichte ein, die von der Auferstehung Jesu Christi von den Toten am dritten Tage berichtet (vgl Apg, 10,40-43).

„Die apostolische Predigt vom Heilstod Jesu und seiner Auferweckung von den Toten durch Gott seinen Vater in der Macht des Heiligen Geistes hat von Anfang an Glauben gefunden bis zum heutigen Tag“, so Bischof Gerhard Ludwig Müller. Der Glaube an die Auferstehung Jesu, so Bischof Gerhard Ludwig Müller, sei aber auch von Anfang an bis zum heutigen Tag auf Skepsis und manchmal sogar auf wütende Ablehnung gestoßen. Über Jahrhunderte hinweg bis hin zum heutigen Zeitalter der visuellen Medien sah sich der Auferstehungsglaube Kritikern ausgesetzt, die diesen wissenschaftlich zu belegen versuchten.

„In Fernsehbeiträgen zeigt man Historiker oder Journalisten, die sich in die historischen Stätten des Christentums begeben, um mit modernsten Mitteln zu überprüfen, ob die Auferstehung überhaupt stattgefunden haben kann“. Die Kirche aber, so der Regensburger Oberhirte weiter, wolle gar nicht die Tat Gottes, Jesus von den Toten aufzuerwecken, wissenschaftlich beweisen nur um den Auferstehungsglauben damit von der „begrenzten Erkenntnismöglichkeit des menschlichen Verstandes“ abhängig zu machen. „Glaubwürdig ist allerdings das Zeugnis der Jünger, dass sich Jesu ihnen gezeigt habe als Auferstandener, der durch seinen Tod den Tod überhaupt überwunden hat“, so Bischof Gerhard Ludwig Müller weiter.

Was für die Menschen unmöglich zu bewirken und zu denken ist, das sei möglich für Gott. „Der Tod überantwortet die menschliche Existenz der Sinnlosigkeit. Gott aber ruft uns in das Dasein durch den Logos, das Wort seiner Liebe. Darum ist der Sinn menschlichen Seins auch das Offenbarwerden seines Lebens in der ewigen Liebe Gottes, die stärker ist als der Tod. Wir danken für dieses Zeugnis und diese Botschaft, die uns zum Glauben an die Auferstehung Christi und zum Glauben an unsere eigene Auferstehung führt. Jesus selbst überwindet unsere Zweifel und Ängste. Denn Gott ist nicht der Gott der Toten, sondern der Gott der Lebenden (vgl Mt 22,32)` “, so Bischof Gerhard Ludwig Müller abschließend.

Im Anschluss an die Eucharistiefeier spendete Bischof Gerhard Ludwig Müller den zahlreichen Gläubigen den Päpstlichen Ostersegen.

Die Predigt von Bischof Gerhard Ludwig Müller im Wortlaut finden Sie hier.