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Zur Neuigkeit
Junge HfKM in Bewegung: Generationenübergreifendes Musizieren begeistert Publikum
Nachwuchsmusiker brillieren bei Matinee
Regensburg, 25. Juni 2026
Musizieren ist generationenübergreifend – eindrucksvoll erleben konnten dies die Besucherinnen und Besucher der Matinee der „Jungen HfKM“ an der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik (HfKM) Regensburg. Erstmals gestalteten Jungstudierende und die Kinder der Elementaren Musikpädagogik bzw. Musikalischen Früherziehung gemeinsam ein Konzertprogramm und machten damit die einzigartige musikalische Bildungskette der HfKM auf besondere Weise sichtbar.
Die Matineen der Jungstudierenden gehören seit vielen Jahren zu den etablierten Konzertformaten der Hochschule. Die Veranstaltung am 20. Juni 2026 stellte jedoch eine Premiere dar: Erstmalig standen die jüngsten und die fortgeschrittensten Nachwuchsmusikerinnen und -musiker der HfKM, innerhalb einer Altersspanne von drei und 18 Jahren, gemeinsam auf der Bühne.
Orff-Instrumente und klangmalerische Effekte
Die drei- bis achtjährigen Kinder der Musikalischen Früherziehung präsentierten sich dabei mit großer Begeisterung und bemerkenswerter Konzentration. Mit dem Gedicht „Der Fisch im Meer“ von Josef Guggenmos, begleitet von Orff-Instrumenten und klangmalerischen Effekten auf dem Glockenspiel und vielen weiteren elementaren Instrumenten, eröffneten sie das Programm.
Anschließend erklangen mit dem „Aquarium“ und dem „Schwan“ zwei beliebte Sätze aus dem „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns. Während die Jungstudierenden gemeinsam mit ihrer Dozentin die Musik interpretierten, setzten die Kinder diese in einer fantasievollen Choreografie als Rollenspiel zwischen „Fischen“ und „Wasserpflanzen“ um.

Kraft der Musik verbindet Generationen
Faszinierend war der Perspektivwechsel innerhalb des Konzerts: Die Jugendlichen, die zunächst gemeinsam mit den Kindern musiziert hatten, präsentierten anschließend anspruchsvolle Werke der klassischen Konzertliteratur, was natürlich wiederum eine fast magische musikalische Erfahrung für die Kinder wie auch für das Publikum bewirkte. Auf dem Programm standen unter anderem Musik von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Camille Saint-Saëns und Franz Schubert.
Gerade dieser Kontrast machte den besonderen Reiz der Matinee aus. Für die jüngsten Mitwirkenden wurde erlebbar, wohin musikalische Entwicklung führen kann. Gleichzeitig erinnerten sich die Jungstudierenden an ihre eigenen ersten Schritte in der Musik. So entstand ein generationenübergreifendes Miteinander, das die verbindende Kraft der Musik spürbar machte.
Das zahlreich erschienene Publikum – darunter viele Kinder und Familien – verfolgte das Konzert mit großer Aufmerksamkeit und Begeisterung. Die Matinee zeigte eindrucksvoll, wie musikalische Bildung von den ersten musikalischen Erfahrungen bis hin zu künstlerischen Höchstleistungen an der HfKM aus einer Hand gelebt wird.
Ein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement sowie ihren Familien für die vielfältige Unterstützung.
Die Veranstaltung zeigte aussagekräftig, wie musikalische Bildung an der HfKM bereits im frühsten Kindesalter beginnt und junge Talente über viele Jahre begleitet. Wer selbst Teil dieser musikalischen Bildungskette werden möchte, kann sich noch bis zum 30. Juni 2026 zur Eignungsprüfung für das Jungstudium anmelden. In der Elementaren Musikpädagogik und Musikalischen Früherziehung sind Neueinstiege jederzeit möglich. Sogenannte „offene Stunden“ bieten für Familien eine einzigartige Gelegenheit, die Angebote kennenzulernen.
Weitere Informationen unter Junge HfKM
Text:Michaela Blaha-Hilger, Christine Lindermeier, Max Gutsmiedl
Fotos: © Jan Schachaida
(jas)








