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Katharina beim Nightfever im Regensburger Dom St. Peter

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Katharina Thoma ist 19 Jahre alt und stammt aus Tegernheim. Ein kleiner Ort nahe Regensburg. Gerade hat sie ihre Abiturprüfungen hinter sich gebracht. Am vergangenen Wochenende tönten drei Tage lang Jazzrhythmen durch die Regensburger Altstadt. Da war für fast jeden etwas dabei. Am Samstag aber hatte Katharina etwas ganz anderes vor: Im Regensburger Dom feierte die Jugend 2000 ihr mittlerweile schon legendäres „Nightfever“. Ein besinnlicher Abend für Jung und Alt, getragen von Gebet und Gesang, der Feier der Heiligen Messe und der Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung, also der Beichte, anzunehmen.

Für Katharina ist es das zweite Mal, dass sie diese Veranstaltung besucht hat: „Es ist einfach mal etwas ganz anderes, im Gegensatz zu einem normalen Gottesdienst mit Orgelmusik. Die Atmosphäre mit Kerzenlicht, meditativen Gesängen und einer tollen Band machen den besonderen Reiz aus“, so die Tegernheimerin. Sie ist davon überzeugt, dass dieses Konzept viele Menschen und vor allem Jugendliche anspricht, auch solche, die der Kirche nicht besonders nahe stehen.

Einmal ganz die Sorgen vergessen

Katharina Thoma ist aktive Ministrantin in ihrer Pfarrei und im Glauben tief verwurzelt. Doch sie sucht auch immer wieder die Abwechslung an geistlichen Angeboten. Beim Nightfever hat sie ein tolles Gegenstück zum normalen Gottesdienst gefunden. Durch die meditativen Gesänge und Lieder kommt sie dort zur Ruhe und kann komplett vom sonstigen Alltagsstress abschalten. Auch die Möglichkeit zur Beichte findet sie sehr gut: „Durch das Gebet und Verweilen vor dem Allerheiligsten kann man einmal seine ganzen Sorgen vergessen und sich wieder ganz auf sich und seine Beziehung zu Gott konzentrieren. Aber auch die entspannte und lockere Atmosphäre beim Nightfever trägt viel dazu bei!“, so die 19-Jährige.

Doch nicht nur im Dom war viel geboten, auch vor dem Dom regte sich einiges. Die „Missionare“ luden vorbeigehende Menschen dazu ein, doch einmal einen Blick in den erleuchteten Dom zu werfen, um ein paar Minuten dort zu verweilen. Und als kleines „Lockangebot“ wurde auf dem Domplatz ein „Lebendkicker“ aufgebaut, der regen Zustrom fand. Beim Betreten des Domes erhielt jeder eine Kerze, die man vor dem Allerheiligsten am Altar abstellen konnte, um seine Bitten vor den Herren zu bringen. Im Anschluss an das Nightfever ließen alle den Abend bei der „After-Nightfever-Party“ ausklingen.

Hinausgehen und andere einladen

Das „Sommer-Nightfever“ wurde von den katholischen Gemeinschaften der Jugend 2000, Regnum Christi, Schwestern und Brüder vom Hl. Blut, den Paringer Augustiner Chorherren und dem Priesterseminar Regensburg organisiert. Weihbischof Reinhard Pappenberger, der den Gottesdienst mit den zahlreichen Erwachsenen und Jugendlichen feierte ging in seiner Predigt auf die Aussendung der Apostel von Jesus ein. Jesus habe seine Apostel ausgesandt um den Menschen ein Angebot zu machen, was sie sein dürfen – Gottes Volk ! Jesus schickte seine Apostel auch immer zu zweit aus.

Nicht nur, damit man nicht so alleine ist, sondern weil es nach alter biblischer Ordnung zwei Zeugen braucht, um für eine Wahrheit einzustehen, so Pappenberger. Auch beim Nightfever gehen immer zwei Jugendliche vor den Dom und laden die Menschen ein, hereinzukommen und sich von der Freude des Glaubens anstecken zu lassen. Denn „hinauszugehen und andere einzuladen in den Dom hereinzugehen, sich dem Geheimnis der Gegenwart Gottes nähern, auf die hilflose, wehrlose Gestalt des eucharistischen Herren schauen zu lassen, ist ein gutes Angebot für jeden Menschen !“, ermunterte der Weihbischof die Jugendlichen.