News Bild Kann man im Leiden und im Sterben die Liebe Gottes und seine Gnade erfahren? - Seligsprechung von Chiara Luce Badano

Kann man im Leiden und im Sterben die Liebe Gottes und seine Gnade erfahren? - Seligsprechung von Chiara Luce Badano

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Wie viele Menschen verzweifeln an Schicksalschlägen? Klagen Gott an: Warum lässt Du so etwas zu? Leiden erscheint uns so sinnlos. All seine Freude und seinen Reiz verliere das von Krankheit und Schmerzen gezeichnete Leben. Papst Benedikt spricht am 25. September Chiara Luce Badano selig, einen Menschen, der Furchtbares erlitt und dennoch bis zum letzten Atemzug ihr ganzes Wünschen und Wollen mit Gott verband, dem sie sogar noch ihre Schmerzen darbrachte.

"Das Beispiel vom Leben und Sterben der jungen Chiara Luce aus der Jugendgruppe der Fokolar-Bewegung ist ein Zeugnis dafür, wie die Liebe Gottes in Leid und Schmerz auch in jungen Jahren erfahrbar wird und dem Leben Sinn gibt. Chiara Luce hatte diese Liebe Jesu entdeckt und konnte sich von dieser Liebe nicht mehr loslösen. Sie hat sich regelrecht von der Liebe Christi ganz ergreifen lassen, als begeisterte Sportlerin, als Freundin, als Christin.
Ich bin davon überzeugt, dass die neue Selige vielen Jugendlichen bei der Suche nach Orientierung, in ihren Fragen, in ihrem Ringen nach einer Lebensform, in der Überwindung von Einsamkeit und Unsicherheiten, in der Angst vor dem Tod und in Krankheit und Schmerz, ein Vorbild sein kann, Ansporn und Ermutigung. Wir sind in Leid und Schmerz nicht allein gelassen und Chiara Luce hat uns das einmal mehr vorgelebt", erklärt Ordinariatsrätin María Luisa Öfele, Referentin für Orden und Geistliche Gemeinschaften im Bistum Regensburg.

Chiara war jung, sie war schön, sie war sportlich und sie war 17, als sie an Knochenkrebs erkrankte und 18, als sie 1990 starb. Die Geschichte ihres Sterbens ist leuchtendes Zeugnis tiefen Glaubens, das vor allem junge Menschen ansteckt. Chiara ist vielleicht die Frohe Botschaft für die Reichen, Jungen und Schönen unserer Tage. Jedenfalls sei allen empfohlen, ihre Bilder zu sehen und von ihrem Sterben zu lesen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Fokolarbewegung.