Rom, Kuppel St. Peter

Leo XIV. fordert Lösungen für Nordafrika

„... die Gerechtigkeit bringen“


Rom / Regensburg, 3. August 2026

Der Papst hat mit Blick auf die Lage im spanischen Ceuta dazu aufgerufen, Lösungen zu finden, „die Frieden, Stabilität und Gerechtigkeit bringen“. Auch rief er zu diplomatischen Lösungen für Kriege und Konflikte in der Welt auf.

Mahnende Worte richtete der Pontifex am Sonntag beim Mittagsgebet am Petersplatz an die versammelten Gläubigen. Die „alarmierende Lage“ in Ceuta verfolge er „mit Sorge“, so Leo XIV. auf Spanisch. Er bitte „Gott um die Fürsprache Unserer Lieben Frau von Afrika, dass Lösungen gefunden werden, die Frieden, Stabilität und Gerechtigkeit bringen“.

50.000 bis 60.000 Menschen kamen Ende der Woche innerhalb kurzer Zeit aus Marokko im spanischen Grenzgebiet bei Ceuta an. Mindestens 67 Menschen kamen dabei ums Leben, der spanische Seenotrettungsdienst und das Rote Kreuz zogen Dutzende Leichen aus dem Wasser. Über die Krise wollen am Dienstag die EU-Innenminister beraten. Die spanische Regierung teilte mit, fast alle Migranten seien inzwischen wieder in Marokko.

Der Papst richtete auch den Blick auf Gewalt und Krieg in der Welt. Hier wechselte er ins Italienische - der Sprache, die er normalerweise beim Mittagsgebet spricht. „Lasst uns weiter für den Frieden beten, damit die Kriege in der Welt ein Ende finden und diplomatische Lösungen für die Konflikte gefunden werden. Gedenken wir aller Opfer der Feindseligkeiten, vor allem der Schwächsten und Schutzlosesten: der Kinder, der älteren Menschen und der Kranken. Der Herr tröste alle Leidenden und segne den Einsatz derer, die Hilfe und Trost spenden.“

Text: Vatican News 

(sig)



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